Frau Dr. Natalia Filatkina

Kontakt:

Sprechstunde:

 

mittwochs 16-17 Uhr

Anschrift:

Universität Trier
FB II Germanistik
Ältere deutsche Philologie
D-54286 Trier
Raum: A 420 / DM 14
Telefon: +49-651-201-2294 o. -2196
E-Mail: filatkinauni-trierde

 

Schwerpunkt Lehre/Forschung

Historische deutsche Sprachwissenschaft, Sprachwandel und Sprachwandeltheorien, historische Grammatikographie und Lexikographie, historische formelhafte Sprache, Metaphertheorien, interdisziplinäre Text-Bild-Bezüge im Bereich der historischen formelhaften Sprache, Sprache und Kultur im Mittelalter und der frühen Neuzeit, Dialektologie.

 

Laufende Forschungsprojekte:

 Sprachliche Konstruktion von Misstrauen und Zukunftsangst in Massenmedien 1970-2016 (zusammen mit Prof. Dr. Martin Wengeler)

 

Abgeschlossene Projekte:

Nachwuchsforschergruppe "Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens (HiFoS)"

Moselfränkisch diesseits und jenseits der Staatsgrenze

Forschungsstelle für Sprachen und Literaturen Luxemburgs an der Universität Trier

LuxPhras. Darstellung der luxemburgischen Phraseologie in der Lexikographie und darüber hinaus. Wissensräume zwischen Regionalität und Mehrsprachigkeit. Zusammen mit Dr. Ane Kleine, Université du Luxembourg

Sprichwortbild und Sprichworttext. Interaktion und Dynamik verbaler und visueller Wissensräume in Europa im 15. und 16. Jahrhundert. Zusammen mit Dr. Birgit Ulrike Münch, Universität Trier, Kunstgeschichte

Neuauflage des Arbeitsbuchs "Rolf Bergmann/Peter Pauly/Claudine Moulin: Alt- und Mittelhochdeutsch. Arbeitsbuch zur Grammatik der älteren Sprachstufen und zur deutschen Sprachgeschichte" (Mitarbeit bei der Erstellung der virtuellen Lernplattform als einer mobilen Smartphone-Applikation und einer USB-Stick-Variante)

vgl. unten den Bereich "Digitale Publikationen" 

vgl. auch http://www.hifos.uni-trier.de/Kooperation.htm

 

Vita     

Geb. am 18.08.1975 in Moskau, Studium der Germanistik, Anglistik, Pädagogik und der interkulturellen Kommunikation in Moskau, Berlin und Bamberg, Gasthörerin an der Universität Trier und Université du Luxembourg, Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (1994/96), Lehraufträge im Fach Deutsch als Fremdsprache an der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität (1996/99); Promotionsstipendiatin des luxemburgischen Kultur- und Forschungsministeriums (1999-2002);

 

Promotion: Bamberg 2003

seit 1. Oktober 2003 wissenschaftliche Assistentin im Fachteil Ältere deutsche Philologie an der Universität Trier (Lehrstuhl Frau Univ.-Prof. Claudine Moulin)

seit 01. Juli 2007: Leitung der Nachwuchsforschergruppe "Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens (HiFoS)"

seit Mai 2007: Sprecherin der Arbeitsgruppe "Wissensraum Kommunikation: Kulturelle Praktiken, Tradition und Wandel" im Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum (HKFZ) Trier, Standort Trier

seit März 2008: Member of the Advisory Bord, "Hyperhamlet" project, Universität Basel

seit August 2008: Member of the Editorial Board of Yearbook for Phraseology, European Society for Phraseology and Paroemiology (Europhras)

2008-2010: zuständig für die Koordination des wissenschaftlichen Nachwuchses im Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum (HKFZ) Trier; Mitglied der Profilgruppe des Zentrums

seit Juli 2010: Mitglied des Vorstandes der European Society for Phraseology and Paroemiology (Europhras); Schatzmeisterin der Gesellschaft

April 2013-März 2014: Vertretung der Professur "Theorie und Geschichte der Mündlichkeit" am Germanistischen Institut der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf

April 2014-März 2015: Wahrnehmung des Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stipendiums für die Fertigstellung der Habilitation (vergeben durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz)

April 2016-September 2016: Vertretung der Professur „Deutsch als Fremdsprache“ an der Universität Trier

 

