URT-Record (Videorekorder)
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Warum kann ich ein tar File nicht entpacken?
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Vermutlich ist das Programm, mit dem Sie das tar-File entpacken möchten nicht in der Lage dazu.
Als Windows Nutzer können Sie z.B. das Programm Winrar oder eine andere Software Ihrer Wahl nutzen.
Als Mac OS Nutzer verwenden Sie z.B. das Programm Stuffit.
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Was mache ich wenn meine Audioaufnahme größer als 2 GB ist?
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Wenn Sie Radiosendungen über mehrere Stunden aufnehmen, wird diese insbesondere im WAV Format recht groß. Die meisten Multimedia Player können Dateien die größer als 2 GB sind nicht abspielen. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall entweder die Aufnahme im mp3 Format zu beauftragen, oder aber z.B. den VLC Player zu verwenden.
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Was ist eigentlich EPG?
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Unter der Abkürzung EPG (Electronic Program Guide) verbirgt sich nichts anderes als eine elektronische Version der herkömmlichen Programmzeitschrift. Die Sender liefern Ihr Programm kostenlos via Satellit einfach mit. Hier sind in Kürze alle wichtigen Details enthalten. Unterschieden werden die Sendungen anhand einer zugewiesenen Nummer, der sogenannten EPG-ID. Bitte beachten Sie, dass nicht jeder Sender diese Daten zur Verfügung stellt.
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Warum beträgt die Dateigröße meiner Aufnahme 0 MB?
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Wenn bei einer abgeschlossenen Aufnahme als Dateigröße 0 MB angegeben wird, dann ist die Aufnahme aufgrund fehlender oder verschlüsselter Satellitensignale für diesen Sender nicht zustandegekommen. Dies kann bei digitalem TV insbesondere bei schlechten Witterungen oder Unwettern auftreten. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass der Sender kurzzeitig oder dauerhaft den Sendebetrieb eingestellt oder auf eine andere Sendefrequenz umgestellt hat. Diesen Fall erkennen Sie jedoch anhand der Farbmarkierungen in Ihrer Senderauflistung.
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Warum speichert mein Firefox alle Aufnahmen auf dem U-Laufwerk?
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Das liegt daran, dass der Firefox von Hause aus so konfiguriert ist, dass er alle Daten auf den Desktop herunterlädt bzw. dass er versucht Dateien direkt mit einem entsprechenden Programm zu öffnen. Diese Einstellung können Sie wie folgt ändern:
Starten Sie den Firefox und klicken anschließend auf die Rubrik => Extras => Einstellungen => Allgemein. Dort finden Sie den Punkt "Jedes mal nachfragen, wo eine Datei gespeichert werden soll". Dieser Punkt sollte aktiviert werden. Anschließend klicken Sie auf "OK".
Nun werden Sie jedes Mal gefragt, wohin Sie Ihre Dateien speichern möchten.
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Kann ich meine Sendung schneiden und bearbeiten lassen?
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Dieser Dienst ist im ZIMK nicht mehr verfügbar.
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Wieviele Minuten Sendung passen auf eine CD/DVD?
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Wieviele Sendeminuten Sie auf eine CD/DVD brennen können hängt von vielen Faktoren ab, deshalb können wir Ihnen nur grobe Richtwerte an die Hand geben.
Format
pro CD
pro DVD
Radiosendung (mp3,wav, etc.)
bis zu 80 min
bis zu 400 min
VCD-Video
bis zu 90 min
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SVCD-Video
bis zu 55 min
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DVD-Video (mpeg, vob, etc.)
bis zu 30 min (Mini-DVD)
bis zu 120 min
DIV-X, mpg4, X-VID
bis zu 90 min
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Gibt es öffentliche Rechner wo ich meine Aufnahmen schneiden, codieren und brennen kann?
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Sie haben die Möglichkeit sich einen der Multimediarechner im Multimediapool des ZIMK (Raum E09) zu reservieren (Rechner Nr. 1-3), und können Ihre Aufnahmen dort mit modernster Software schneiden, bearbeiten, umwandeln und brennen.
Wenn dabei Fragen auftreten, geben Ihnen unsere Auszubildenden im Raum E010 gerne Hilfestellung. -
Warum kann meine Aufnahme nicht konvertiert werden?
