Über 100 Teilnehmer bei Weiqi-Wochenende des Trierer Konfuzius-Instituts (13.01. - 14.01.18)

Weiqi ist ein klassisches chinesisches Brettspiel, das schon um die 3000 Jahre alt ist, und inzwischen unter dem Namen "Go" auf der ganzen Welt bekannt ist. An der Universität Trier maßen nun Spieler aus fünf Ländern ihr Können bei dem Strategiespiel mit den weißen und schwarzen Steinen.

Dabei wurde auch der Süddeutsche Jugendpokal ausgespielt – zum ersten Mal in Trier. In der U12 gewann Shukai Zhang aus Frankfurt, aber in der U16 konnte der Trierer Emanuel Schaaf die Trophäe gewinnen. Der AVG-Schüler konnte damit seinen Erfolg von 2016 wiederholen.

Auch die Erwachsenen spielten natürlich: Rheinland-Pfalz-Meister wurde der Titelverteidiger Andreas Götzfried (Luxemburg). Vizemeister wurde der Trierer Gabriel Wagner, der trotz Abiturprüfungen noch Zeit für das Turnier fand. Das Hauptturnier gewann am Ende der 18-jährige Chafiq Bantla aus Dinslaken. Der deutsche Juniorenmeister setzte sich im Finale gegen Christopher Kacwin aus Bonn durch.

An der Städtewertung nahmen neun Städte aus vier Ländern teil. Am Ende gewann das Team aus Straßburg.

Auf dem kleinen Brett ganz groß: Achtjährige Triererin verweist die Erwachsenen auf die Plätze

Während Go normalerweise auf einem großen Brett mit 19x19 Punkten gespielt wird, gibt es auch eine kleine (und schnellere) Variante auf dem 9x9-Brett. In dieser Kategorie gab es ebenfalls einen Trierer Erfolg: Die erst 8-jährige Lea Gerhards aus Tarforst erreichte als einer der jüngsten Teilnehmer ohne eine einzige Niederlage den ersten Platz!

Das Konfuzius-Institut sorgte als Veranstalter auch für ein reichhaltiges kulturelles Rahmenprogramm: chinesische Malerei und Scherenschnitte waren vor allem bei den kleineren Gästen beliebt. Tee-Verkostungen und ein Chinesisch-Schnupperkurs für Go-Spieler sprachen alle Altersgruppen an. Ein großes chinesisches Abend-Buffet, vom Konfuzius-Institut gesponsert, rundete die Veranstaltung ab.

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