Vergangene Veranstaltungen

Lehrveranstaltungen (Sommer 2020)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Einführung in die Inhaltsanalyse (Bachelor)

Welche Quellen werden in Zeitungsbeiträgen verwendet? Unterscheiden sich Nachrichtensendungen im Fernsehen bei der Themenwahl? Berichten bestimmte Medienangebote negativer über ein politisches Vorhaben als andere Medien? Wie werden Tweets in die Medienberichterstattung über Politik eingebunden? Um solche Forschungsfragen beantworten zu können, bietet sich als Methode die systematische und standardisierte Inhaltsanalyse an, mit der wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden lernen, Beiträge für unsere Untersuchung auszuwählen und ein Codebuch als Untersuchungsinstrument der Inhaltsanalyse zu entwickeln. Mit den Codebüchern werden wir Merkmale von Beiträgen in Zahlen überführen (=Codierung) und im Anschluss statistisch auswerten.

 

Kolloquium (Bachelor)

Das Kolloquium dient zur Vorbereitung der Bachelorarbeit. Jedes geplante BA-Projekt wird auf Basis des Exposés in einer Kurzpräsentation vorgestellt und im Anschluss mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern reflektiert. Ziel des Seminars ist es, die Anfertigung der Abschlussarbeit vorzubereiten und zu unterstützen. Dazu werden einerseits Themen und Probleme behandelt, die für die BA-Arbeit relevant werden, andererseits werden laufende Arbeiten besprochen und deren methodische Probleme diskutiert.

Für die Teilnahme sind die Anmeldefristen des Faches Medienwissenschaft für die BA-Arbeit im Sommersemester 2020 zu beachten.

 

PR für die Großregion (Bachelor und Master)

Trier liegt im Herzen der Großregion. In der Region leben 11 Millionen Menschen in vier Ländern. Europa im Kleinformat. Doch welche Vorteile bringt es konkret, in der Großregion EuRegio SaarLorLux+ zu leben? Müssen wir in Zeiten von aufkeimendem Populismus und Nationalismus nicht mehr tun, um den besonderen Wert der regionalen Partnerschaften mit unseren Nachbarn zu betonen? Vor diesem Hintergrund soll insbesondere die Sichtbarkeit der Großregion in der Öffentlichkeit gefördert werden. Ziel des angewandten Projektseminars ist es, ein auf digitale Medien fokussiertes Kommunikationskonzept in Abstimmung mit EuRegio zu erarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an MA- und an BA-Studierende der Medienwissenschaft, die in Teams eigenständig an der Konzeption arbeiten.

 

Interaktionsbeziehungen in Nutzerkommentaren (Master)

Mit Kommentarbereichen haben sich vor allem auf Nachrichtensites komplexe Formen der Nutzerbeteiligung im Internet entwickelt. Nutzerkommentare ergänzen und erweitern journalistische Perspektiven und können mitunter selbst eine hohe Sichtbarkeit erzielen. Im Seminar soll erkundet werden, wie vielfältig (oder einseitig) die Strukturen und Inhalte ausgewählter Kommentarbereiche sind. Neben den bereitgestellten Perspektiven interessiert vor allem, auf welche Weise sich Nutzer mit anderen Teilnehmern vernetzen und austauschen: Gibt es Meinungsführer, die den „Ton“ vorgeben? Welche Interaktionsmodi und Kommunikationsstile dominieren? Der bereits umfassende Forschungsstand wird im Seminar gemeinsam erarbeitet; dabei sollen vor allem unterschiedliche kommunikationstheoretische Perspektiven zur Erklärung der Partizipation und der Beschreibung der inhaltlichen Beteiligung fokussiert werden. Für eine Analyse wird im Seminar ein Forschungsdesign zur Erhebung der Nutzerinteraktionen entwickelt.