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In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass eine Aufnahme nicht in das gewünschte Format konvertiert werden konnte.
In diesem Fall stellt Ihnen der VDR die Daten im Rohformat (wie vom Sender ausgestrahlt) zur Verfügung. Diese können Sie dann mit der Software Ihrer Wahl (Vorschläge siehe in dieser FAQ) konvertieren oder mit einem geeigneten Player (z.B. VLC-Player) abspielen.
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Warum startet beim Herunterladen der Mediaplayer?
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Dieses Problem tritt meist dann auf, wenn in Ihrem Browser als Standard eingestellt ist, dass das Medium direkt wiedergegeben und nicht gespeichert werden soll. Dann wird versucht, die betreffende Datei mit einem geeigneten Programm wiederzugeben.
Um dieses Problem zu umgehen, können Sie den Download mit einem Rechtsklick auf den Link starten. Im erscheinenden Kontextmenü wählen Sie dann "Ziel speichern unter". Anschließend wählen Sie aus, wo das Video gespeichert werden soll.
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Wie nehme ich eine Sendung auf?
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Um eine Sendung aufzunehmen geben Sie in einem Internetbrowser Ihrer Wahl folgende URL ein:
Anschließend können Sie sich universitätsintern, sofern Sie Mitarbeiter oder befristeter Nutzer sind, mit Ihrer normalen ZIMK Benutzerkennung anmelden. Dazu geben Sie Benutzernamen und Passwort an und akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen (nur bei der ersten Anmeldung oder bei Änderungen an den Nutzungsbedingungen erforderlich).
Nach erfolgreicher Anmeldung klicken Sie links im Menü auf "Neuer Auftrag".
Danach wählen Sie ihre bevorzugte Sendungsansicht z.B. "Nach Sendern sortiert (Liste)".
Ihnen werden nun alle Sendungen nach Ihren abonnierten Sendern sortiert aufgelistet. (Unter der Rubrik "Sender Einstellen" können Sie Sender hinzufügen oder abwählen.)
Suchen Sie sich die Sendung aus, die aufgenomen werden soll und klicken Sie rechts daneben auf "Details".Im folgenden Fenster bekommen Sie nochmals alle Details zur Sendung aufgelistet und können Ihr bevorzugtes Aufnahmeformat wählen, z.B. Vob-Dateien.
Wenn Sie auf "Aufnahme starten" klicken wird überprüft, ob der Auftrag noch angenommen werden kann und Sie erhalten darüber eine Meldung. Im Annahmefall können Sie den Status Ihres Auftrages unter "Erteilte Aufträge" ansehen.
Zur Auftragsabholung siehe hier in der FAQ. -
Wie hole ich meine Aufnahmen ab?
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Nach erfolgreicher Anmeldung bei URT Record klicken Sie links im Menü auf "Fertige Aufträge".
Nun bekommen Sie alle fertigen Aufnahmen, die Sie innerhalb der letzten 14 tage getätigt haben aufgelistet.
Suchen Sie die Aufnahme aus, die Sie herunterladen wollen und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link "Aufnahme hier herunterladen". Wählen Sie nun "Ziel speichern unter" und bestimmen Sie den Ort an den Ihre Datei gespeichert werden soll.
Unter dem Link "Metadaten herunterladen" finden Sie für Archivierungszwecke Informationen über die aufgenommene Sendung als Textdatei. Diese können Sie sich optional zusätzlich herunterladen. -
Warum kann ich meine Aufnahme nicht herunterladen?
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Bei Aufnahmen die größer 4 GB sind, kann die Datei unter dem Betriebssystem Windows nur mit dem Browser Firefox ab Version 2.x heruntergeladen werden, da alle anderen Browser nur in der Lage sind, Dateien < 4 GB herunterzuladen.
Bitte beachten Sie, dass Ihre Festplatten mit NTFS oder einem vergleichbaren System formatiert sein müssen, da Sie sonst generell keine Dateien > 4 GB verwalten können.
