Laura Simonis M. A.

Raum: B 439

Telefon: 0651/201-3793

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Sprechstunden: nach Vereinbarung

 

 

 

+++ AKTUELLES +++

Schulentwicklung jetzt!

Vielen Dank an alle Aussteller und Besucher für das Interesse. Die Tagung war ein voller Erfolg!

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE UND -INTERESSEN

Forschungsschwerpunkte

  • Interaktion zwischen SchülerInnen und Lehrpersonen
  • Unterrichtsstörungen und Ermahnungen und ihre Auswirkungen auf z. B. Klassenklima, Lernbereitschaft und die S-L-Beziehung
  • Klassenklima, Klassenmanagement
  • Videoanalysen von Unterricht

Interessen

  • Digitales und kooperatives Lernen in Schule und Universität, Smartboards, Wissensnetzwerke
  • Referendariat, berufliche Möglichkeiten für Lehramtsstudierende, Promotion
  • Unterrichtssprache aus linguistischer Sicht, Sprachbilder, Kommunikation, Sprachwandel, Sprachenlernen

LEHRE

Wintersemester: Schul- und Unterrichtsentwicklung in der Praxis (Modul 6, Master of Education)

Leitfrage

Das Seminar steht unter der Leitfrage Was sind aktuelle und künftige Herausforderungen an Schule und Unterricht und wie können wir ihnen begegnen?

Ansätze

Vernetzte Schule ◊ ­vernetzt denken – Zusammenwirkung von Schule und Uni stärken

Durch Forschung, Lehre und intensiven Kontakt zu Schulen der Region wird vermehrt der Wunsch geäußert, universitäres Arbeiten mit schulischem Alltag besser zu verknüpfen, mehr Praxis in die Seminare zu bringen, mehr auf konkrete Herausforderungen an angehende und bereits tätige Lehrpersonen einzugehen. Diese Vernetzung ist wesentliches Element des Seminars, in dem die Studierenden in engem Kontakt zu Lehrpersonen einer weiterführenden Schule stehen, dort hospitieren, begleiten, interviewen, … - um ein ganzheitliches und tiefgreifendes Verständnis von den täglichen Herausforderungen zu erhalten. In Gruppen bereiten sie an der Universität eine smartboardgestützte Podiumsdiskussion für alle Interessierten (Lehrpersonen, Eltern, Studierende, Referendare…) vor, die am Ende des Semesters veranstaltet wird. Für eine geübte Arbeit mit Smartboards erhalten die Studierenden ein Einführungstutorium; dieses wird von der Koordinationsstelle E-Learning durchgeführt und die uns darüber hinaus durchweg tatkräftig unterstützt.

Ziel der Podiumsdiskussionen ist es, über neue Ansätze in Forschung und Wissenschaft zu informieren und mit einander Konzepte und Ideen zu entwickeln, um Prozesse zu optimieren. So entsteht ein für alle Seiten gewinnbringender, kreativer, intensiver und anregender Austausch auf Augenhöhe und wird Schul- und Unterrichtsentwicklung in der Praxis tatsächlich betrieben.

Vom Problem zum Konzept – wir erarbeiten praxistaugliche Strategien

Unter diesem Schwerpunkt beschäftigen die Studierenden sich gruppenweise mit eigens gewählten Themen, die sie als Herausforderung an Schule, Unterricht, Lehrpersonen, Schüler- und Elternschaft – letztlich an die Gesellschaft – ansehen. Ausgangspunkt ist dabei eine grundständige und ganzheitliche Problemanalyse, welche die Grundlage zur Erarbeitung von praxistauglichen, höchst konkreten und umsetzbaren Konzepten zur Bewältigung anstehender Herausforderungen darstellt. Die Erarbeitung der Praxiskonzepte erstreckt sich über weite Teile des Semesters, bedeutet eine sehr umfangreiche und tiefgründige Recherche, und umfasst zudem die Begleitung von unterschiedlichsten Fachexperten – je nach Schwerpunkt. Die Studierenden kommen so mit Menschen aus der Praxis in Kontakt, die in ihrer täglichen Arbeit vor eben jener Herausforderung stehen und werden in die Lage versetzt, optimale Konzepte auszuarbeiten. Ziel: Praxisrelevante Herausforderungen sollen zu praxisrelevanten Lösungen führen.

Die Vorstellung der Konzepte und ihre Diskussion erfolgt in Form einer Zeitschrift, die im Laufe des Seminars entsteht und mit der Seminargruppe gemeinsam gestaltet wird.

Sommersemester: Erziehung und Sozialisation (Modul 1, Bachelor of Education)

Zu Beginn des Lehramtsstudiums stehen die Grundkenntnisse zu Bildung, Erziehung, Sozialisation und Lernen im Zentrum. In diesen Bereichen verortet beschäftigen sich die Studierenden mit dem Aufgabenbild von Schule und Lehrpersonen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. „Was sind Aufgaben einer Schulleitung“, „Was bedeutet eigentlich ‚Schulpflicht‘?“, und „Muss ich als Lehrperson wirklich erziehen?“ Diese sind nur einige Leitfragen. Beim Aufgabenfeld angelangt, geht es folgend um die konkrete Tätigkeit, das Handeln von Lehrpersonen und seine Auswirkungen auf SchülerInnen. En passant lernen die Studierenden die ersten Unterrichtsmethoden, z. B. das Gruppenpuzzle kennen und kritisch beleuchten. 

Die Seminarergebnisse bzw. -leistungen zeichnen sich durch diverse Teilleistungen aus.