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Trierer Ruderinnen bei der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern in Krefeld erfolgreich

Nach einer entbehrungsreichen Zeit finden nun endlich wieder Wettkämpfe im Rahmen der Angebote des adh (Allgemeiner Deutscher Hochschulsport) statt. Eine sehr erfolgreiche Teilnahme möchten wir hier zur Kenntnis bringen.

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Rudern

Kleine Mannschaft, großer Erfolg

 

Mit nur zwei Teilnehmerinnen war die Mannschaft der Universität Trier bei den diesjährigen Hochschulmeisterschaften des ADH, am 10./11.07. in Krefeld, ungewöhnlich klein. Ihr Erfolg war dafür umso größer.

Am Samstag starteten Lea Müller-Ruchholtz und Annika Elsen zusammen im Frauen Doppelzweier über die 1000m Strecke auf dem Elfrather See in Krefeld. In einem vollen und mit zahlreichen ehemaligen Nationalmannschaftsruderinnen gespickten Feld konnten die zwei Trierinnen direkt in ihrem ersten gemeinsamen Rennen die Silbermedaille errudern. Mit guten gemeinsamen Schlägen über die Strecke erarbeiteten sie sich eine gute Position und konnten mit einem sehr beherzten Endspurt das Edelmetall sichern.

In ihrem erst zweiten Rennen jemals auf einer Meisterschaft konnte Lea Müller-Ruchholtz dann am zweiten Renntag im Finale des Challenge-Einers (hier dürfen alle Studierende starten, die noch an keiner Regatta des DRV  teilgenommen haben) sich nach dem Start an die Spitze des Feldes setzen und einen ungefährdeten Sieg für die Universität Trier einfahren.

Annika Elsen startete im offenen Frauen-Einer. Die junge 21-Jährige setzte sie sich souverän im Vorlauf durch und hatte somit im Finale die Chance auf eine Medaille. In einem beherzten Rennen konnte sie lange um den Sieg mitfahren und sich am Ende über die Bronzemedaille freuen.

Drei Starts, drei Medaillen ist somit die Bilanz der Universität Trier bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern. Ein Dank geht an den Ruderverein Treviris, der das Hochschulrudern seit Jahren tatkräftig unterstützt und auch in diesem Jahr Studierende im Rudern ausbildet, um dann hoffentlich im nächsten Jahr wieder mit einer größeren Mannschaft, aber nicht weniger Erfolg, auf der DHM am Start zu sein.

(Text aus der Feder von Lea Müller-Ruchholtz)