Sollten Sie diesen Browser nicht auf Ihrem Rechner installiert haben, stellt Ihnen das ZIMK eine vorkonfigurierte Installation zur Verfügung.Hierzu klicken Sie:
Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Software > Neue Programme hinzufügen > Mozilla Firefox 3.0 URT > Hinzufügen
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Welches Video Format ist für mich sinnvoll?
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Um das für Ihre Zwecke am besten geeignete Format bzw. den Standard wählen zu können möchten wir Ihnen hier die wichtigsten Videoformate und Standards kurz vorstellen und erläutern.
VCD (Video CD)
Entscheidungshilfe:
Das Format eignet sich insbesondere für ältere Rechner, da es ressourcensparend ist. Auch jeder Handelsübliche DVD-Player spielt diese CD problemlos ab. Wie Sie eine solche CD erstellen, können Sie ebenfalls in dieser FAQ nachlesen.
Technischer Hintergrund:
Der VCD-Standard beschreibt das Abspeichern von Videodaten nach dem MPEG-1-Standard (siehe unten) auf einer Standard-CD. Die im Standard festgelegte Auflösung beträgt für PAL 352 × 288 Bildpunkte mit 25 Bildern pro Sekunde, für NTSC 352 × 240 Bildpunkte mit 29,97 oder 23,976 Bildern pro Sekunde. Das Bildformat ist 4:3, 16:9 ist nicht vorgesehen. Der Ton ist Stereo; Joint-Stereo, digitaler Surround-Sound, mehrere Tonspuren oder wählbare Untertitel sind auf VCDs nicht möglich, Mono-Sound muss bei Bedarf wie bei der Audio-CD durch zwei gleiche linke und rechte Tonspuren realisiert werden, die gleichen Daten werden dann also zweimal gespeichert. Die Bitrate muss bei maximal 1.151.929 bit/s für die Bilddaten, genau 224.000 bit/s für die Stereo-Tondaten (im MP2-Format) und genau 1.411.200 bit/s für die gesamten Daten liegen. Letzteres entspricht der Bitrate von Audio-CDs; somit ist die maximale Laufzeit identisch, und VCD-Player können dieselbe Laufwerksmechanik wie normale CD-Player verwenden. Variable Bitraten sind nicht vorgesehen. Auf einer standardkonformen Video-CD muss eine Abspielsoftware für CD-i-Spieler gespeichert sein, da diese keine solche Software eingebaut haben. Diese Software kostet knapp eine Minute Laufzeit. Auf eine CD passen ca. 78 Minuten Videomaterial.
S-VCD (Super Video CD)
Entscheidungshilfe:
Die SVCD unterscheidet sich von dem ursprünglichen Video-CD-Format (VCD) (siehe oben) vor allem durch eine verbesserte Bildqualität bei gleichzeitig kürzerer Laufzeit. Die Bildqualität ist geringer als bei der DVD (siehe unten), die Tonqualität erreicht ebenfalls nicht die Qualität einer DVD. Digitaler Surround-Klang wird zwar offiziell unterstützt (MPEG-2 Audio Multichannel 5.1 oder 7.1), es existieren allerdings nur wenige Player die dies auch abspielen können. Zwei verschiedene Tonspuren auf einer einzigen Disk sind erlaubt, allerdings muss man dafür ebenso wie beim Mehrkanalton starke Einbußen bei der Bildqualität bzw. bei der Laufzeit in Kauf nehmen.
In diesem Format werden üblicherweise etwa 35 bis 55 Minuten Film- oder Fernsehmaterial so komprimiert, dass es auf einer gewöhnlichen Compact Disc mit 700 MB gespeichert werden kann – daher werden für einen Spielfilm meist mehrere SVCDs benötigt. Je mehr Minuten man pro Disk speichert, desto schlechter wird die Bildqualität. Es ist durchaus möglich, mit einer minimalen Ton- und Bilddatenrate 90 Minuten auf einer SVCD zu speichern – Bild- und Tonqualität werden sich dann aber unter dem VHS-Niveau bewegen.
Beim Kodieren von Videos in SVCD-kompatible Videostreams ist besonders auch auf das Seitenverhältnis zu achten, damit kein gequetschtes oder viel zu kleines Bild erhalten wird.