Gremienarbeit

seit Oktober 2003: Mitglied des Rats des akademischen Mittelbaus an der Universität Trier

seit August 2007: Mitglied des Hochschulrats der Universität Trier

seit Mai 2008: Mitglied der Haushaltskommission des Senats an der Universität Trier

seit Mai 2009: stellvertretendes Mitglied in der Senatskommission für Gleichstellung an der Universität Trier

seit September 2010: Mitglied der Arbeitsgruppe "Profilierung der Universität Trier als Weiterbildungsanbieter" im Hochschulrat der Universität Trier

 

Preise und Auszeichnungen

2002: Prix d’encouragement für junge Forscher/innen der Université du Luxembourg (Grundlage: Dissertation)

2006: Sofja Kovalevskaja Preis 2006 der Alexander von Humboldt-Stiftung für das Projekt "Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens (HiFoS)" (Preisgeld: 1 Mio Euro) Pressemitteilung über die Verleihung des Preises

2007: Young Researchers Forum Award of the European Science Foundation Humanities Spring 2007 "Disciplines and Borders: Humanities research in an age of interdisciplinarity"

2008: besondere Auszeichnung im Rahmen der academics-Preisverleihung "Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2007", ausgeschrieben von der Zeitung DIE ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre"

2010: Aufnahme in das Fast Track-Programm "Exzellenz und Führungskompetenz für Wissenschaftlerinnen auf der Überholspur" der Robert Bosch Stiftung

2010: Aufnahme in die Exzellenzdatenbank "AcademiaNet.de"

 

Publikationen (in Auswahl):

Monographien

  • Phraseologie des Luxemburgischen. Empirische Untersuchungen zu strukturellen, semantisch-pragmatischen und bildlichen Aspekten. Dissertation Bamberg. Heidelberg 2005
    [Rez.: Peter Gilles, in: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 73/3 (2006), S. 350-353
    Rez.: Damaris Nübling, in: Germanistik. Internationales Referentenorgan mit bibliographischen Hinweisen 47/1-2 (2006), S. 90]
  • (in Vorbereitung): historische formelhafte Sprache. Theoretische Grundlagen und methodische Herausforderungen (Habilitation, eingereicht, Eröffnung des Verfahrens September 2016)

