Fear of Activity in Situations (FActS) - Studie 2016

Angst vor körperlicher Bewegung bei Herzinsuffizienz

Ziel der Studie ist es, das neu entwickelte Selbstbericht-Instrument zur Erfassung der Angst vor körperlicher Bewegung bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz (sowohl mit reduzierter als auch mit erhaltener Ejektionsfraktion) psychometrisch zu evaluieren und zu validieren.

Zu diesem Zweck bearbeiten erwachsenen Personen mit diagnostizierter Herzinsuffizienz weitere Fragebögen zu Angst, Depressivität, Angstbewältigung und weiteren Persönlichkeitsmerkmalen. Zusätzlich werden medizinische Parameter erfasst. Eine Teilstichprobe trägt für eine Woche ein Akzelerometer zur objektiven Erfassung der körperlichen Aktivität im Alltag.

Die Ergebnisse aus einer Pilotuntersuchung sollen anhand einer größeren Stichprobe repliziert werden. Erste Befunde ergaben eine sehr gute interne Konsistenz des Fragebogens. Angst vor Bewegung war unabhängig von Persönlichkeitsmerkmalen Offenheit für Erfahrungen und Verträglichkeit. Höhere Bewegungsangst war nur mäßig mit Depressivität assoziiert, konnte aber erwartungsgemäß weniger körperlicher Aktivität im Alltag vorhersagen.

    Publikationen

    Hoffmann, J. M., Hellwig, S., Brandenburg, V. M., & Spaderna, H. (2018). Measuring fear of physical activity in patients with heart failure. International Journal of Behavioral Medicine, 25 (3), 294-303. doi:10.1007/s12529-017-9704-x

    Informationsbroschüre für Patient_innen

      Kooperationspartner

      • Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Trier (Ansprechpartner: Dr. med. K. E. Hauptmann, PD Dr. med. M. Lauterbach, PD Dr. med. F. Voss)
      • Universitätsklinikum Aachen (Ansprechpartner: Dr. med. V. Brandenburg)
      • Universitätsklinikum des Saarlands, Homburg (Ansprechpartner: PD Dr. I. Kindermann)
      • Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier (Ansprechpartner: Dr. med. R. Mahlberg, Dr. med. F. P. Schmidt, Dr. rer. nat. A.-R. Waladkhani)