Um eine SVCD abspielen zu können, benötigen Sie meist zusätzliche Software. da der MPEGII Codec lizenzpflichtig ist, kann z.B. der Windows Media Player diese CD nicht von Hause aus abspielen. Handelsübliche DVD-Player können diese CD meist auch abspielen.
Technischer Hintergrund:- Fernsehnorm PAL/SECAM-B/G/D/K/I/N: 480*576 Pixel, 25 Bilder pro Sekunde
- Fernsehnorm NTSC-M (oder PAL-M): 480x480 Pixel, 29,97 oder 23,976 Bilder pro Sekunde
- Bildformat 4:3 oder 16:9
- Standbilder bis zu 720x480 bzw. 720x576
- Bildcodierung in (MPEG-2) mit VBR (=Variable Bitrate) oder CBR (=Konstante Bitrate), progressiv oder interlaced (480p/576p oder 480i/576i).
- Ein oder zwei Tonspuren mit 44,1 kHz in Mono, (Joint-)Stereo oder Mehrkanal 5.1/7.1, Datenrate meist zwischen 128 und 224 kb/s
- Die gesamte Datenrate (Audiostream(s) und Videostream) darf laut Standard nicht über 2576 kb/s liegen.
- Bis zu vier wählbare Untertitel können eingeblendet werden, viele (angeblich) kompatible DVD-Player unterstützen dies jedoch nicht, so dass Untertitel häufig wie bei der VCD fest ins Bild integriert werden.
DVD-Video
Entscheidungshilfe:
Die Videodaten einer DVD liegen normalerweise als MPEG-2-komprimierter Datenstrom (siehe unten) vor.Der Standard sieht eine Datenrate für Audio und Video von insgesamt bis zu 9,8 MBit/s vor.Zum Abspielen benötigen Sie einen DVD-Player, bzw. auf dem Rechner eine geeignete Software, die Sie kostenpflichtig erwerben müssen. Ältere Rechner könnten möglicherweise Probleme beim Abspielen haben (ruckeln von Bild und Ton).
Mehrere Bild und Tonformate sind in sehr guter Qualität möglich (siehe technischer Hintergrund).
Technischer Hintergrund:
PAL-DVDs (z. B. in Europa verwendet) bieten eine Auflösung von 704×576/720×576 Bildpunkten mit einer Bildfrequenz von 25 Hz, während die im amerikanischen Raum und in Japan verbreiteten NTSC-DVDs eine Auflösung von 704×480/720×480 Punkten bei einer Frequenz von 29,97 Hz aufweisen. Auf NTSC-DVDs können Videos jedoch auch in 23,976 Hz vorliegen, und ein Flag im Videostrom teilt dem Ausgabegerät mit, welche Halbbilder es doppelt zeigen kann, um auf die für NTSC-Ausgabe nötigen 29,97 Hz zu kommen.Pixel sind auf einer DVD nicht quadratisch. Die Auflösungen 704×576 und 704×480 erzeugen beide ein Bild mit einem Seitenverhältnis von exakt 4:3. Die Auflösungen 720×576 und 720×480 benutzen die gleichen Pixel, das heißt, sie erzeugen ein Bild, das etwas breiter als 4:3 ist. 352×576 und 352×480 benutzen doppelt so breite Pixel, so dass diese auch ein exaktes 4:3-Bild erzeugen. 352×288 und 352×240 benutzen wiederum doppelt so breite und doppelt so hohe Pixel wie 704×576 und 704×480, so dass ein gleich großes Bild mit einem Viertel an Auflösung entsteht.
In den Auflösungen 720×576, 720×480, 704×576 und 704×480 kann man Videos anamorph speichern. Anamorphe Speicherung bedeutet, dass ein 16:9-Video in ein 4:3-Bild gequetscht wird und bei der Wiedergabe wieder entzerrt wird. Dadurch benötigt man bei der Speicherung keine schwarzen Balken oben und unten (auch Letterboxing genannt). Bei der Wiedergabe auf 4:3-Fernsehern wird das Bild vom DVD-Player vertikal gestaucht und die schwarzen Balken erzeugt. Wenn das Bild aber auf einem 16:9-Fernseher ausgegeben wird, wird das Bild mit den vollen 576 bzw. 480 Zeilen zum Fernseher übertragen und dort auf volle Breite gezerrt. Dadurch hat man auf 16:9-Fernsehern eine höhere Auflösung, als wenn das Video nicht anamorph gespeichert wäre.