 

Veranstaltungen von

Dr. Peter Maurer

Einführung in die Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen oder das Verhalten von Mediennutzern oder Kommunikatoren in Erfahrung bringen will, bietet sich eine Befragung als Erhebungsmethode an. Aber wie geht das? Die Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert häufig auch wichtige Erkenntnisse für die Politik- und Marktforschung, die PR und die Werbung. In dieser Veranstaltung betrachten wir zunächst verschiedene Befragungsmethoden und führen dann ein eigenes Übungsprojekt vom Entwurf des Untersuchungsinstruments bis zur Auswertung durch. Wir werden dabei auch auf qualitative Verfahren wie Leitfadengespräche und Experteninterviews eingehen, der Schwerpunkt der Übung liegt aber auf standardisierten (Online-) Fragebögen und ihrer Auswertung.

 

Journalistisches Rollenverständnis in Zeiten von Digitalisierung und politischer Polarisierung (Master)

Die Einstellungen von Journalisten zu ihrer eigenen Rolle werden als wichtiger Erklärungsfaktor ihres beruflichen Handelns angesehen. Das Forschungsfeld hat durch die Digitalisierung, die journalistische Arbeitsweisen verändert, und wachsende politische Polarisierung, in der von Journalisten verlangt wird, eine ‚Haltung‘ einzunehmen, seit einiger Zeit neue Brisanz erhalten. Wie Journalisten in diesem Spannungsfeld ihre Rolle definieren und wie sich dies auf ihre Arbeit auswirkt, ist Thema des Seminars. Es ist geplant, das Seminar mit einer Journalistenbefragung zu verbinden, in die die Teilnehmer*innen projektförmig eingebunden werden.

 

Veranstaltungen von

Nina Fabiola Schumacher, B.A.

Einführung in die empirische Medienforschung mit SPSS (Bachelor) 

Das Seminar ist eine Begleitübung der Medienwissenschaft zu den Vorlesungen „Quantitative Empirische Sozialforschung I & II“. Ziel ist es, Grundkenntnisse der empirischen Datenanalyse mit SPSS zu vermitteln. Nach einer kurzen theoretischen Einführung und Wiederholung wird zunächst die Software SPSS vorgestellt.

Die vor einer Datenauswertung notwendigen Schritte, wie z.B. das Anlegen einer Datenmaske, das Definieren von Variablen und die Dateneingabe werden geübt. Es werden verschiedene Verfahren der univariaten und bivariaten Datenanalyse sowie Verfahren der schließenden Statistik erlernt und in ihrer Anwendung geübt. Die Übung verwendet dafür Beispieldatensätze und medienwissenschaftliche Fragestellungen.

 

Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Seminar Fotografie und Gesellschaft (Bachelor)

FAKE Images – „Bilder die lügen“?

Auch im digitalen Zeitalter besitzt das Medium Fotografie noch große Wirkungsmacht bei der Vermittlung von ‚Wirklichkeit‘. Doch was sehen wir auf einer Fotografie? Das Abbild einer Person oder Gruppe, die Momentaufnahme einer historischen Situation oder die wahrheitsgetreue Wiedergabe eines Bauwerks? Welche Rolle spielen Technik, Auftraggeberschaft und Publikationskontext? Die Manipulierbarkeit von Fotografie hat eine lange Geschichte: von Schere und Retuschepinsel, über Inszenierung und Auslassung bis zu Bildunterschriften, Framing und digitaler Bildbearbeitung. Und auch ohne direkte Manipulation können wir die Wirklichkeit hinter der Fotografie oft nur erahnen und bestenfalls bruchstückhaft rekonstruieren. Im Seminar werden anhand von Fallbeispielen Fragen zu Authentizität und Manipulationspotential von Fotografien behandelt.

 

Seminar Medienentwicklung und Mediengeschichte (Bachelor)

Als Begleitveranstaltung zur Vorlesung ‚Medienentwicklung und Mediengeschichte‘ bietet das Seminar die Gelegenheit zur Vertiefung und Diskussion der Vorlesungsinhalte anhand von Einzelfallstudien und Übungen.

