Vergangene Veranstaltungen

Lehrveranstaltungen (Winter 2021/22)

Veranstaltungen von

Dr. Peter Maurer

Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen oder das Verhalten von Menschen in Erfahrung bringen will, z.B. über ihr Vertrauen in Medien oder ihre Nutzung von Medien, bietet sich eine Befragung als Erhebungsmethode an. Aber wie geht das? Die standardisierte Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert nicht nur wichtige Erkenntnisse für die Wissenschaft, sondern auch für Behörden, die Politik- und Marktforschung oder die Werbewirtschaft. Die Lehrveranstaltung führt anhand eines Übungsprojekts in Theorie und Methode der standardisierten Befragung ein. Anschließend wird auch die Auswertung standardisierter Fragebögen mit SPSS behandelt. Das Thema des Projekts ist „(Des-)Information in der Coronakrise“. Eine selbständige Auswertung der Befragung ist Grundlage der schriftlichen Abschlussarbeit.

 

Journalismus und Corona (Bachelor)

 

Journalisten auf Twitter im Bundestagswahlkampf (Master)

 

Medienstrukturen und Öffentlichkeit (Bachelor)

Warum gibt es in Deutschland ein großes regionales Presseangebot? Wie entstand eigentlich der kommerzielle Rundfunk? Wie sind die Medienmärkte reguliert? Wie hat sich die Arbeit in den Redaktionen verändert? Wie beeinflussen soziale Medien den Journalismus und Öffentlichkeit? Wie kann der Journalismus im Internet finanziert werden? Was denken Journalisten und PR-Fachleute über ihren Beruf? Was macht guten Journalismus aus? In dieser einführenden Vorlesung geht es um Medienstrukturen auf verschiedenen Ebenen: Ganz oben stehen die Merkmale ganzer Mediensysteme und Medienmärkte. Dabei werden wir uns primär auf das deutsche Mediensystem konzentrieren. Auf der Mesoebene betrachten wir die Medienorganisationen und Medienunternehmen. Und schließlich geht es auf der Mikroebene um Journalist*innen und PR-Fachleute.
Die Verflechtung von Politik, Recht, Ökonomie und Kultur wird in der Vorlesung besonders berücksichtigt. Grundbegriffe zu Medien und Öffentlichkeit werden behandelt. Veränderungen der medialen Randbedingungen werden mit Blick auf Öffentlichkeit und die Vermittlung öffentlicher Kommunikation thematisiert. Wichtige Formen der öffentlichen Kommunikation wie Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, ihr gegenseitiges Verhältnis und die zugehörigen Berufsfelder werden vorgestellt.

 

 

Veranstaltungen von

Nina Fabiola Schumacher, B.A.

Befragung (Bachelor) 

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen oder das Verhalten von Menschen in Erfahrung bringen will, z.B. über ihr Vertrauen in Medien oder ihre Nutzung von Medien, bietet sich eine Befragung als Erhebungsmethode an. Aber wie geht das? Die standardisierte Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert nicht nur wichtige Erkenntnisse für die Wissenschaft, sondern auch für Behörden, die Politik- und Marktforschung oder die Werbewirtschaft. Die Lehrveranstaltung führt anhand eines Übungsprojekts in Theorie und Methode der standardisierten Befragung ein. Anschließend wird auch die Auswertung standardisierter Fragebögen mit SPSS behandelt. Das Thema des Projekts ist „(Des-)Information in der Coronakrise“. Eine selbständige Auswertung der Befragung ist Grundlage der schriftlichen Abschlussarbeit.

 

Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Bachelor)

 

Grundlagen der Medien- und Kommunikationswissenschaft (Bachelor)

Die Seminarveranstaltung ergänzt die Vorlesung des Moduls. Wissenschaftliches Arbeiten, Recherche von Literatur, Materialien und Quellen sowie ihre Aufbereitung in wissenschaftlichen Präsentations- und Darstellungsformen im Fach Medienwissenschaft stehen im Mittelpunkt und werden durch Präsentationen vermittelt und durch Übungen vertieft.