- Auflösung System Codec mögliche Seitenverhältnisse
- 720×576 PAL MPEG-2 etwas breiter als 4:3, 16:9 anamorph
- 720×480 NTSC MPEG-2 etwas breiter als 4:3, 16:9 anamorph
- 704×576 PAL MPEG-2 4:3, 16:9 anamorph
- 704×480 NTSC MPEG-2 4:3, 16:9 anamorph
- 352×576 PAL MPEG-2 4:3
- 352×480 NTSC MPEG-2 4:3
- 352×288 PAL MPEG-1 4:3
- 352×240 NTSC MPEG-1 4:3
Der Ton einer Video-DVD kann in den Formaten PCM (bis 7.1, transparent), DTS (bis 7.1, datenreduziert), MPEG-1 Audio Layer 2 (Stereo, datenreduziert), MPEG-2 Multichannel (bis 7.1, datenreduziert) oder Dolby Digital AC-3 (bis 5.1, datenreduziert) vorliegen. NTSC-Player müssen lediglich PCM und Dolby Digital unterstützen, die übrigen Formate sind optional. In Ländern, in denen die PAL-Fernsehnorm verwendet wird, waren ursprünglich nur PCM, MPEG-1 Audio Layer 2 und MPEG-2 Multichannel als verbindlich vorgesehen. Auf Druck von Öffentlichkeit und Industrie wurde jedoch auch Dolby Digital für die Hersteller PAL-kompatibler DVD-Player ein verbindliches Tonformat.Eine DVD-Video unterstützt bis zu acht verschiedene Tonspuren. Dieses wird z. B. genutzt, um verschiedene Audioformate und / oder Sprachen auf einer DVD unterzubringen. Daneben stehen noch 32 Untertitelspuren zur Verfügung.
MPEG-I Video
Entscheidungshilfe:
Das MPEG-I Videoformat kommt hauptsächlich noch bei der Video CD (siehe oben) zum Einsatz, lässt sich aber auch durchaus als sogenannter MPEG-I Stream verwenden. In diesem Fall läßt sich das Video aber nur noch auf einem Rechner abspielen, da DVD-Player dieses nur in Form der VCD abspielen können. Es empfielt sich daher bei Nutzung dieses Formats, die VCD Standards einzuhalten.
Technischer Hintergrund:
Das Bildformat von MPEG-1 ähnelt dem JPEG-Format. Die Parameter werden allerdings genau festgelegt:- Bildgröße maximal 768x576 Pixel
- Verhältnis der Höhe zu Breite der Pixel (14 Seitenverhältnisse definiert)
- Bildwechselfrequenz in Hertz
- Bilder liegen im YCbCr-Format als 3x8-bit-Werte pro Pixel vor:
- Y: Luminanz/Helligkeitskomponente (16: schwarz, 223: weiß)
- Cr: Rot-Grün-Farbdifferenzkomponente (-112: grün, +112 rot)
- Cb: Blau-Gelb-Farbdifferenzkomponente (-112: gelb, +112 blau)
Bei der Bildverarbeitung werden die Bilder unterschiedlich stark komprimiert und zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. Die I-Bilder werden unabhängig von anderen Bildern komprimiert – sie benötigen am meisten Speicherplatz, lassen sich aber unabhängig von vorangegangenen Bildern dekodieren. Daher sind sie notwendig, um (nahezu) beliebig in einem Video springen zu können. Andere Bilder werden in Abhängigkeit von den anderen Bildern in dem Videostrom kodiert und benötigen dadurch weniger Speicherplatz.