 

Vorlesung Mediengeschichte (Bachelor)

Die Vorlesung bietet einen Überblick über historische und technologische Entwicklungen und reflektiert verschiedene Ansätze der Mediengeschichtsschreibung, tradierte und neue Methoden der historischen Medienanalyse sowie die Einbindung und Darstellung historischer Medien in aktuellen Medienformaten. Darüberhinaus werden insbesondere Entwicklungen im strategischen Gebrauch von Medien anhand verschiedener zeithistorischer Kontexte und Diskurse thematisiert.


Lehrveranstaltungen (Winter 2019/20)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Vorlesung Medienstrukturen (Bachelor)

Warum gibt es in Deutschland ein großes regionales Presseangebot? Wie entstand eigentlich der kommerzielle Rundfunk? Wie sind die Medienmärkte reguliert? Wie hat sich die Arbeit in den Redaktionen in den letzten Jahren verändert? Wie beeinflussen z.B. Social Media den Journalismus? Wie kann der Journalismus im Internet finanziert werden? Was denken Journalisten und PR-Fachleute über ihren Beruf? Was macht guten Journalismus aus? In dieser einführenden Vorlesung geht es um Medienstrukturen auf verschiedenen Ebenen: Ganz oben stehen die Merkmale ganzer Mediensysteme und Medienmärkte. Dabei werden wir uns primär auf das deutsche Mediensystem konzentrieren. Auf der Mesoebene betrachten wir die Medienorganisationen und Medienunternehmen. Und schließlich geht es auf der Mikroebene um Journalisten und PR-Fachleute.

 

Einführung in die PR-Forschung (Bachelor)

Nicht nur der Journalismus, sondern auch die PR bringt Themen in den öffentlichen Diskurs ein: Aber was ist PR genau? Wie können ihre Tätigkeit, ihre Ziele, ihre Arbeitsweisen, ihr Verhältnis zum Journalismus sowie ihre Leistungen und Funktionen gefasst werden?
Und wie wird PR praktisch umgesetzt? Wer macht PR und welche Formen von PR gibt es?
 
In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur PR-Kommunikation auseinandersetzen. Dabei werden die entsprechenden Theorien und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen. Im späteren Verlauf werden wir in Form von „Case Studies“ einzelne Kampagnen, PR-Strategien und typische Probleme genauer betrachten.

 

Journalisten und ihre Netzwerke (Master) 

Im Seminar und der zugehörigen Übung sollen Journalist*innen und ihre Netzwerke in digitalen Kontexten untersucht werden. Innerhalb des Forschungsseminars wird ein empirisches Projekt geplant und durchgeführt. Außerdem wollen wir uns mit Erklärungsansätzen der Netzwerkbildung und der Koorientierung im Journalismus befassen und gemeinsam Texte besprechen. Mit welchen anderen Journalist*innen und mit welchen Akteur*innen finden Interaktionen statt? Welche Rolle spielen das Geschlecht, die Redaktion, das Ressort und der Arbeitsort? Lassen sich journalistische Interaktionen mit dem Phänomen einer ‚Filter bubble‘ in Verbindung bringen?

Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Seminar Medienstrukturen (Bachelor)

In diesem Begleitseminar zur Vorlesung „Medienstrukturen“ werden zum einen Inhalte der Vorlesung vertieft und an weiterführenden Beispielen illustriert. Zum anderen erfolgt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Schwerpunkten und aktuellen Fragestellungen der gegenwärtigen Forschung zu Medienstrukturen: Wie entwickelt sich der Stellenwert des traditionellen Journalismus im Zeitalter des Internets? Wie verändern die zunehmenden Partizipationsmöglichkeiten die Rolle der Mediennutzer? Wie kann man Mediensysteme international vergleichen? Welche aktuellen Entwicklungstrends lassen sich im Bereich der Medienmärkte erkennen (z.B. smarte und mobile Kommunikation, Streaming-Dienste …)?
 


