Digitalisierung von Lehr-/ Lernmaterialien
Seit der Verfügbarkeit der Lernplattform Stud.IP können alle Dozierenden ihre Lehr-/Lernmaterialien den Studierenden auf einfache und unkomplizierte Weise über die virtuellen Kursräume der Lernplattform zur Verfügung stellen. Dabei können die Materialien die verschiedensten Medien umfassen: Texte, Bilder, Audiodateien, Filme usw. Um den Zugriff auf diese Medien über die Lernplattform zu ermöglichen, müssen sie in eine Form gebracht werden, die vom Computer lesbar ist. Diesen Vorgang bezeichnet man als Digitalisierung.
Allerdings ist die reine Bereitstellung von Lernmaterialien wie z.B. von Vorlesungsskripten kein "E-Learning", sondern lediglich eine Art elektronische Verwaltungserleichterung. E-Learning benötigt über die reine Materialienverwaltung hinaus auch didaktische Überlegungen und Konzepte, wie diese Inhalte für die neuen Medien zu Gunsten der Lernenden aufgearbeitet werden können. Grundvorrausetzung dazu ist aber, dass die Inhalte auch in digitaler Form bereitstehen, damit sie weiter verarbeitet werden können.
Es empfiehlt sich vor der Digitalisierung ein paar Fragen zu klären:
- Welchem Zweck dient die Digitalisierung?
- Wieviel und welches Material ist zu digitalisieren?
- Könnte das Medium durch den Digitalierungsvorgang Schaden nehmen (insbesondere historische Dokumente oder Bücher)?
- Gibt es urheberrechtliche Beschränkungen für die Inhalte?
- Auf welchen elektronischen Medien soll das Material nach der Digitalisierung zugänglich sein?
Wie und wo kann ich digitalisieren?
Die Digitalisierung von Medien erfordert je nach Art des Mediums (Buch, Foto, Dia, Tonband, Kassette, Film, Video usw.) und des geplanten Verwendungszwecks unterschiedliche Geräte und Vorgehensweisen. Historisch bedingt sind die Digitalisierungsgeräte nicht zentral verfügbar, sondern über die verschiedenen Einrichtungen der Universität verteilt.
Zentrum für Informations-, Medien- und Kommunikationstechnologien:
Scannen von Dokumenten und Texten, SPSS-Fragebogenauswertung, Bildmaterial, Dias, Fotonegative, Microfilm, Microfiche, Großformate (A3 bis A0)
Universitätsbibliothek:
Scannen von Dokumenten, Spezialscan für Bücher (auch Großformate), Textscannen, Digitalisierung und elektronische Aufarbeitung historischer Quellen, Microfilm und Microfiche
Medienzentrum Sprachen:
Audiodigitalisierung, Mitschnitt von Rundfunksendungen und Audiostreams, Aufzeichnung in Digital-Formaten, Podcasting- und Streamingformate
Universtätsvideoabteilung:
Digitalisierung von Videomaterial, Mitschnitte von Fernsehsendungen, Produktion von Filmen in Digital-Formaten
Wie geht es dann weiter?
Um die digitalisierten Medien über Stud.IP verfügbar zu machen, müssen Sie im Netzwerk der Universität so abgelegt sein, dass die Studierenden darauf zugreifen können. Das geht im einfachsten Falle über Stud.IP selbst. Eventuell ist aber wegen der Größe der Dateien ein anderes Vorgehen erforderlich (z.B. bei Audio- und Video-Dateien). Auch hierbei stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite.