I-Bild (intra coded picture, engl. I-frame) Ein I-Bild entspricht einem Standbild. Es dient als Anker für den wahlfreien Zugriff. gering (ähnlich wie bei JPEG, jedoch in Echtzeit)
P-Bild (predictive coded picture, engl. P-frame) P-Bilder benötigen Informationen von vorausgegangenen I-Bildern oder P-Bildern. größere Kompression als bei I-Bildern
B-Bild (bidirectional coded picture, engl. B-frame) B-Bilder sind abhängig von vorausgegangenen und folgenden I-Bildern oder P-Bildern. größte Kompression
D-Bild (DC direct coded picture, engl. D-frame) D-Bilder dienen dem schnellen Vorlauf. nur ein Farbwert wird pro 8x8-Block gespeichert
AudiokodierungsverfahrenTeil des Standards sind auch drei Audiokodierungsverfahren. In ansteigender Komplexität und Qualität sind das Layer 1, 2 und 3.
Der Audio Layer 1 wurde von Philips als Low-Complexity-Variante des Audio Layer 2 in den Standard eingebracht. Die digital compact cassette von Philips, die gleichzeitig mit der Sony MiniDisc auf den Markt kam und mittlerweile nicht mehr hergestellt wird, nutzte dieses Verfahren.
Der Audio Layer 2 – auch bekannt als MP2 oder Musicam – ist der etablierte Standard im Radiowesen. Nahezu alle professionellen digitalen Zuspielgeräte verwenden MPEG-1 Audio Layer 2 in der Kompression von 128 kbit/s (128.000 bit pro Sekunde), da es sich dann leicht über die in Europa gut verbreitete ISDN-Infrastruktur übertragen lässt. Audio Layer 2 wird auch auf Video-CDs und Super-Video-CDs sowie (selten) auf DVDs und beim digitalen Fernsehen eingesetzt.
Der Audio Layer 3 – besser bekannt als MP3 – wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft und anderen entwickelt und ist, wie auch Layer 1 und Layer 2, nicht lizenzfrei. Das heißt, Hersteller, die einen Encoder für MP3 entwickeln und verkaufen möchten, müssen dafür Lizenzgebühren entrichten. Nicht kommerziell vertriebene Encoder (wie etwa LAME) sind lizenzkostenfrei.
MPEG-II Video
Entscheidungshilfe:
Das MPEG-II Videoformat welches bei der Erstellung einer DVD (siehe oben) zum Einsatz kommt liefert eine sehr gute Qualität.
Zum Abspielen eines MPEG-II Streams benötigen Sie einen Rechner mit einer geeigneten Software, die Sie kostenpflichtig erwerben müssen. Ältere Rechner könnten möglicherweise Probleme beim Abspielen haben (ruckeln von Bild und Ton).
Mehrere Bild und Tonformate sind in sehr guter Qualität möglich.
Technischer Hintergrund:
Die wichtigsten technischen Details zu MPEG-II können Sie dem Artikel über das DVD-Video (siehe oben) entnehmen.Im Laufe der Zeit wurde MPEG-2 in einer Vielzahl von Dateiformaten verwendet. Nachfolgend eine Übersicht, wo MPEG-2 Dateien typischerweise anzutreffen sind:
- .mpg (kann auch MPEG-1 oder MPEG-4 sein)
- .mpeg (kann auch MPEG-1 oder MPEG-4 sein)
- .m2v (MPEG-2 Elementary Video Stream)
- .m2a (MPEG-2 Elementary Audio Stream)
- .m2s (MPEG-2 Elementary Data Stream)
- .ts (MPEG-2 Transport Stream)
- .ps (MPEG-2 Program Stream)
- .vob (DVD Video Object)
- .vro (Video Recording Object)
- .mod (MPEG-2 mit AC3-Audio bei JVC-Videokameras)
MPEG4/DIVX/XVID
Entscheidungshilfe:
Alle drei Formate verwenden im Prinzip die selbe Komprimmierung, wobei MPEG4 kommerziell ist, während DivX und XVID frei nutzbar sind (DivX mit Einschränkungen). Die Videos können platzsparend und mit einer guten Bildqualität gespeichert werden (abhängig von den gewählten Einstellungen). Ein Film von 90 Minuten Dauer kann auf eine 700 MB CD gepackt werden. Zum Abspielen sind extra Codecs erforderlich, die zumindest im Falle DivX und XVID kostenlos sind. MPEG4 ist lizenzpflichtig wenn umgewandelt werden soll, aber auf den meisten Windowssystemen von Hause aus abspielbar.
