Ermittlung von Schutzfaktoren bei jungen Erwachsenen philippinischer Herkunft mit Suizidgedanken
Ermittlung von Schutzfaktoren bei jungen Erwachsenen philippinischer Herkunft mit Suizidgedanken
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Ana Tibubos
Studentische Mitarbeit: Nadine Vollmann, B.Sc.
Kooperationspartner: Carolyn Quiba, MA (Lyceum Philippines University Manila); Dr. Jo-Ann E. Porillo
Forschungsgegenstand:
Suizidgedanken beziehen sich auf Gedanken an Selbstverletzung oder Selbsttötung und gelten als ein großes psychisches Gesundheitsproblem bei jungen Erwachsenen. Im philippinischen Kontext hat sich die Forschung zum Thema Suizid bislang vor allem auf Risikofaktoren konzentriert, während Schutzfaktoren, die Einzelpersonen helfen könnten, mit solchen Gedanken umzugehen oder ihnen zu widerstehen, nur wenig Beachtung fanden. Diese Pilotstudie schließt diese Lücke, indem sie Schutzfaktoren bei jungen Erwachsenen auf den Philippinen mit Suizidgedanken identifiziert. Unter Verwendung eines qualitativen Ansatzes untersucht die Studie die persönlichen, familiären, sozialen und kulturellen Faktoren, die zur Resilienz und zum psychischen Wohlbefinden beitragen. Die Daten werden durch halbstrukturierte Interviews mit Teilnehmenden erhoben, die Suizidgedanken hatten, aber kein suizidales Verhalten gezeigt haben. Die Ergebnisse sollen erste Erkenntnisse für die Entwicklung kultursensibler Programme zur psychischen Gesundheit liefern und als Leitfaden für zukünftige groß angelegte Forschungen zur Suizidprävention unter philippinischen Jugendlichen dienen.
Laufzeit: seit 2025