 

Politikjournalismus und politische Berichterstattung (Bachelor)

 

PR und Propaganda (Bachelor)

Der Begriff PR ist verhältnismäßig neu, der Begriff Propaganda ist alt, erhält jedoch mit aktualisierenden Begriffs-Beigaben wie Computaional Propaganda oder Propaganda 4.0 in den letzten Jahren insbesondere im politischen Kontext neuen Aufwind. Wo liegen die Unterschiede, wo die möglicherweise gemeinsamen Wurzeln? Im Seminar werden unterschiedliche Ansätze von PR und Propaganda behandelt. Hierbei werden verschiedene (internationale) Akteure und Kampagnen in unterschiedlichen Epochen und mit unterschiedlichem Verständnis von PR/Öffentlichkeitsarbeit und Propaganda zur Diskussion gestellt. Anhand wissenschaftlicher Literatur (und Fallbeispielen) erarbeiten die Teilnehmer*innen selbständig Referate und Diskussionsfragen, die im Plenum diskutiert werden.


Lehrveranstaltungen (Sommer 2021)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Alternative Medien und digitale Öffentlichkeit (Master)

Das Masterseminar wird sich zunächst mit der Genese und der wissenschaftlichen Einordnung von alternativen Medien befassen. Ein weiterer Blickpunkt ist das Verhältnis von Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit. Darüber hinaus sollen gemeinsam Texte gelesen und vorgestellt werden, die sich mit der Erforschung im digitalen Kontext beschäftigen. Die Traditionen nicht-etablierter, alternativer Medien im Kontext alternativer Gegenöffentlichkeit reichen zurück bis in die Alternativbewegung der 1960/70er-Jahre. Um die Jahrtausendwende etablierten sich unabhängige Medienzentren im Internet durch die Indymedia-Bewegung. Rechtsalternative Medienangebote und Strukturen werden im aktuellen Diskurs vor allem im Kontext der digitalen Öffentlichkeit und der sozialen Medien diskutiert und erforscht. Dabei spielen z.B. Kommunikationsmuster der Medien- und Elitenkritik eine Rolle.

 

Kolloquium (Bachelor)

Das Kolloquium dient zur Vorbereitung der Bachelorarbeit. Jedes geplante BA-Projekt wird auf Basis des Exposés in einer Kurzpräsentation vorgestellt und im Anschluss mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern reflektiert. Ziel des Seminars ist es, die Anfertigung der Abschlussarbeit vorzubereiten und zu unterstützen. Dazu werden einerseits Themen und Probleme behandelt, die für die BA-Arbeit relevant werden, andererseits werden laufende Arbeiten besprochen und deren methodische Probleme diskutiert.

Für die Teilnahme sind die Anmeldefristen des Faches Medienwissenschaft für die BA-Arbeit im Sommersemester 2021 zu beachten.

 

Einführung in die Empirischen Methoden (Bachelor)

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die empirischen Methoden in der Kommunikationsforschung und vermittelt wesentliche Grundlagen der empirischen Sozialforschung im Hinblick auf Datenerhebung, allgemeine Methodologie und Forschungsdesigns. Die Vorlesung behandelt in diesem Zusammenhang Grundlagen der Befragung und des Interviews, der Inhaltsanalyse sowie der Beobachtung und des Experiments in der Kommunikationswissenschaft.

 

Inhaltsanalyse (Bachelor)

Welche Quellen werden in Zeitungsbeiträgen verwendet? Unterscheiden sich Nachrichtensendungen im Fernsehen bei der Themenwahl? Berichten bestimmte Medienangebote negativer über ein politisches Vorhaben als andere Medien? Wie werden Tweets in die Medienberichterstattung über Politik eingebunden? Wie wird über das Corona-Management der Regierung berichtet? Um solche Forschungsfragen beantworten zu können, bietet sich als Methode die systematische und standardisierte Inhaltsanalyse an, mit der wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden lernen, Beiträge für unsere Untersuchung auszuwählen und ein Codebuch als Untersuchungsinstrument der Inhaltsanalyse zu entwickeln. Mit den Codebüchern werden wir Merkmale von Beiträgen in Zahlen überführen (=Codierung) und im Anschluss statistisch auswerten.

 

Journalistische Recherche und soziale Medien (Master)

Das Seminar setzt sich inhaltlich mit der journalistischen Recherche in den sozialen Medien auseinander. Im Seminar soll der Forschungsstand zur Recherche im Internet vermittelt und erarbeitet werden. Eine wichtige Rolle spielt die Aneignung von sozialen Medien im Kontext des Journalismus. Wofür werden welche Kanäle eingesetzt? Zur Beobachtung von Quellen, zur Verifizierung von Informationen oder zur Zusammenarbeit mit den Nutzerinnen und Nutzern bei Recherchen? Wie gehen Journalistinnen und Journalisten in Krisensituationen mit sozialen Medien um? Wie entdecken Sie Desinformationen und „Fake News”? Welche Praktiken der Verifikation haben sich in Redaktionen etabliert? Im Seminar wollen wir Forschungsansätze kennenlernen, mit denen diese Fragen beantwortet werden.

