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Jean-Baptiste Le Prince (1734-1781) - Vermittler zwischen Ost und West  |  30. November 2022 - 12. Februar 2023  |  Trier, Universitätsbibliothek

Herzliche Einladung zur Vernissage am 30. November 2022, 17:00 Uhr.

 

Ausgezeichnet! Ulrike Gehring erhält den Deutschen Lichtkunstpreis 2022

Prof. Dr. Ulrike Gehring
© Friedemann Ulbrich
Dan Flavin
Dan Flavin, The Diagonal of May 25, 1963 (To Robert Rosenblum), The Metropolitan Museum, New York, Gift of Peter M. Brant, 1974 © 2022 Artists Rights Society (ARS), New York

Pressemitteilung des Kunstmuseum Celle:

„,Die Auseinandersetzung mit Lichtkunst verlangt interdisziplinäres Denken.‘ Diese Haltung prägt die herausragende Forschung der Kunsthistorikerin Ulrike Gehring, in der sie Fragestellungen zu Ästhetik und Wahrnehmung mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft. Disziplinen überschreitend angelegt ist auch ihr großes Engagement für die Vermittlung, Reflexion und Präsentation des Mediums Lichtkunst.
Die internationale Expertin für Lichtkunst des 20. und 21. Jahrhunderts erhält dafür jetzt als erste Wissenschaftlerin den renommierten Deutschen Lichtkunstpreis der Robert Simon Kunststiftung. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Nach Otto Piene (USA/DE), Mischa Kuball (DE), Brigitte Kowanz (AU) und Jan van Munster (NL) ist Gehring die fünfte Preisträgerin. Die Öffnung des Kunstpreises Richtung Lichtkunstforschung ist eine bewusste Entscheidung der Jury, die damit auf die Notwendigkeit einer stärkeren Vernetzung von künstlerischer Praxis, wissenschaftlicher Forschung und kuratorischer Arbeit aufmerksam macht.
„Lichtkunst kann sich langfristig nur dann auf hohem Qualitätsniveau weiterentwickeln und ihr großes Potential international entfalten, wenn Kunstproduktion, Forschung und Vermittlung Hand in Hand gehen. Ulrike Gehring führt dies mit ihrer außerordentlichen Arbeit als Forscherin, aber auch als Professorin an der Universität Trier beispielhaft vor Augen“, erklärt Museumsgründer Robert Simon die Entscheidung für die Preisträgerin.
Ulrike Gehring (*1969) hat insbesondere mit ihrer Forschung zur kalifornischen Light & Space-Bewegung sowie zum ‚Licht‘ in Mark Rothkos Farbfeldern auf sich aufmerksam gemacht. Nach ihrer Promotion zur amerikanischen Lichtkunst war sie zunächst Kuratorin am ZKM Karlsruhe. 2003 erhielt sie einen Ruf als Juniorprofessorin für Gegenwartskunst und Neue Medien. Seit 2009 ist Ulrike Gehring Professorin für Kunstgeschichte der Moderne an der Universität Trier. Dort initiierte sie 2015 zusammen mit Stephan Brakensiek das Projekt »»generator / medienkunstlabor trier, eine kuratorische Plattform für Studierende des Faches Kunstgeschichte mit Fokus auf Lichtkunst. Seit 2019 ist sie Vizepräsidentin der Universität Trier.
Das Kunstmuseum Celle beherbergt eine der umfangreichsten Museumssammlungen aktueller Lichtkunst in Europa. Es wurde 1998 als erstes 24-Stunden-Kunstmuseum gegründet. Der Deutsche Lichtkunstpreis wird am 22. Mai 2022 im Rahmen eines Festaktes mit geladenen Gästen im Kunstmuseum Celle übergeben. Die Laudatio hält der Künstler Mischa Kuball.
Weitere Informationen unter www.kunst.celle.de und https://t1p.de/qdth

Kunstgeschichte an der Universität Trier

Kuge

An der Universität Trier erwartet Sie ein motivierendes und klar strukturiertes Studium im Fach Kunstgeschichte - als Bachelorstudiengang im Haupt- und Nebenfach sowie als 1-Fach-Masterstudiengang oder als Nebenfach in 2-Fach-Masterstudiengängen.

Drei Professor*innen und fünf wissenschaftliche Mitarbeiter*innen vermitteln Ihnen sachkundige Einblicke in alle Gattungen und Epochen von der Spätantike bis zur Gegenwart sowie in alle kunsthistorischen und kulturwissenschaftlichen Methoden. Besonderen Wert legen alle Lehrenden auf Nähe zur Praxis und zur Forschung, wobei die Auseinandersetzung mit Originalen im Mittelpunkt steht.

Auf dieser Homepage können Sie sich einen ebenso informativen wie anschaulichen Überblick darüber verschaffen, dass die Universität Trier ein Ort des lebendigen Lernens und Forschens ist und für ein Kunstgeschichtsstudium optimale Bedingungen bietet.

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