Studium der Ägyptologie in Trier

Ägyptologie kann man als Bachelor-Nebenfach oder als Wahlpflichtfach (WPF) im Bachelor-Studiengang "Antike Welt" belegen. An das 6-semestrige Bachelor-Studium kann ein viersemestriges Masterstudium mit Haupt- oder Nebenfach Ägyptologie angeschlossen werden, sofern die Ägyptologie bereits während des Bachelorstudiums belegt wurde (siehe auch Studienabschlüsse).

Studienablauf und Stundenplan sind im Bachelor-/Masterprogramm genau vorgegeben. Eine tabellarische Übersicht zu den Studieninhalten und Verlaufsplänen von Wahlpflichtfach Ägyptologie im Bachelorstudium "Antike Welt", BA-Nebenfach Ägyptologie sowie Neben-/Hauptfach Master Ägyptologie finden Sie hier.

Zulassungsvoraussetzungen
Grundlegende Voraussetzung für das Studium der Ägyptologie innerhalb des Bachelor-/Master-Programms ist die allgemeine Hochschulreife. Zudem wird gute Lesefähigkeit zumindest der englischen und französischen Fachliteratur vorausgesetzt. Auch werden Lateinkenntnisse im Umfang von drei Schuljahren (oder Äquivalent) erwartet.

Studienaufbau Magister Artium

Die nachfolgenden Informationen betreffen nur Studierende, die sich vor dem WS 2008/2009 an der Universität Trier für das Fach Ägyptologie eingeschrieben haben.

Grundstudium
Das Grundstudium (4 Semester) dient dem Erwerb grundlegender Kenntnisse. Ein Großteil der Zeit muss für das Erlernen von Schrift und Sprache verwendet werden, um so einen Zugang zu den altägyptischen Texten zu ermöglichen. Empfehlungen für ein Lesepensum zu einer möglichen Gestaltung des Studium können die Studierenden auf Wunsch erhalten. Proseminar und Seminar sollen eine Einführung in die ägyptologische Altertumswissenschaft darstellen. Das Grundstudium wird in der Regel nach dem 4. Semester durch die Zwischenprüfung abgeschlossen. Zur Zwischenprüfung müssen im Hauptfach Lateinkenntnisse und das Graecum nachgewiesen werden. Altgriechisch kann wahlweise auch durch eine semitische Sprache ersetzt werden.

Hauptstudium
Das Hauptstudium (4 Semester) dient der Vertiefung der Kenntnisse, vor allem durch erweiterte Textlektüre, wofür den Studierenden eine Leseliste als Empfehlung vorliegt. Die Befähigung zur zukünftigen Forschung soll in den Hauptseminaren vorbereitet werden, kulminiert aber in der Magisterprüfung.

In Vorbereitung auf die vorgenannten Prüfungen ist ein Mindestmaß an eigenständiger Lektüre vorgesehen. Einen Leitfaden zu dieser Lektüre finden Sie hier.