Veranstaltungen von

Dr. Peter Maurer

Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen oder das Verhalten von Menschen in Erfahrung bringen will, z.B. über ihr Vertrauen in Medien oder ihre Nutzung von Medien, bietet sich eine Befragung als Erhebungsmethode an. Aber wie geht das? Die standardisierte Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert nicht nur wichtige Erkenntnisse für die Wissenschaft, sondern auch für Behörden, die Politik- und Marktforschung oder die Werbewirtschaft. Die Lehrveranstaltung führt anhand eines Übungsprojekts in Theorie und Methode der standardisierten Befragung ein. Anschließend wird auch die Auswertung standardisierter Fragebögen mit SPSS behandelt. Das Thema des Projekts ist „(Des-)Information in der Coronakrise“. Eine selbständige Auswertung der Befragung ist Grundlage der schriftlichen Abschlussarbeit.

 

Inhaltsanalyse (Bachelor)

Die Inhaltsanalyse ist die wichtigste Methode der Kommunikationswissenschaft, denn sie ermöglicht es, Inhalte ihres Untersuchungsgegenstandes, von Medien aller Art, systematisch zu messen. Die Inhaltsanalyse ist eine standardisiertes Erhebungsverfahren, d.h. mit ihr können relativ große Mengen an Material, wie z.B. Zeitungsartikel, Fernsehsendungen oder Social Media Postings, effizient und vergleichbar (quantifizierend) ausgewertet werden. Das Seminar führt in die theoretischen Grundlagen der Inhaltsanalyse ein und zeigt wie ein Kategoriensystem, das Erhebungsinstrument, geplant und ausgearbeitet wird. Die Teilnehmer*innen sollen in kleinen Arbeitsgruppen auch ein eigenes Kategoriensystem entwerfen und einsetzen. Dabei werden auch Gütekriterien der Codierung besprochen und im eigenen Projekt angewendet. Es wird auch ein Ausblick auf automatisierte Inhaltsanalyseverfahren gewagt und ihre Vor- und Nachteile gegenüber der klassischen, manuellen Variante besprochen.

 

Veranstaltungen von

Nina Fabiola Schumacher, B.A.

Einführung in die empirische Medienforschung mit SPSS (Bachelor) 

Das Seminar ist eine Begleitveranstaltung der Medienwissenschaft zur Vorlesung „Einführung in die empirischen Methoden“. Ziel ist es, Grundkenntnisse der empirischen Datenanalyse mit SPSS zu vermitteln. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird die Software SPSS vorgestellt. Die vor einer Datenauswertung notwendigen Schritte, wie z.B. das Anlegen einer Datenmaske, das Definieren von Variablen und die Dateneingabe werden geübt. Zudem werden verschiedene Verfahren der univariaten und bivariaten Datenanalyse sowie Verfahren der schließenden Statistik erlernt und in ihrer Anwendung erprobt. Das Seminar verwendet hierfür Beispieldatensätze und medienwissenschaftliche Fragestellungen.

 

Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Filmanalyse (Bachelor)

Das Seminar führt ein in Grundfragen der Filmanalyse. Neben der Einführung in Grundbegriffe, Techniken und Methoden der Analyse von Filmen werden ausgewählte Filme (Ausschnitte) gesichtet und mit Blick auf mögliche Analysezugänge diskutiert. Die Teilnehmer*innen erarbeiten Vorschläge für eine exemplarische Filmanalyse und stellen diese im Seminar zur Diskussion.

 

Fotografie und Gesellschaft (Bachelor)

Auch im digitalen Zeitalter besitzt das Medium Fotografie noch große Wirkungsmacht bei der Vermittlung von ‚Wirklichkeit‘. Doch was sehen wir auf einer Fotografie? Das Abbild einer Person oder Gruppe, die Momentaufnahme einer historischen Situation oder die wahrheitsgetreue Wiedergabe eines Bauwerks? Welche Rolle spielen Technik, Auftraggeberschaft und Publikationskontext? Die Manipulierbarkeit von Fotografie hat eine lange Geschichte: von Schere und Retuschepinsel, über Inszenierung und Auslassung bis zu Bildunterschriften, Framing und digitaler Bildbearbeitung. Und auch ohne direkte Manipulation können wir die Wirklichkeit hinter der Fotografie oft nur erahnen und bestenfalls bruchstückhaft rekonstruieren. Im Seminar werden in Referaten anhand von Fallbeispielen Fragen zu Authentizität und Manipulationspotential von Fotografien behandelt. Anhand wissenschaftlicher Literatur erarbeiten die Teilnehmer*innen selbständig Referate und Diskussionsfragen, die im Plenum diskutiert werden.

