Die Erforschung der Geographie der Alten Welt ist
eine interdisziplinäre Wissenschaft. Der Orbis Terrarum
bietet Raum für Publikationen von Historikern, Philologen,
Geographen, Geomorphologen und Archäologen.
Das inhaltliche Spektrum, das mit dem Orbis
Terrarum abgedeckt werden soll, ist dabei bewusst
breit angelegt. Geographisch-topographische Studien
haben hier ebenso ihren Platz wie Untersuchungen zur
Wechselwirkung zwischen Mensch und Landschaft
oder wissenschaftsgeschichtliche und methodologische
Arbeiten.
Die Beiträge dieser Ausgabe erstrecken sich chronologisch
über die gesamte Bandbreite der klassischen
Antike – von der griechischen Frühzeit bis zur Spätantike.
Inhaltliche Schwerpunkte sind traditionell
die Untersuchung antiker Texte und archäologischer
Fragestellungen, die teilweise mit geomorphologischen
Forschungsansätzen kombiniert werden. Weitere
Akzente werden in der griechischen Landeskunde, der
historischen Kartographie und Wissenschaftsgeschichte
vorgenommen.
Der Orbis Terrarum enthält zudem einen umfangreichen
Rezensionsteil zu Neuerscheinungen aus dem
Bereich der historischen Geographie der Alten Welt.
Mit Beiträgen von
Søren Lund Sørensen, Jan N. Bremmer, P. de Klerk, J. Hettinger, C. Mulder,
I. Musäus, H. Joosten, Elena Fabbro, Niklas Fröhlich, Herbert Graßl, Adrian
Linz, Chiara Maria Mauro, A. Omissi, M. O. Lindholmer, Erwin Raas, Giuseppe
Squillace, Klaus Tausend, Roy van Wijk