Lehrveranstaltungen (Sommer 2019)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Politikjournalismus und politische Berichterstattung (Bachelor)

Wie arbeiten politische und journalistische Akteure zusammen? Wie berichten Politikjournalisten über ihre Quellen? Was hat es mit der Personalisierung politischer Kommunikation auf sich? Was versteht man unter Strategy und Game Frames? Wie verändert die digitale Öffentlichkeit den Politikjournalismus? All dies sind Fragen und Szenarien, die wir gemeinsam im Kurs thematisieren und diskutieren wollen. Zunächst werden Grundlagen zum politikjournalistischen Feld erarbeitet und im weiteren Seminarverlauf vertieft. Spezielle Bereiche sind die Wahlkampfberichterstattung, der Umgang mit Populisten, die Hauptstadt-Elite im Journalismus sowie der lokale Journalismus.

 

Medienvertrauen und Medienkritik (Bachelor)

Die gesellschaftliche und die wissenschaftliche Diskussion über Medienvertrauen und das Vertrauen in den Journalismus und seine Berichterstattung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In diesem Seminar soll es darum gehen, den Forschungsstand und theoretische Grundlagen zum Thema Medienvertrauen und Medienkritik aufzuarbeiten. Das Seminar behandelt im Schwerpunkt Fragen der Medienrezeption und der Mediennutzung im digitalen Kontext. Die veränderten medialen Randbedingungen können Einfluss darauf haben, wie Menschen journalistischen Medien vertrauen. Uns interessiert darüber hinaus die Frage, welche Verbindung zwischen Medienvertrauen und Medienkritik bzw. artikulierter Medienskepsis besteht.

 

Influencer und Gatekeeper in der Netzwerköffentlichkeit (Master)

Die kommunikationwissenschaftlichen Konzepte zu Gatekeeping und zur Rolle von Meinungsführern bedürfen unter veränderten medialen Randbedingungen einer kritischen Diskussion. Dieser Aufgabe widmet sich das Masterseminar. Aufbauend auf den ursprünglichen Grundlagen der Meinungsführerforschung sowie der Gatekeeper-Forschung unter den traditionellen medialen Randbedingungen werden wir schrittweise Weiterentwicklungen in den Blick nehmen. Beleuchtet werden dabei neue Ansätze wie kollektives Gatekeeping, Social Navigation und Networked Gatekeeping in einer digitalen Öffentlichkeit. So wollen wir ein besseres Verständnis davon gewinnen, wo Theorien diskussionsbedürftig werden und wo wir spezielle Weiterentwicklungen der Forschung brauchen. Im letzten Drittel des Seminars werden die zusammengetragenen Befunde noch einmal in Workshops aufgearbeitet und in Gruppen Möglichkeiten der Anschlussforschung identifiziert.

 

Forschungskolloquium (Bachelor)

Veranstaltungen von 

Verena Bläser, M.A.

Einführung in die empirische Medienforschung mit SPSS

In der Begleitübung zu den Vorlesungen „Quantitative Empirische Sozialforschung I & II“ sollen die Studierenden die erlernten Empirie-Kenntnisse erstmals anhand medienwissenschaftlicher Fragestellungen anwenden und den Umgang mit der Statistik-Software SPSS erlernen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung und Wiederholung wird zunächst die Software SPSS vorgestellt. Im Anschluss daran werden die verschiedenen vor der Datenauswertung notwendigen Schritte, wie z.B. das Anlegen einer Datenmaske, das Definieren von Variablen und die Dateneingabe geübt. Im letzten Teil der Veranstaltung werden anhand medienwissenschaftlicher Fragestellungen und passenden Beispieldatensätzen schließlich verschiedene univariate sowie bivariate Datenauswertungs-Verfahren mit SPSS erlernt.