 

PR und Propaganda (Bachelor)

Der Begriff PR ist verhältnismäßig neu, der Begriff Propaganda ist alt, erhält jedoch mit aktualisierenden Begriffs-Beigaben wie Computaional Propaganda oder Propaganda 4.0 in den letzten Jahren insbesondere im politischen Kontext neuen Aufwind. Wo liegen die Unterschiede, wo die möglicherweise gemeinsamen Wurzeln? Im Seminar werden unterschiedliche Ansätze von PR und Propaganda behandelt. Hierbei werden verschiedene (internationale) Akteure und Kampagnen in unterschiedlichen Epochen und mit unterschiedlichem Verständnis von PR/Öffentlichkeitsarbeit und Propaganda zur Diskussion gestellt. Anhand wissenschaftlicher Literatur (und Fallbeispielen) erarbeiten die Teilnehmer*innen selbständig Referate und Diskussionsfragen, die im Plenum diskutiert werden.


Lehrveranstaltungen (Winter 2020/21)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Einführung in die PR-Forschung (Bachelor)

Nicht nur der Journalismus, sondern auch die PR bringt Themen in den öffentlichen Diskurs ein: Aber was ist PR genau? Wie können ihre Tätigkeit, ihre Ziele, ihre Arbeitsweisen, ihr Verhältnis zum Journalismus sowie ihre Leistungen und Funktionen gefasst werden?
Und wie wird PR praktisch umgesetzt? Wer macht PR und welche Formen von PR gibt es?
In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur PR-Kommunikation auseinandersetzen. Dabei werden die entsprechenden Theorien und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen. Im späteren Verlauf werden wir in Form von „Case Studies“ einzelne Kampagnen, PR-Strategien und typische Probleme genauer betrachten.

 

Medienstrukturen und Öffentlichkeit (Bachelor)

Warum gibt es in Deutschland ein großes regionales Presseangebot? Wie entstand eigentlich der kommerzielle Rundfunk? Wie sind die Medienmärkte reguliert? Wie hat sich die Arbeit in den Redaktionen verändert? Wie beeinflussen soziale Medien den Journalismus und Öffentlichkeit? Wie kann der Journalismus im Internet finanziert werden? Was denken Journalisten und PR-Fachleute über ihren Beruf? Was macht guten Journalismus aus? In dieser einführenden Vorlesung geht es um Medienstrukturen auf verschiedenen Ebenen: Ganz oben stehen die Merkmale ganzer Mediensysteme und Medienmärkte. Dabei werden wir uns primär auf das deutsche Mediensystem konzentrieren. Auf der Mesoebene betrachten wir die Medienorganisationen und Medienunternehmen. Und schließlich geht es auf der Mikroebene um Journalist*innen und PR-Fachleute.
Die Verflechtung von Politik, Recht, Ökonomie und Kultur wird in der Vorlesung besonders berücksichtigt. Grundbegriffe zu Medien und Öffentlichkeit werden behandelt. Veränderungen der medialen Randbedingungen werden mit Blick auf Öffentlichkeit und die Vermittlung öffentlicher Kommunikation thematisiert. Wichtige Formen der öffentlichen Kommunikation wie Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, ihr gegenseitiges Verhältnis und die zugehörigen Berufsfelder werden vorgestellt.

 

PR/Wirtschaftskommunikation in digitalen Kontexten (Master)

Das Masterprojekt im Modul Medienforschung II setzt sich aus einem Seminar und einer Forschungsübung zusammen, die eng mit einander verzahnt werden. In dieser Konstellation wird ein empirisches Forschungsprojekt entwickelt, geplant und durch die Studierenden durchgeführt. Das Seminar wird Fragestellungen der digitalen Wirtschaftskommunikation anhand unterschiedlicher theoretischer und empirischer Perspektiven diskutieren. Im Fokus stehen Unternehmen und/oder Wirtschaftsverbände sowie deren PR- und Netzwerkaktivitäten in den sozialen Medien.

