Prof. Dr. Michael Jäckel, Kulturdezernent Markus Nöhl und Stefanie Morgen vom International Office der Universität Trier begrüßten 76 Teilnehmende aus 30 Ländern zum 49. Internationalen Ferienkurs in Triers Ratssaal.

Wo die Welt zusammenkommt

Beim 49. Internationalen Ferienkurs der Universität Trier lernen 76 junge Menschen aus 30 Nationen die deutsche Sprache und Kultur, Trier und die Nachbarländer kennen.

Auf den Stühlen des Ratssaals der Stadt Trier kamen am Dienstagabend 76 junge Menschen aus 30 Ländern zusammen. Hier sitzen Ukrainerinnen neben Menschen aus der russischen Föderation, Taiwan, Myanmar, China oder aus Kolumbien. Sie alle eint das gemeinsame Ziel, ihre Deutschkenntnisse innerhalb der nächsten vier Wochen zu verbessern.

Beim Internationalen Ferienkurs der Universität Trier lernen die Ferienkursteilnehmenden Trier und die deutsche Sprache und Kultur kennen. Ausflüge führen sie auch in die Nachbarländer. Sie sind Anfang der Woche in Trier angekommen. Am Dienstagabend begrüßten Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel und der städtische Kulturdezernent Markus Nöhl gemeinsam die bunt gemischte Gruppe im Ratssaal der Stadt Trier.

Gemeinsame Ziele

Leydi aus Kolumbien freut sich: „Ich finde es wunderbar, dass ich bei der Summer School so viele Menschen aus aller Welt kennenlernen kann und, dass wir alle das gemeinsame Ziel haben, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.“

Neben diesem gemeinsamen Ziel freuen sich die Teilnehmenden darauf, viel über die älteste Stadt Deutschlands und die europäische Nachbarschaft zu erfahren. Manche sind mit einem weiteren ehrgeizigen Ziel nach Trier gereist. Wie Mischa aus den Niederlanden, der einen Plan hat: „Ich möchte in Trier Geschichte und Archäologie studieren, deshalb freue ich mich ganz besonders darauf Trier und die Historie bei Ausflügen in der Umgebung zu erleben!“

Im Herzen Europas Deutsch lernen

Der Kulturdezernent Markus Nöhl stimmte die Gruppe auf die lange Geschichte der Stadt Trier und die besondere Lage inmitten Europas ein, die die Teilnehmenden des Internationalen Ferienkurses einlädt, den europäischen Gedanken selbst zu erfahren. Universitätspräsident Michael Jäckel betonte die historischen Wurzeln der Universität und zugleich die Möglichkeit mit vielen jungen, freundlichen und aufgeschlossenen Triererinnen und Trierern in Kontakt zu treten.

Universitätspräsident Michael Jäckel wies auf die lange Tradition der Universität und der Stadt Trier hin.
Teilnehmerinnen des 49. Internationalen Ferienkurses stoßen nach der offiziellen Begrüßung mit Moselwein an.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 49. Internationalen Ferienkurses.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 49. Internationalen Ferienkurses setzen ihre Deutschkenntnisse sofort ein.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 49. Internationalen Ferienkurses kommen aus 30 verschiedenen Ländern.

Mit Spaß und Ausflügen zu Deutschkenntnissen

Nachdem die Teilnehmenden des Internationalen Ferienkurses 2021 Trier „nur“ virtuell erfahren konnten, freut sich Stefanie Morgen, Koordinatorin des Ferienkurses, besonders die diesjährigen Gäste persönlich willkommen zu heißen: „Wie der Name schon sagt, bieten wir Ihnen einen Ferienkurs an. Einerseits heißt dies, dass Sie hier einen Kurs, also Unterricht haben. Andererseits ist es ein „Ferien“kurs. Sie sind also auch da, um Spaß zu haben und Neues zu erleben! Wir werden Ihnen das Beste von beiden Seiten anbieten.“

Emira Gurgurovci ist eine von neun Sprachlehrkräften, die die Teilnehmenden in den kommenden Wochen begleiten. Sie freut sich besonders auf das abwechslungsreiche Programm und hofft, dass sich die Teilnehmenden im besonderen Ferienkurs sprachlich, kulturell und persönlich weiterbilden sowie die Zeit in Trier genießen können.

Die Deutschlehrkräfte unterrichten die Kursteilnehmenden an den Vormittagen, während die Nachmittage und Wochenenden für die Freizeitaktivitäten reserviert sind. Daneben erwartet die Teilnehmenden Vorträge aus Sprach-, Literatur, Politik- und Sozialwissenschaften. Einige der Teilnehmende wollen später einmal als Lehrkräfte Deutsch unterrichten. Für sie gibt es im Rahmen des Internationalen Ferienkurses spezielle Kurse.

Sechs Tutorinnen und Tutoren stehen den Ferienkurs-Teilnehmenden stets als Ansprechpersonen zur Verfügung und sind bei den vielen Ausflügen und Aktionen mit dabei. Für viele der Teilnehmenden ist die enge Betreuung und das Freizeitprogramm genauso wichtig, wie das Sprachstudium.