Die Bundestagswahl 2021 - Was passiert in der politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland ?

Die Stimmabgabe bei Wahlen ist in Deutschland nach wie vor das wichtigste Mittel zur Einflussnahme der Bürgerschaft auf die Politik. Wahlen entscheiden über die parteipolitische Kräfteverteilung im Parlament und setzen damit einen Rahmen für die Bildung einer Regierung und die allgemeine Ausrichtung der Politik in der folgenden Legislaturperiode des Bundestages.

Die Wahlforschung gehört zu den theoretisch und methodisch am weitesten fortgeschrittenen Teilgebieten der empirischen Politikwissenschaft. Seit 1961 wurde jede Bundestagswahl empirisch untersucht, so dass ein breiter Fundus an Wissen über die Dynamik und die Bestimmungsfaktoren des Wählerverhaltens entstand.

Am Beispiel der Bundestagswahl 2021 wird in der Veranstaltung untersucht, welche Faktoren die Entscheidung der Wählerschaft bestimmen und welche Besonderheiten für den Wahlentscheid 2021 maßgeblich waren: die Einstellung zu politischen Sachfragen, die Bewertung der Persönlichkeit und der Performanz der Kandidatin und der Kandidaten, die langfristigen Parteibindungen, die Koalitionspräferenzen oder andere Faktoren.

Diese Analysen werden eingebunden in eine Auseinandersetzung mit der Rolle von Wahlen in der Demokratie und in Informationen über die methodischen Grundlagen der Wahlforschung.

 

FormVorlesung mit Diskussion | 4x2 h (8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten)
Zeitdonnerstags, 14-16 Uhr | 11.11.2021 – 3.2.2022 | monatlich
Termine11.11. | 9.12.2021 und  6.1. | 3.2.2022
OrtUniversität Trier, B-Gebäude, Raum B 22
LeitungProf. em. Oscar Gabriel, Politikwissenschaft
SonstigesAn diesem Kurs können ausschließlich eingeschriebene Gasthörende gegen eine erweiterte Gebühr (Gasthörergebühr + 35 €) teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt über den Gasthörerantrag und den Gasthörerschein im Campus der Generationen (siehe auch: https://www.uni-trier.de/index.php?id=73758)