Veranstaltungen von

Dr. Peter Maurer

Analyse strategischer Kommunikation (Bachelor)

In diesem Seminar werden Kenntnisse über Theorien, Methoden und Verfahren der Analyse von Texten vermittelt, die unter den Begriff der strategischen Kommunikation fallen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Postings in sozialen Medien handeln, um journalistische Beiträge oder öffentliche Reden von Politikern. Wir wollen lernen, wie diese Texte sich mit standardisierten Verfahren auf relevante Merkmale untersuchen lassen, etwa die Tonalität, die politische Tendenz oder auch das Vorkommen bestimmter Akteure, Themen und Argumente. Eine wichtige Rolle werden automatisierte Verfahren der Textanalyse spielen.

 

Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen oder das Verhalten von Mediennutzern oder Kommunikatoren in Erfahrung bringen will, bietet sich eine Befragung als Erhebungsmethode an. Aber wie geht das? Die standardisierte Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert häufig auch wichtige Erkenntnisse für die Politik- und Marktforschung, die PR und die Werbung. Die Veranstaltung führt in Theorie und Methode der standardisierten Befragung ein. Anschließend führen wir im Rahmen eines Übungsprojekts selbst eine Befragung durch und sprechen auch über die Auswertung mit SPSS. Das Thema des Projekts ist dieses Mal „(Des-)Information in der Coronakrise“. Die selbständige Auswertung einiger Antworten ist Grundlage der schriftlichen Abschlussarbeit.

 

Politikberichterstattung (Bachelor)

Nach welchen Mustern und Gesetzmäßigkeiten die Medien über Politik berichten, ist ein wichtiger Gegenstand der Journalismusforschung. Im Rahmen des Seminars interessieren wir uns für folgende Fragen: Welche Theorien gibt es zu Auswahl und Gewichtung der Nachrichten und zu politischen Tendenzen der Berichterstattung? Welche Rolle spielen etwa die Journalisten selbst im Vergleich zu Faktoren aufseiten der Medien und der Gesellschaft? Wie wirken sich Umbrüche aufgrund der Digitalisierung auf die Politikberichterstattung aus und welche Rolle spielen neue Akteure in der Politik wie Blogger oder Youtuber? Diesen Fragen wollen wir uns auf Basis der Forschungsliteratur nähern.

Veranstaltungen von

Nina Fabiola Schumacher, B.A.

Einführung in die Inhaltsanalyse (Bachelor) 

Welche Quellen werden in Zeitungsbeiträgen verwendet? Unterscheiden sich Nachrichtensendungen im Fernsehen bei der Themenwahl? Berichten bestimmte Medienangebote negativer über ein politisches Vorhaben als andere Medien? Wie werden Tweets in die Medienberichterstattung über Politik eingebunden? Um solche Forschungsfragen beantworten zu können, bietet sich als Methode die systematische und standardisierte Inhaltsanalyse an, mit der wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden lernen, Beiträge für unsere Untersuchung auszuwählen und ein Codebuch als Untersuchungsinstrument der Inhaltsanalyse zu entwickeln. Mit den Codebüchern werden wir Merkmale von Beiträgen in Zahlen überführen (=Codierung) und im Anschluss statistisch auswerten.

 

Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Grundlagen der Medien- und Kommunikationswissenschaft (Bachelor)

Die Seminarveranstaltung ergänzt die Vorlesung des Moduls. Wissenschaftliches Arbeiten, Recherche von Literatur, Materialien und Quellen sowie ihre Aufbereitung in wissenschaftlichen Präsentations- und Darstellungsformen im Fach Medienwissenschaft stehen im Mittelpunkt und werden durch Präsentationen vermittelt und durch Übungen vertieft.

 

Medienstrukturen (Bachelor)

Die Veranstaltung ergänzt die Vorlesung des Moduls. Im Seminar sollen ausgehend von den Themen der Vorlesung die Inhalte sowie relevante Texte vertieft und diskutiert werden. Ziel ist, die für das weitere Studium notwendigen Lektüre- und Reflexionsfähigkeiten auszubauen.

 

Visuelle Medienanalyse – von der Beschreibung zur Interpretation (Historische Bildanalyse) (Bachelor)

Was sehen wir, wenn wir historische Bildmedien betrachten? Wie nähert man sich Bildern und deren Inhalten, deren Urheber und Dargestellte wir nicht mehr befragen können? Welche Fragen sollten wir uns stellen?
Aufbauend auf Grundlagenlektüre, gemeinsamen Übungen und Diskussionen werden Sie im Seminar verschiedene Typen historischer Bildmedien kennenlernen und lernen, sich einen Zugang zu deren Analyse zu erschließen.