Aufsätze

  • Gehören Phraseologismen zum heutigen Luxemburgischen? Ergebnisse einer empirischen Pilotstudie, in: Bulletin linguistique et ethnologique 31/ 32 2001/ 2002, S. 61-84.
  • Zum kulturellen Aspekt der Phraseologie des Lëtzebuergeschen, in: Phraseologieforschung in Raum und Zeit. Akten der 10. Tagung des Westfälischen Arbeitskreises "Phraseologie/ Parömiologie". Hg. v. Elisabeth Piirainen - Ilpo Tapani Piirainen, Baltmannsweiler 2002, S. 33-57.
  • Phraseologismen in der Sprache der Jugendlichen am Beispiel des Luxemburgischen, in: Jugendsprachen - Spiegel der Zeit. Internationale Fachkonferenz 2001 an der Bergischen Universität Wuppertal. Hg. v. Eva Neuland. Frankfurt a. M. 2003, S. 125-133. [= Reihe Sprache - Kommunikation – Kultur. Soziolinguistische Beiträge].
  • Phraseologie der luxemburgischen Sprache: Eine Projektvorstellung, in: Flut von Texten - Vielfalt der Kulturen. Ascona 2001 zur Methodologie und Kulturspezifik der Phraseologie. Hg. v. Harald Burger-Gertrud Gréciano-Annelies Häcki Buhofer. Baltmannsweiler 2003, S. 329-344.
  • La phraséologie luxembourgeoise. Le Lëtzebuergesch, l’université et la recherche, in: Lëtzebuergesch - Quo Vadis? Akten des Workshops am 29.03.2003 in Luxembourg. Luxembourg 2004.
  • Multi-methodologische Korpuserstellung als empirische Basis für phraseologische und phraseographische Untersuchungen. Am Beispiel des Lëtzebuergeschen, in: E. Eggers/J. E. Schmidt/D. Stellmacher (Hgg.): Moderne Dialektologie – Neue Dialektologie. Akten des 1. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) am Forschungsinstitut für deutsche Sprache „Deutscher Sprachatlas“ der Philipps-Universität Marburg vom 5.-8. März 2003. München 2005, S. 555-572.
  • Vorüberlegungen zu einem Wörterbuch der luxemburgischen Phraseologie, in: Systemlinguistische Studien zum Luxemburgischen und zum Moselfränkischen. Tagungsbeiträge zum Workshop "Luxemburgisch" vom 29.08.2001 in Leuven. Hg. v. Claudine Moulin - Damaris Nübling, Heidelberg 2006, S. 247-277.
  • Theorie Revisited: Aspekte der Bildlichkeit im Lëtzebuergeschen, in: A. Häcki Buhofer/ H. Burger (eds.): Phraseology in Motion I. Methoden und Kritik. Akten der Internationalen Tagung zur Phraseologie (Basel, 2004). Baltmannsweiler 2006, S. 115-128.
  • Pragmatische Beschreibungsansätze, in: H. Burger/D. Dobrovol'skij/P. Kühn/N.R. Norrick (eds.): Phraseologie/Phraseology. Ein internationals Handbuch zeitgenössischer Forschung. Berlin/New York 2007, S. 132-158.
  • Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens (HiFoS): Vorstellung eines Projekts zur historischen formelhaften Sprache. In: Sprachwissenschaft 32-2/2007, S. 217-242.
  • zusammen mit Claudine Moulin: Phraseology of Luxembourgish. In: H. Burger/D. Dobrovol'skij/P. Kühn/N.R. Norrick (eds.): Phraseologie/Phraseology. Ein internationals Handbuch zeitgenössischer Forschung. Berlin/New York 2007, 2. Teilband, S. 654-666.
  • Historische formelhafte Sprache als "harte Nuss" der Korpus- und Computerlinguistik. Ihre Annotation und Analyse im HiFoS-Projekt. In: Linguistik online 39/3 (2009).
  • zusammen mit Johannes Gottwald, Monika Hanauska und Carolin Rößger: Formelhafte Sprache im schulischen Unterricht im Frühen Mittelalter: Am Beispiel der so genannten "Sprichwörter" in den Schriften Notkers des Deutschen von St. Gallen. In: Sprachwissenschaft 34 (2009), S. 341-397.
  • Historical Phraseology of German: regional and global. In: Korhonen, Jarmo / Mieder, Wolfgang / Piirainen, Elisabeth / Pinel, Rosa (Hg.): Phraseologie global - areal - regional. Akten der Konferenz EUROPHRAS 2008 vom 13.-16.8.2008 in Helsinki. Tübingen 2009, S. 143-151.
  • Und es duencket einem noch/wann man euch ansiehet / daß ihr Sand in den Augen habt. Phraseologismen in ausgewählten historischen Grammatiken des Deutschen. In: Földes, Csaba (Hg.): Phraseologie disziplinär und interdisziplinär. Tübingen 2009, S. 15-31.
  • zusammen mit Ane Kleine-Engel und Birgit Ulrike Münch: Verbale und visuelle Formelhaftigkeit: Zwischen Tradition und Innovation. In: Stefaniya Ptashnyk / Erla Halsteinsdóttir / Noah Bubenhofer (Hrsg.): Computergestützte Methoden in der modernen Phraseologie und Lexikografie. Baltmannsweiler 2010, S. 229-246.
  • Kapitel "Phraseologie". In: Bergmann, Rolf / Stricker, Stefanie (Hg.): Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft. Heidelberg 2010, S. 225-244.
  • Phraseologie der germanischen Sprachen kontrastiv: Geschichte, Ergebnisse und Perspektiven. In: Dammel, Antje / Kürschner, Sebastian / Nübling, Damaris (Hg.): Kontrastive Germanische Linguistik. Themenheft 206-209 Germanistische Linguistik. Teilband 1. Hildesheim 2010, S. 275-309.
  • Rezension zu: Handbuch der Sentenzen und Sprichwörter im höfischen Roman des 12. und 13. Jahrhunderts. Band 2: Artusromane nach 1230, Gralromane, Tristanromane. Bearbeitet von Tomas Tomasek in Zusammenarbeit mit Hanno Rüther und Heike Bismark unter Mitwirkung von Jan Hallmann, Daniela Riegermann, Kerstin Rüther und Manuela Schotte. Berlin/New York 2009. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 2010.
