Das Uni-Team hat bei der Aktion Stadtradeln so kräftig wie nie in die Pedale getreten, wie Charlotte Cost, Bernd Perscheid und Dennis Kreber hier im Avelertal auf dem Weg zum Ruwer-Hochwal-Radweg - eine starke Teamleistung. Foto Charlotte Cost.
Das Uni-Team hat bei der Aktion Stadtradeln so kräftig wie nie in die Pedale getreten, wie Charlotte Cost, Bernd Perscheid und Dennis Kreber hier im Avelertal auf dem Weg zum Ruwer-Hochwald-Radweg - eine starke Teamleistung. Foto: Charlotte Cost.

Team „Universität Trier“ gewinnt das Stadtradeln

Mit 18.461 Kilometern engagierte sich das Uni-Team für den Klimaschutz und fährt damit auf den ersten Platz.

Die Hälfte der Erdumrundung hat das Uni-Team fast geschafft. Mit einem starken Endspurt sammelten 118 Aktive, aufgerufen vom uniSPORT und dem Unipräsidenten Prof. Dr. Michael Jäckel, über 18.000 Radkilometer für die Aktion Stadtradeln. Sie versuchten in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum so oft wie möglich auf das Rad als alternatives Verkehrsmittel umzusteigen. Damit setzten sich die Teilnehmenden für den Klimaschutz und den Radverkehr in Trier ein.

Dieses Jahr feierte die Aktion für den guten Zweck zudem ein Jubiläum: Zum zehnten Mal nahmen Teams aus Trier daran teil und brachen Rekorde. Mit 1585 Teilnehmenden und 137 gemeldeten Teams waren so viele beim Trierer Stadtradeln dabei wie noch nie. Die Uni Trier stellte das zweitgrößte Radteam nach der Grundschule Feyen mit 132 Aktiven. Lange Zeit hatte sich die Uni Trier insbesondere mit dem Polizeipräsidium Trier ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze des Feldes geliefert, konnte sich aber auf der Zielgeraden durchsetzen. Mit der starken Teamleistung haben die 118 Radelnden den Team-Vorjahresrekord mit 5000 Kilometern überboten.

Die besten Fahrerinnen und Fahrer des Uni-Teams

Die meisten Kilometer für das Uni-Team ist Michael Martel gefahren. In nur drei Wochen radelte er allein 1.515 Kilometern. Der Jura-Student und Mitarbeiter des Instituts für Recht und Digitalisierung (IRDT) hatte sich erst Anfang des Jahres ein Rad gekauft. Der Hobbyläufer geht sonst, wenn nicht gerade die Corona-Pandemie das öffentliche Leben bestimmt, gern zum Ausgleich ins Fitnessstudio. Weil das geschlossen hatte, stieg er auf das neue Rad um und verband damit eine Reihe von Ausflügen: „Durch das Stadtradeln habe ich mir Radstrecken in der Region rausgesucht. Ich habe tolle Touren entdeckt, die man von Trier aus machen kann, wie zum Fünfseenblick Aussichtspunkt in Mehring, zum Dreiländereck in Perl oder zum Deutschen Eck in Koblenz.“

Zum ersten Mal war auch die Studentin Anna Wöge dabei. Sie studiert ebenfalls Jura und machte mit 728 Kilometern den zweiten Platz. Sie ist erst vor kurzem zum Studium nach Trier gezogen. Von ihrem Ergebnis ist sie überrascht: „Ich bin alle Strecken meines Alltags mit dem Rad gefahren und habe dann immer eine kleine Runde drangehangen, um die Gegend zu erkunden und Kilometer für das Uni-Team zu sammeln. Dass dabei so viele Kilometer zusammenkommen, hätte ich nicht gedacht.“ Soziologe Prof. Dr. Rüdiger Jacob fuhr auf den vierten Platz, hinter dem Drittplatzierten mit dem Kürzel "V.L.". Der passionierte Radfahrer erledigte Dienstfahrten zum Gesundheitsamt, wo er mit an der Corona-Statistik arbeitet, mit seinem Fahrrad und fuhr seine Fitnessrunden im Namen der Uni Trier.

Jura-Student Michael Martel hat für das Uni-Team mit Abstand die meisten Kilometer zurückgelegt. Foto: Martin Martel
Jura-Student Michael Martel hat für das Uni-Team mit Abstand die meisten Kilometer zurückgelegt. Foto: Michael Martel
Erst kürzlich nach Trier gezogen, nutzte die Zweitplatzierte Anna Wöge die Aktion Stadtradeln für all ihre alltäglich Erledigungen, aber auch um die Gegend zu erkunden. Foto: Anna Wöge
Erst kürzlich nach Trier gezogen, nutzte die Zweitplatzierte Anna Wöge die Aktion Stadtradeln für all ihre alltäglich Erledigungen, aber auch um die Gegend zu erkunden. Foto: Anna Wöge
In der Region Trier gibt es viele schöne Radtouren, wie sicher viele Stadtradlerinnen und Stadtradler durch die Aktion wieder entdeckt haben. Foto: Martin Martel
In der Region Trier gibt es viele schöne Radtouren, wie sicher viele Stadtradlerinnen und Stadtradler durch die Aktion wieder entdeckt haben. Foto: Michael Martel

Die Vielfahrerin und die Vielfahrer zeichnet der Unipräsident Michael Jäckel mit einer Ehrenurkunde aus. Als Teamkapitän lobt er die starke Teamleistung: „“Ja, mir san mit’m Radl da“ – das darf für die Team-Besten wohl gesagt werden. Das Wetter war zudem herausfordernd. Aber am Ende zählt vor allem die Leistung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“ Weil eine persönliche Übergabe im digitalen Semester nicht stattfinden kann, erhalten alle Aktiven des Uni-Teams dieses Jahr die Teilnahmeurkunde per Mail und können sie selbst ausdrucken.

Abschlussveranstaltung der Stadt Trier

Deutschlandweit findet die Aktion Stadtradeln, organisiert vom Klima-Bündnis, zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt. In Trier organisiert die Stadt traditionell eine Abschlussveranstaltung. Am Freitag, den 9. Juli von 17 – 18 Uhr, findet „auf Abstand“ ein Abschlusstreffen vor der ehemaligen Sparkasse an der Römerbrücke (West) statt. Dort werden Urkunden und Gutscheine an die „Sonderkategorien“ vom Schirmherrn, Umweltdezernent Andreas Ludwig überreicht. Außerdem werden unter allen Teilnehmenden der Aktion Gutscheine digital verlost. Die Gewinner*innen werden per Mail benachrichtigt.

Die Uni Trier dankt allen Aktiven für ihr Engagement für das Stadtradeln 2021 und für den Klimaschutz!

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