Von Zöpfen und Zotteln – antikes Haar erzählt

Die Eröffnung wurde mit rund 80 Gästen zum vollen Erfolg - besuchen Sie die Ausstellung bis zum 15.03.

Die Gestaltung unserer Haare ist für uns Menschen so alltäglich wie kulturell bedeutend. Auch in der Antike waren Frisuren Ausdruck von Mode, Lifestyle oder gesellschaftlicher Stellung und über die Jahrtausende stetigem Wandel unterzogen. Für klassische Archäologen –in diesem Zusammenhang manchmal spöttisch als Lockenzähler bezeichnet– ist die genaue Analyse der Haartracht menschlicher Darstellungen erkenntnisreich für die Datierung von Fundstücken und deren Fundkontext.

Ein studentisches Team unter der Leitung von Dr. Constanze Graml hat sich dem Thema Haare in der Antike angenommen. Dr. Graml ist seit März 2025 als Kustodin der archäologischen Original- und Abguss-Sammlung an der Universität tätig.

Wir freuen uns, Ihnen als Ergebnis des Projektes die Ausstellung Von Zöpfen und Zotteln – antikes Haar erzählt in unserer Bibliothekszentrale präsentieren zu dürfen. Gezeigt werden Exponate aus der archäologischen Sammlung, die Ihnen die Frisurenmode und deren Bedeutungsebenen über die Epochen der griechisch-römischen Antike nahebringen werden.

Die Zugänglichkeit des Themas wurde bei der Ausstellungseröffnung am 03. Februar deutlich: Mit rund 80 Gästen wurde die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Dabei haben wir uns besonders über viele uniexterne Personen oder ehemalige Teammitglieder aus den Altertumswissenschaften und der Bibliothek gefreut, die zu diesem Anlass den Weg zu uns gefunden haben.

Zur Begrüßung sprachen Frau Graml, unsere Universitätspräsidentin Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer und unsere neue Bibliotheksdirektorin Dr. Nora Kuster. Frau Kuster feierte damit ihre Premiere auf einer Veranstaltung in der UB Trier. Durch zahlreiche literarische und popkulturelle Referenzen lockerten die Grußworte die Veranstaltung auf. Die thematische Einführung übernahmen Frau Graml und Ben Schneppensiefen aus der studentischen Projektgruppe.

Abgerundet wurde das Programm durch die Gestaltung einer antiken Frisur als Live-Darbietung, durchgeführt von Daniela Poppe. Beim anschließenden Umtrunk tauschten sich unsere Gäste noch lange sehr rege mit dem Kuratorenteam aus.

Wir bedanken uns herzlich bei der Projektgruppe um Frau Dr. Graml für die Ausstellung, die unser Foyer für die kommenden Wochen bereichern wird. Nicht zuletzt auch vielen Dank an unsere zahlreichen Gäste, die wir zur Ausstellungseröffnung begrüßen durften.

Besuchen Sie Von Zöpfen und Zotteln bis zum 15. März in unserer Bibliothekszentrale. Geöffnet ist Montag bis Sonntag parellel zu den Öffnungzeiten der Bibliothek. Wir freuen uns auf Sie!