  • Rezension zu: Hümmer, Christiane: Synonymie bei phraseologischen Einheiten. Eine korpusbasierte Untersuchung. Frankfurt am Main 2008. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, LXXVII. Jahrgang (2010), Heft 1, S. 97-100.
  • Rezension zu: Hallik, Sibylle: Sententia und Proverbium. Begriffsgeschichte und Texttheorie in Antike und Mittelalter, Köln, Weimar, Wien. Böhlau 2007, XVI. (= Ordo. Studien zur Literatur und Gesellschaft des Mittelalters und der frühen Neuzeit 9). In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB). Band 132 (2010), Heft 2, S. 269-272.
  • zusammen mit Monika Hanauska: Wissensstrukturierung und Wissensvermittlung durch Routineformeln: Am Beispiel ausgewählter althochdeutscher Texte. In: Yearbook der Europäischen Gesellschaft für Phraseologie 2011, S. 45-71.
  • Variation im Bereich der formelhaften Wendungen am Beispiel der Luxemburger Rechnungsbücher (1388 - 1500). In: Elspaß, Stefan (Hg.): Akten der 27. Jahrestagung des Internationalen Arbeitskreises "Historische Stadtsprachenforschung" am 5.-6. Oktober 2009 unter dem Titel "Sprachvariation und Sprachwandel in der Stadt der Frühen Neuzeit" an der Universität Augsburg. Heidelberg 2011, S. 79-95.
  • Wehre auch der Teutschen Jugend zu vielen guten ersprießlich / wan die Teutschen Sprichwoerter recht bey zeiten beygebracht und erklaeret wuerden. Formelhafte Wendungen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Sprachunterricht. In: Kášová, Martina (Hg.) (2013): Wege zu Sprache und Literatur. Prešov, 65-94.
  • Wan wer beschreibt der welte stat / der muoß wol sagen wie es gat. Manifestation, functions and dynamics of formulaic patterns in Thomas Murner's "Schelmenzunft" revisited. In: Aspekte der historischen Phraseologie und Phraseographie. Akten der Konferenz EUROPHRAS 2010 vom 30.06.-02.07.2010 in Granada. Hrsg. von Natalia Filatkina, Ane Kleine-Engel, Marcel Dräger und Harald Burger, Heidelberg 2012, S. 21-44
  • (2013): Graw roch rydt nicht. Russisch-niederdeutsche Sprachlehrbücher zwischen zwei Sprachen und zwei Kulturen. In: Niederdeutsches Wort 53, 39–63.
  • (2013): Wandel im Bereich der historischen formelhaften Sprache und seine Reflexe im Neuhochdeutschen: Eine neue Perspektive für moderne Sprachwandeltheorien. In: Jahrbuch der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte 2013. Berlin/New York, 34-51.
  • (2013): Wehre auch der Teutschen Jugend zu vielen guten ersprießlich / wan die Teutschen Sprichwoerter recht bey zeiten beygebracht und erklaeret wuerden. Formelhafte Wendungen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Sprachunterricht. In: Wege zu Sprache und Literatur. Festschrift anlässlich des 70. Geburtstages von Ladislav Sisák. Hg. v. Martina Kášová. Prešov, 65-94.
  • (2014): Constructionalization, Konstruktionswandel und figurative Sprache (sprach)historisch betrachtet. In: Martine Dalmas & Elisabeth Piirainen (Hg.): Figurative Sprache – Figurative Language – Langage figuré. Tübingen: Stauffenburg, 41–57.
  • (2015): Impilcit Understandings. Was uns historische Sprachlehrbücher über Sprachbewusstsein und Sprachgebrauch verraten. In: Schmidlin, Regula, Behrens, Heike, Bickel, Hans (Hrsg.): Sprachgebrauch und Sprachbewusstsein. Implikationen für die Sprachtheorie. Berlin/Boston, 71–101.
  • (2015): Encounters: From Lübeck into the World. In: Grandl, Christian/McKenna, Kevin J. (eds.): Bis dat, qui cito dat. Gegengabe in Paremiology, Folklore, Language, and Literature. Honoring Wolfgang Mieder on His Seventieth Birthday. Frankfurt a.M., 541–554.
  • (2015): Diskurshistorische Analysen des Begriffs Zukunftsangst anhand des Spiegel-online-Archivs. In: Sprachwissenschaft 1, 1-34.
  • (2015), zusammen mit Claudine Moulin, Iryna Gurevych & Richard Eckart de Castilho: Analyzing Formulaic Patterns in Historical Corpora. In: Jost Gippert & Ralf Gehrke, R. (eds.): Historical Corpora: Challenges and Perspectives. Tübingen: Narr, 51–63.
  • (2016): Wie fest sind feste Strukturen? Beobachtungen zu Varianz in historischen Wörterbüchern und Texten. In: Varianz und Vielfalt interdiziplinär: Wörter und Strukturen. Hrsg. von Andrea Rapp und Luise Borek. OPAL 2, 7-27.
  • (2016): Darumb kam eine seer grosse furcht vnd schrecken in das Volck. angest vs. vorhte – Martin Luther als Wendepunkt? Bartsch, Nina/Schultz-Balluft, Simone (Hg.): Perspektiv Wechsel oder Wiederentdeckung der Philologie. Band 2: Grenzgänge und Grenzüberschreitungen. Zusammenspiele von Sprache und Literatur in Mittelalter und Früher Neuzeit. Festschrift für Klaus-Peter Wegera. Berlin, 67-89.
  • (2016): Sprachkritik und historische formelhafte Sprache. In: Apturn. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur 12/02, 103-117.
  • (im Druck): Historische formelhafte Wendungen als Konstruktionen: Möglichkeiten und Grenzen der diachronen Konstruktionsgrammatik. Erscheint in Linguistik-online.
  • (im Druck): Historische formelhafte Sprache theoretisch und methodisch. Erscheint in: Kauffer, Maurice et al. (Hrsg.): Theorie und Empirie in der Phraseologie. Tübingen.

