MSc Prozessdynamik an der Erdoberfläche
Bei Extremereignissen werden durch Substrat-, Wasser- und Stoffverlagerungen zunehmend katastrophale ökologische und ökonomische Schäden an der Erdoberfläche, im oberflächennahen Untergrund und in den darin entwickelten Böden verursacht. Beispielhaft seien hier die Bodenerosion, Hangrutschungen oder die Hochwässer genannt.
Neben natürlich bedingten Ursachen gilt heute der Mensch als steuernder Faktor im Prozessgeschehen (z.B. Klimawandel, Umweltverschmutzung, Landverbrauch, Landnutzungswandel und -intensivierung durch Technisierung, Bevölkerungswachstum).
Fachliche Schwerpunkte des Master-Studiengangs sind das Erfassen und Verstehen von Prozessabläufen als Basis für die Entwicklung von Schutzstrategien gegen zum Teil verheerende Umweltkatastrophen. Methodische Schwerpunkte bilden hierbei das Messen, Simulieren und Modellieren von Prozessen.
Der Studiengang wurde von den Fächern Physische Geographie, Bodenkunde, Geologie und Hydrologie hinsichtlich fachlicher und methodischer Aspekte konsequent interdisziplinär konzipiert.
Erfassung - Messung - Modellierung























