Zur Eröffnung der Fotoausstellung Maria Simulacrum am 2. Dezember durften wir den Künstler Maestro Giuseppe Fata neben weiteren prominenten Gästen persönlich begrüßen. Die Ausstellung wurde vom Italienzentrum der Universität Trier unter der Leitung von Dr. Mara Onasch initiiert.
Insbesondere in Italien hat sich Fata als Modedesigner und Schöpfer von Kopfskulpturen einen Namen gemacht. Mit seinen von tiefer Religiosität durchdrungenen Werken verknüpft Fata traditionelle, an barocke Kirchenkunst erinnernde Ausdrucksformen und Ikonografien mit der Moderne. Besonders die Kunsttraditionen seiner Heimat Kalabrien dienen ihm dabei als Vorbild. Im Interview mit Dr. Onasch betonte er, dass ihn diese Kunst bereits seit der Kindheit stark geprägt habe. Das Projekt Maria Simulacrum eröffne ihm nun die Möglichkeit, seine Spiritualität mit seiner Tätigkeit in der Modebranche in Einklang zu bringen. Als Teil der Veranstaltung überreichte Fata dem ebenfalls anwesenden Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, ein eigens gestaltetes Marienbild.
In seinem Eröffnungsbeitrag zeigte sich Dr. Ackermann von Fatas Herangehensweise positiv überrascht. Er attestierte den Werken eine spirituelle Wahrhaftigkeit und Würde, die sich auf den Betrachter über die visuelle Pracht übertrage. Prof. Alberto Fabio Ambrosio von der Luxembourg School of Religion and Society entwickelte diesen Gedanken weiter und beschäftigte sich mit dem Zusammenhang von Kleidung bzw. Mode mit christlicher Spiritualität.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Onasch und Prof. Dr. Annemarie Mayer von der Theologischen Fakultät.
Herzlichen Dank an Maestro Fata und an alle anderen Beteiligten der Veranstaltung. Wir freuen uns über die große Resonanz, die sich anhand einer erneut voll besetzten Zeitungsleseecke zeigte. Danke auch an die Unterstützer und Kooperationspartner, die Ascoli-Piceno-Trier-Gesellschaft, K.I.M. e.V., das Istituto Italiano di Cultura Stuttgart, den Verein Kalabria Italiae Mundi und den Freundeskreis der Universität Trier.
Nicht zuletzt geht unser Dank an Dr. Onasch und ihr Team mit Frau D'Ascoli, Frau Ena, Frau Ferrara, Frau Hamböcker, Frau Inci Eren, Frau Kasel und Frau Ruco für die angenehme Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Ausstellung.
Bis zum 28. Januar können Sie Fatas Werke in unserer Bibliothekszentrale betrachten. Zögern Sie nicht, Ihre Eindrücke und Gedanken auf den bereitliegenden Zetteln mit uns zu teilen.
Mehr Eindrücke von der Eröffnung finden Sie auf den Seiten von Passa Parola und Corriere d'Italia. Weitere Presseberichte werden an dieser Stelle ergänzt.