 

Herausgebertätigkeit

 

  • Herausgeberin der Reihe „Formelhafte Sprache / Formulaic Language“           

           Zusammen mit Kathrin Steyer und Sören Stumpf

 

Die Reihe bietet ein Forum für gebrauchs- und korpusbasierte Studien, die sprachliche, kognitive und konzeptuelle Formelhaftigkeit in den Mittelpunkt der theoretischen und methodischen Betrachtungen im synchronen und diachronen Schnitt rücken: lexikalische Verfestigungen, Vorgeprägtheit bei der Grammatikalisierung und Konstruktionalisierung, in Wortbildung und Phraseologie, in schriftlichen Texten, Textsorten, mündlichen Gesprächen, kommunikativen Gattungen, Diskursen, in der Kognition und im kulturellen Gedächtnis, bei der Organisation des Wissens, im Spracherwerb sowie bei der Sprachvermittlung.

Wissenschaftlicher Beirat: Harald Burger, Joan L. Bybee, Dmitrij Dobrovol’skij, Stephan Elspaß, Raymond Gibbs, Annelies Häcki Buhofer, Claudine Moulin, Jan-Ola Östman, Stephan Stein, Martin Wengeler, Alison Wray

 

Link zum Flyer: https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb2/prof/GER/GEL/GL/Flyer_Formulaic_Language_FSL.pdf

 

 

  • (in Vorbereitung): Konventionalisierung und Variation / Conventionalization and variation. (Sprache - System und Tätigkeit, Peter Lang; zusammen mit Sören Stumpf).
  • (in Vorbereitung): Formelhafte Sprache in Text und Diskurs. (Formelhafte Sprache / Formulaic Language, Band 1, de Gruyter; zusammen mit Sören Stumpf und Christian Kreuz).
  • (in Vorbereitung): Formulaic language and new data: theoretical and methodological implications. (Formelhafte Sprache / Formulaic Language, volume 2, de Gruyter; zusammen mit Elisabeth Piirainen, Sören Stumpf und Christian Pfeiffer).
  • zusammen mit C. Sánchez-Carretero und E. Tomalin: In Varietate Concordia. A Manifesto for the Humanities in Europe. Young Researchers Forum Award „Disciplines and Borders: Humanities research in an age of interdisciplinary“, or-ganized by the European Science Foundation. Spring 2007.
  • zusammen mit Ane Kleine: Gemeinsame Redaktion des Bulletin 2009 der Europäischen Gesellschaft für Phraseologie.
  • zusammen mit Martin Przybilski (2011): Orte – Ordnungen – Oszillationen. Raumerschaffung durch Wissen und räumliche Struktur von Wissen.Wiesbaden [= Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften 4].
  • zusammen mit Ane Kleine-Engel, Marcel Dräger und Harald Burger (2012): Aspekte der historischen Phraseologie und Phraseographie. Heidelberg.
  • zusammen mit Ane Kleine-Engel und Birgit Ulrike Münch (2012): Formelhaftigkeit in Text und Bild: Historische Perspektiven und moderne Technologien. Akten der gleichnamigen Internationalen Tagung am 28.-29. November 2008 [= Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften 2].

