KEN4nurses - die Kraft der eigenen Emotionen nutzen

KEN-Schema

Die Adaptation des onlinebasierten Selbsthilfeprogramms KEN-Online für die spezifische Zielgruppe der professionell Pflegenden

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Ana Tibubos

Wissenschaftliche Mitarbeit: Tara M. Partetzke, M.Sc.

Studentische Mitarbeit: Annika Müller

Kooperationspartner: PD Dr. biol. hom. et med. habil. Rüdiger Zwerenz

Deutlich wie noch nie wurde im Rahmen der Pandemie, wie bedeutsam und wichtig professionell Pflegende für unsere Gesellschaft sind. Gleichzeitig wurde aber auch ersichtlich, dass diese Berufsgruppe täglich vor besondere psychische und physische Herausforderungen in ihrem Berufsalltag gestellt wird. Durch die in der Pflegebranche vorherrschende Arbeitsbedingungen sowie personenbezogene Risikofaktoren kommt es zu einem vermehrten Auftreten von Stress und langfristigen Stressfolgen wie beispielsweise der Entstehung eines Burnouts.

Die bisher entstandenen Programme zur verbesserten psychischen Gesundheitsversorgung von professionell Pflegenden, beruhen auf Präsenzkontrakten oder Mischvarianten von Präsenz- und Onlinemodulen. Da dies gerade in Zeiten der Coronapandemie einige Nachteile birgt, wie beispielsweise die eingeschränkte Umsetzbarkeit und Flexibilität für die Betroffenen, soll durch das Projekt KEN4nurses eine leicht umsetzbare Möglichkeit zur Selbsthilfe geschaffen werden.

Das rein onlinebasierte Selbsthilfeprogramm soll den professionell Pflegenden in acht verschiedenen Einheiten zum Thema Emotionen helfen, die eigenen Emotionen wahrzunehmen, zu erkennen und auszudrücken. Es geht schlussendlich darum, gesundheitsfördernde Gedanken und gesundheitsförderndes Verhalten durch das Programm zu stärken.

Ziel des Projektes KEN4nurses ist die Adaptation des bereits etablierten, wissenschaftlich fundierten Selbsthilfeprogramms KEN-Online für die von besonderen Herausforderungen und Risiken betroffene Zielgruppe der professionell Pflegenden. Außerdem soll die Akzeptanz von KEN4nurses erstmalig evaluiert werden, sowie Modelle zur strukturellen Implementation im Alltag von professionell Pflegenden erarbeitet werden.

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Förderung: Forschungsfond der Universität Trier