Logo TIDuP blaue Buchstaben

Das Trierer Instituts für Demokratie- und Parteienforschung (TIDUP)

TIDUP dient dazu Forschung in die Öffentlichkeit zu tragen, dadurch universitäre Diskussionen und Ergebnisse in die Gesellschaft zu vermitteln (Wissenstransfer), wie wechselseitig auch gesellschaftliche Entwicklungen durch universitäre Forschung zu begleiten (aktualitätsbezogene Forschung). Im Selbstverständnis des Instituts möchte es als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit wirken. Entsprechend werden Veranstaltungen zu aktuellen Themen präsentiert und das aktuelle politische Geschehen durch Forschung begleitet. Regelmäßige Streitgespräche und Vorträge zu aktuellen politischen Themen entweder vor Ort in Trier oder in der Landesvertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin stehen im Vordergrund der Aktivitäten des Instituts. Das Institut will öffentlichkeitswirksam die zentralen Entwicklungen der Demokratien und der Parteien kritisch begleiten und als Ausgangspunkt wie als Begleiter von Diskursen wirken.

TIDUP beschäftigt sich mit der Analyse demokratischer Systeme, Strukturen und Prozesse in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft auf regionaler, nationaler, europäischer und globaler Ebene. Kernthemen der Forschung sind Fragen der Transformation von und Herausforderung für Legitimität und Leistungsfähigkeit der Demokratien im 21. Jahrhundert auf den unterschiedlichen Ebenen. Das Institut erforscht diese unter fünf wesentlichen Gesichtspunkten: 1. Parteiendemokratie und institutioneller Wandel in Deutschland und Europa 2. Veränderungen von Öffentlichkeit, Repräsentation und Partizipation auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene 3. Demokratie innerhalb von regionalen, nationalen und trans- wie internationalen Organisationen 4. das Verhältnis autoritärer Wertesysteme und demokratischer Politik einschließlich des internationalen Systemwettbewerbs und 5. Aspekte der Vermittlung von demokratischen Werten in unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche (u.a. Schulen).

Das Institut möchte dazu beitragen die Vielfalt der Forschung fernab von einseitigen Tendenzen sicherzustellen und einen wichtigen Beitrag zur Pluralität leisten. Die Erfassung der Ganzheit politischer und gesellschaftlicher Realität sollte in den Blick genommen und durch unterschiedliche Perspektiven und Methoden abgebildet werden, was gleichzeitig Offenheit für unterschiedliche Ansätze und Formen wissenschaftlicher Forschung impliziert.

Das Trierer Institut für Demokratie- und Parteienforschung (TIDUP) will Forschungsimpulse setzen, indem es eine lokale Anbindung an die anderen Institute der Universität, regionale Forschungsschwerpunkte des Landes Rheinland-Pfalz, nationale Präsenz im Fach Politikwissenschaft und eine erhöhte Anschlussfähigkeit an die internationale Forschung anstrebt.