 

Digitale Publikationen

  • Bibliographie zur luxemburgischen Linguistik - Bibliographie de la linguistique luxembourgeoise - Lëtzebuerger Linguistik-Bibliographie – Linguistic Bibliography of Luxembourgish. Bearbeitet von Natalia Filatkina, Peter Gilles, Claudine Moulin, Fausto Ravida und Falko Klaes, 2006f. BiblioLux
  • zusammen mit Johannes Gottwald, Monika Hanauska, Carolin Rößger, Heiko Dostert und Patrick Mai: Internetseiten der Nachwuchsforschergruppe "Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens (HiFoS).
  • Sprachwandel im Deutschen. Eine Internationale Bibliographie. Bearbeitet von N. Filatkina und R. Szczepaniak (Universität Mainz, Deutsches Institut, Historische Sprachwissenschaft des Deutschen).

 

Ausstellung

  • Außerlesene Sprichwörter. Ausgewählte Sprichwörtersammlungen im Handschriftenbestand der Stadtbibliothek Trier. Ausstellung vom 28. November bis 12. Dezember 2008 in der Stadtbibliothek Trier. Konzeption und Gestaltung gemeinsam mit Monika Hanauska, Johannes Gottwald, Carolin Rößger und Carina Hoff.

 

Veröffentlichungen für die nichtwissenschaftliche Öffentlichkeit

  • Schwein haben. Der Ursprung spannender Sprichwörter und Redensarten. In: Trierischer Volksfreund Nr. 10 vom 12./13 Januar 2008, S. 33.
  • Ins Bockshorn jagen. Der Ursprung spannender Sprichwörter und Redensarten. In: Trierischer Volksfreund Nr. 16 vom 19./20. Januar 2008, S. 33.
  • Den Löffel abgeben. Der Ursprung spannender Sprichwörter und Redensarten. In: Trierischer Volksfreund Nr. 40 vom 16./17. Februar 2008, S. 33.
  • Auf keinen grünen Zweig kommen. Der Ursprung spannender Sprichwörter und Redensarten. In: Trierischer Volksfreund Nr. 69 vom 22./23. März 2008, S. 33.
  • Jemanden die Leviten lesen. Der Ursprung spannender Sprichwörter und Redensarten. In: Trierischer Volksfreund Nr. 80 vom 05./06. April 2008, S. 33.
  • In Bausch und Bogen. Der Ursprung spannender Sprichwörter und Redensarten. In: Trierischer Volksfreund Nr. 98 vom 26./27. April 2008, S. 33.

 

Betreute Dissertationen und andere Qualifikationsarbeiten (Leitung und Erstgutachten)

Johannes Gottwald, M.A.

Dissertation: Formelhaftigkeit in der städtischen Sprache des 15. und 16. Jahrhunderts. Nürnberger Fastnachtspiele im Vergleich mit weiteren Texten aus dem Bereich der städtischen Dichtung

Monika Hanauska, M.A.

Dissertation: Formelhaftigkeit in städtischem Schrifttum: die Kölner Stadtchroniken des Spätmittelalters
Abgeschlossen

Carina Hoff, M.A.

Dissertation: Formelhafte Sprache in den südwestdeutschen Nonnenviten des Spätmittelalters

Heiko Dostert, Dipl.-Inf.

Diplomarbeit: Ähnlichkeitssuche in sprachhistorischen hochvariablen Daten. Eine Studie am Beispiel des Belegkorpus’ der Nachwuchsforschergruppe "Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens (HiFoS)" (Betreuung zusammen mit Dr. Thomas Burch, Informatik, Universität Trier, Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier; abgeschlossen)

Stephanie Lambio

 

Bachelorarbeit: Sprachwandelprozesse in der Substantivflexion ahd.-mhd.-nhd. Erklärungsversuch mit Hilfe der Natürlichkeitstheorie
Abgeschlossen

Kontakt

Kontakt

Geschäftsführung

Tel.: +49-651-201-2324
Fax: +49-651-201-3909
Mail: gfgermanistikuni-trierde

Postanschrift

Universität Trier
FB II - Germanistik
D-54286 Trier