 


Lehrveranstaltungen (WS 2018/19)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Einführung in die PR-Forschung (Bachelor)

Nicht nur der Journalismus, sondern auch die PR bringt Themen in den öffentlichen Diskurs ein: Aber was ist PR genau? Wie können ihre Tätigkeit, ihre Ziele, ihre Arbeitsweisen, ihr Verhältnis zum Journalismus sowie ihre Leistungen und Funktionen gefasst werden? Und wie wird PR praktisch umgesetzt? Wer macht PR und welche Formen von PR gibt es? In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur PR-Kommunikation auseinandersetzen. Dabei werden die entsprechenden Theorien und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen. Im späteren Verlauf werden wir in Form von „Case Studies“ einzelne Kampagnen, PR-Strategien und typische Probleme genauer betrachten.
 

Vorlesung Medienstrukturen (Bachelor)

Warum gibt es in Deutschland ein großes regionales Presseangebot? Wie entstand eigentlich der kommerzielle Rundfunk? Wie sind die Medienmärkte reguliert? Wie hat sich die Arbeit in den Redaktionen in den letzten Jahren verändert? Wie beeinflussen z.B. Social Media den Journalismus? Wie kann der Journalismus im Internet finanziert werden? Was denken Journalisten und PR-Fachleute über ihren Beruf? Was macht guten Journalismus aus? In dieser einführenden Vorlesung geht es um Medienstrukturen auf verschiedenen Ebenen: Ganz oben stehen die Merkmale ganzer Mediensysteme und Medienmärkte. Dabei werden wir uns primär auf das deutsche Mediensystem konzentrieren. Auf der Mesoebene betrachten wir die Medienorganisationen und Medienunternehmen. Und schließlich geht es auf der Mikroebene um Journalisten und PR-Fachleute.
 

Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen von Mediennutzern oder Kommunikatoren in Erfahrung bringen will, bietet sich eine Umfrage an. Aber wie geht das? Die Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert häufig auch wichtige Erkenntnisse für die Marktforschung, die PR und die Werbung. In dieser Veranstaltung betrachten wir zunächst verschiedene Befragungsmethoden und führen dann ein eigenes Übungsprojekt vom Entwurf des Untersuchungsinstruments bis zur Auswertung durch. Wir werden dabei auch auf qualitative Verfahren wie Leitfadengespräche und Experteninterviews eingehen, der Schwerpunkt der Übung liegt aber auf quantitativ-systematischen Befragungen, d.h. auf der Konstruktion von (Online-) Fragebögen und der statistischen Auswertung von Umfragedaten.
 

Inhaltsanalyse (Bachelor)

Welche Quellen werden in Zeitungsbeiträgen verwendet? Unterscheiden sich Nachrichtensendungen im Fernsehen bei der Themenwahl? Berichten bestimmte Medienangebote negativer über ein politisches Vorhaben als andere Medien? Worüber twittern politische Journalisten und Politiker? Um solche Forschungsfragen beantworten zu können, bietet sich als Methode die systematische und standardisierte Inhaltsanalyse an, mit der wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden lernen, Beiträge für unsere Untersuchung auszuwählen und ein Codebuch als Untersuchungsinstrument der Inhaltsanalyse zu entwickeln. Mit den Codebüchern werden wir Merkmale von Beiträgen in Zahlen überführen (=Codierung) und im Anschluss statistisch auswerten.

 

Veranstaltungen von 

Verena Bläser, M.A.

Seminar Medienstrukturen (Bachelor)

In diesem Begleitseminar zur Vorlesung „Medienstrukturen“ werden zum einen Inhalte der Vorlesung vertieft und an weiterführenden Beispielen illustriert. Zum anderen erfolgt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Schwerpunkten und aktuellen Fragestellungen der gegenwärtigen Forschung zu Medienstrukturen: Wie entwickelt sich der Stellenwert des traditionellen Journalismus im Zeitalter des Internets? Wie verändern die zunehmenden Partizipationsmöglichkeiten die Rolle der Mediennutzer? Wie kann man Mediensysteme international vergleichen? Welche aktuellen Entwicklungstrends lassen sich im Bereich der Medienmärkte erkennen (z.B. smarte und mobile Kommunikation, Streaming-Dienste …)?