Technischer Hintergrund:
Verschiedene Implementierungen (Beispiele):- DivX
- XviD
- HDX4
- 3ivx
- FFmpeg (u.a. auch MPEG-1, MPEG-2, viele Audio-Formate)
- Nero Digital Video (H.263, ASP, H.264)
- Apple QuickTime (MPEG-4 Video, H.263, H.264)
VDR-Stream
Entscheidungshilfe:
Dieser Stream, bassierend auf der MPEG-II (siehe oben) Komprimierung, liefert die Sendung im Rohformat, das heißt exakt so wie Sie vom Gerät empfangen wird. Dieses Format läßt sich auf einem Rechner neuerer Generation mit dem Mplayer problemlos abspielen. Vor der Nutzung auf anderen Geräten muss dieser Stream in ein anderes Format der Wahl konvertiert werden. (hierzu siehe Artikel in dieser FAQ). -
Welche Formate werden angeboten?
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Derzeit bieten wir folgende Videoformate an:
VDR Rohformat (Werte werden vom Sender bestimmt),
VOB (Werte unverändert vom Sender übernommen, mpeg2)
DIVX (variable Bitrate max. 1231kb/s, Audio: mp3, 128kb/s, 44100 HZ),
VCD (nach Standard mpeg1, Video: 322*288, 1152 kb/s, Audio: 224 kb/s, 44100 Hz),
SVCD (nach Standard, mpeg2, Video: 480*576, 2500 kb/s, Audio: 224kb/s, 44100 Hz),
MPEG für DVD (mpeg2, Video: 720*576, max. 5000 kb/s, Audio: 192 kb/s, 48000 Hz),
mp4 im Vollformat (Video: 720*576, max. 768 kb/s, Audio: 160 kb/s, 44100 Hz),
mp4 für die verschiedenen ipod (nach Ipodspezifikation),
dmultiplexte Streams (alle Ton- und Videospuren getrennt im tar File wie vom Sender ausgestrahlt),
Video-DVD iso-Image (nach Standard),
H264 (Alternativformat zu DivX).
An Audioformaten bieten wir um Radiosendungen zu codieren das
MP3 Format (Audio: 128 kb/s, 44100 Hz),
das PCM Format (WAV Audio: 16 Bit, 44100 Hz),
das MP2 Format(Audio: 224 kb/s, 44100 Hz),
dmultiplexte Streams (alle Tonspuren getrennt im tar File wie vom Sender Ausgestrahlt
und das VDR Rohformat (alle Werte vom Sender übernommen)
an. -
Wie lange sind meine Aufnahmen verfügbar?
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Ihre Aufnahmen werden 14 Tage ab dem Aufnahmedatum bereitgestellt. Das heißt Sie haben zwei Wochen Zeit, Ihre Aufnahmen abzuholen.
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Welche Software brauche ich zum Umwandeln meiner Aufnahmen in ein anderes Format?
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Zum Umwandeln der Aufnahmen bieten sich verschiedene Softwarelösungen an.
Wir empfehlen Ihnen das unter der Rubrik "Downloads" angebotene Tool S.U.P.E.R. oder Sie besorgen sich im Internet ein anderes Programm aus der reichhaltigen Palette der angebotenen Software. Es gibt viele kostenlose Tools aber auch reichlich kommerzielle Software ganz nach Ihren Wünschen.
Mit Nero Burning Rom incl. Full Codec Pack, mit Kostenstelle im URT erhältlich, können Sie ebenfalls Ihre Sendungen umwandeln. (Auch das VDR Rohformat kann mit Nero Vision geschnitten werden.)
Auch mit Adobe Premiere und ähnlichen Schnittprogrammen können Sie Ihre Sendungen konvertieren (Beachten Sie: das VDR Rohformat wird von Premiere nicht unterstützt)Alternativ können Sie die Sendungen auch vom VDR direkt in das gewünschte Format wandeln lassen.
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Wie brenne ich meine Aufnahme auf CD/DVD?
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Zum Brennen Ihrer Aufnahmen auf ein Medium wählen Sie ein geeignetes Brennprogramm Ihrer Wahl.











