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  /Title (Exposé für mögliche Bachelorarbeit am Lehrstuhl Finanzwissenschaften)
  /Author (Vorname Nachname)
}

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% Dokument
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\begin{document}

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% Titelseite
% (Rudimentär/Simpel)
%--------------------
  \begin{titlepage}
    \begin{center}
      
      \Large{Universität Trier}\\[74pt]
             
      \rule{\linewidth}{0.2mm}\\[6pt]
      \LARGE{\textbf{Exposé}}\\
      \large{für eine mögliche Bachelorarbeit am Lehrstuhl Finanzwissenschaft}\\[6pt]
      \rule{\linewidth}{0.2mm}\\[80pt]

      \begin{minipage}{0.4\textwidth}
	\begin{flushleft}
	  \large
	  \emph{eingereicht von:}\\
	  Vorname Name\\
	  Matr.-Nr.: 0000000\\
	  s4xxyyyy@uni-trier.de\\
	  Studienfach
	\end{flushleft}
      \end{minipage}
      ~
      \begin{minipage}{0.4\textwidth}
	\begin{flushright}
	  \large
	  \emph{zu Händen von:} \\
	  Dr. Andranik Stepanyan\\
	  \emph{Lehrstuhl:} \\
	  Finanzwissenschaft\\
	  Prof. Dr. Ludwig von Auer\\
	\end{flushright}
      \end{minipage}\\[160pt]

      \Large{\today}\\
      \vfill
    \end{center}
  \end{titlepage}


%--------------------
% Exposé Text
%--------------------
  %--- arabische Seitenzahlen, Index bei 1
  \renewcommand{\thepage}{\arabic{page}}
  \setcounter{page}{1}

  \textbf{Thema:} \emph{Hedonische Regressionsanalyse der Mietpreise in
  Deutschland}\\[6pt]

  Gerade das Thema steigender Mietpreise ist in den letzten Jahren in den Fokus
  der öffentlichen Diskussion gerückt und spielt zudem eine wichtige Rolle in
  der aktuellen Frage der sozialen Gerechtigkeit sowohl in Deutschland als auch
  anderen westlichen Ländern. Die Gründe für deutlich unterschiedliche
  Mietpreise zwischen verschiedenen Regionen sind dabei nicht immer ganz
  offensichtlich. Eine empirische Untersuchung könnte dahingehend Aufschluss
  darüber geben, wie sich diese zusammensetzen. Da sich die meisten
  Untersuchungen dieses Themas auf den Wohnungsmarkt der USA oder Osteuropa
  beziehen, interessiere ich mich für eine derartige Analyse für
  Deutschland.\\[6pt]
  Bei der Analyse realwirtschaftlicher Sachverhalte -~wie beispielsweise
  Mietpreise -~tritt häufig das Problem auf, dass zu überprüfende
  Charakteristika untrennbar miteinander verbunden sind. Hedonische
  Bewertungsmethoden bieten hierbei die Möglichkeit einer aussagekräftigen
  Analyse der Einflüsse einzelner Eigenschaften auf endogene Größen. Im Fall von
  Mietpreisen können somit unter Anderem also Indikatoren wie Umgebung,
  Verkehrsanbindung, Zustand, Ausbaustandard sowie
  Gentrifizierungs-Charakteristika miteinbezogen werden. Es wäre auch denkbar,
  dass die wirtschaftliche Stärke einer Region sowie Lebenshaltungskosten einen
  Einfluss auf die Höhe der Mietpreise haben. Auch andere regionale
  Unterschiede, wie beispielsweise zwischen Ost-~und Westdeutschland sind nicht
  ausgeschlossen.\\
  Eine solche Analyse der Mietpreissituation ist bei \citet{margo1996} zu
  erkennen. Auch hier wurde die Methode der hedonischen Regressionsanalyse
  angewandt. Margo zieht dabei neben Größe des Mietobjekts zusätzlich die Anzahl
  der Räume, die Länge des Mietvertrages, die Qualität des Ausbaus, das
  Vorhandensein eines Gartens sowie bereits vorhandene Möbelierung und die
  Bauart des Hauses mit ein. Auch die Lage scheint einen signifikanten Einfluss
  auf die Höhe der Mietpreise zu haben. Margo stellt fest, dass unabhängig
  dieser Eigenschaften Wohnungen in urbaneren Gegenden grundsätzlich höher sind
  als außerhalb. Ähnliche Ergebnisse ergeben sich in den Untersuchungen von
  \citet{fallis1985}. \citet{schwartz2016} hingegen zeigt den Zusammenhang von
  Gentrifizierung und Überalterung mit der Höhe der Mietpreise.
  \citet{melser2005} argumentiert, dass die gängige Methode für die Analyse
  qualitätsabhängiger Preise, welche eben auch bei der Untersuchung von
  Miet-~und Wohnraumpreisen Verwendung findet, also die direkte hedonische
  Regression, durchaus problematisch sein kann und schlägt stattdessen eine
  generalisierte Dummy-Methode vor.\\

  \newpage

  Die Forschungsfrage einer möglichen empirischen Untersuchung für den deutschen
  Wohnungsmarkt könnte also lauten:\\[6pt]
  %
  \emph{,,Welchen Einfluss hat die Wirtschaftsstärke einer Region auf ihre
  Mietpreise für privaten Wohnraum?''}\\[6pt]
  %
  Hierbei ist eine ausreichende Menge an Daten für den Mietspiegel einer Region,
  gegebenenfalls mit detailierten Indikatoren für Lage, Ausstattung, Zustand,
  Verkehrsanbindung u.ä. nötig. Zudem muss die wirtschaftliche Lage eben dieser
  Region quantifiziert werden können, sei es z.B. durch Anzahl von Betrieben und
  Arbeitsplätzen oder durch monetäre Werte wie beispielsweise der Umsatzsteuer.
  Um die Validität dieser Untersuchung zu erhöhen, wäre es zudem sinnvoll die
  Ergebnisse entweder mit denen  anderer Regionen oder mit sich selbst zu
  anderen Zeitpunkten zu vergleichen. Dies kann entweder durch Quer-~bzw.
  Längsschnittdaten oder durch Paneldaten erfolgen. Solche werden beispielsweise
  vom Sozio-Oekonomischen Panel bereitgestellt \citep[Siehe:][]{soephousehold},
  welche mithilfe geeigneter Geocodes auf die jeweilige Region des Haushalts
  bezogen werden können \citep[Siehe:][]{soepgeocode}.

  \vfill

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% Literatur
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% \fancyhead[RO,RE]{Literatur} % Keine Kopfzeile nötig, da selbe Seite

  \begin{flushleft}
    \bibliography{./Finanzwissenschaften_Expose}
    \bibliographystyle{plainnat}
  \end{flushleft}

\end{document}
%-------------------------------------------------------------------------------
% EOF
