Hüftstreckung

Ausgangsstellung: Rückenlage mit angestellten Beinen. Die Fußspitzen sind angezogen und die Fersen drücken in den Boden. Die Arme liegen neben dem Körper auf dem Boden. Durch Anspannen der Bauchmuskulatur wird die Lendenwirbelsäule leicht in den Boden gedrückt. (s. Abb.1)

Bewegungsausführung: Das Becken wird in die Luft gehoben bis Knie, Hüfte und Schultern eine abschüssige Linie bilden. Die Beine werden abwechselnd nach vorn gestreckt. (s. Abb 2) Beim Ausstrecken des Beine ausatmen, beim Anziehen der Beine einatmen. Durch Vergrößerung des Kniewinkels kann die Beanspruchung in Richtung Oberschenkelrückseite verlagert werden. Eine Verkleinerung des Kniewinkels bewirkt eine stärkere Beanspruchung der Rückenstrecker.

Beachte: Hüfte nicht beugen oder mit dem Gesäß durchhängen. Es soll versucht werden, das Bein nach vorne und nicht nach oben zu strecken.

Beanspruchte Muskulatur: Rückenstreckmuskulatur - M. erector spinae; Beinbeugemuskulatur - mm. Ischiocrurales; Gesäßmuskulatur – M. glutaeus maximus, -  M. glutaeus medius

Abb.1

Abb. 2