Lehrveranstaltungen (Sommer 2020)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Einführung in die Inhaltsanalyse (Bachelor)

Welche Quellen werden in Zeitungsbeiträgen verwendet? Unterscheiden sich Nachrichtensendungen im Fernsehen bei der Themenwahl? Berichten bestimmte Medienangebote negativer über ein politisches Vorhaben als andere Medien? Wie werden Tweets in die Medienberichterstattung über Politik eingebunden? Um solche Forschungsfragen beantworten zu können, bietet sich als Methode die systematische und standardisierte Inhaltsanalyse an, mit der wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden lernen, Beiträge für unsere Untersuchung auszuwählen und ein Codebuch als Untersuchungsinstrument der Inhaltsanalyse zu entwickeln. Mit den Codebüchern werden wir Merkmale von Beiträgen in Zahlen überführen (=Codierung) und im Anschluss statistisch auswerten.

 

Kolloquium (Bachelor)

Das Kolloquium dient zur Vorbereitung der Bachelorarbeit. Jedes geplante BA-Projekt wird auf Basis des Exposés in einer Kurzpräsentation vorgestellt und im Anschluss mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern reflektiert. Ziel des Seminars ist es, die Anfertigung der Abschlussarbeit vorzubereiten und zu unterstützen. Dazu werden einerseits Themen und Probleme behandelt, die für die BA-Arbeit relevant werden, andererseits werden laufende Arbeiten besprochen und deren methodische Probleme diskutiert.

Für die Teilnahme sind die Anmeldefristen des Faches Medienwissenschaft für die BA-Arbeit im Sommersemester 2020 zu beachten.

 

PR für die Großregion (Bachelor und Master)

Trier liegt im Herzen der Großregion. In der Region leben 11 Millionen Menschen in vier Ländern. Europa im Kleinformat. Doch welche Vorteile bringt es konkret, in der Großregion EuRegio SaarLorLux+ zu leben? Müssen wir in Zeiten von aufkeimendem Populismus und Nationalismus nicht mehr tun, um den besonderen Wert der regionalen Partnerschaften mit unseren Nachbarn zu betonen? Vor diesem Hintergrund soll insbesondere die Sichtbarkeit der Großregion in der Öffentlichkeit gefördert werden. Ziel des angewandten Projektseminars ist es, ein auf digitale Medien fokussiertes Kommunikationskonzept in Abstimmung mit EuRegio zu erarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an MA- und an BA-Studierende der Medienwissenschaft, die in Teams eigenständig an der Konzeption arbeiten.

 

Interaktionsbeziehungen in Nutzerkommentaren (Master)

Mit Kommentarbereichen haben sich vor allem auf Nachrichtensites komplexe Formen der Nutzerbeteiligung im Internet entwickelt. Nutzerkommentare ergänzen und erweitern journalistische Perspektiven und können mitunter selbst eine hohe Sichtbarkeit erzielen. Im Seminar soll erkundet werden, wie vielfältig (oder einseitig) die Strukturen und Inhalte ausgewählter Kommentarbereiche sind. Neben den bereitgestellten Perspektiven interessiert vor allem, auf welche Weise sich Nutzer mit anderen Teilnehmern vernetzen und austauschen: Gibt es Meinungsführer, die den „Ton“ vorgeben? Welche Interaktionsmodi und Kommunikationsstile dominieren? Der bereits umfassende Forschungsstand wird im Seminar gemeinsam erarbeitet; dabei sollen vor allem unterschiedliche kommunikationstheoretische Perspektiven zur Erklärung der Partizipation und der Beschreibung der inhaltlichen Beteiligung fokussiert werden. Für eine Analyse wird im Seminar ein Forschungsdesign zur Erhebung der Nutzerinteraktionen entwickelt.

 

Veranstaltungen von

Dr. Peter Maurer

Einführung in die Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen oder das Verhalten von Mediennutzern oder Kommunikatoren in Erfahrung bringen will, bietet sich eine Befragung als Erhebungsmethode an. Aber wie geht das? Die Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert häufig auch wichtige Erkenntnisse für die Politik- und Marktforschung, die PR und die Werbung. In dieser Veranstaltung betrachten wir zunächst verschiedene Befragungsmethoden und führen dann ein eigenes Übungsprojekt vom Entwurf des Untersuchungsinstruments bis zur Auswertung durch. Wir werden dabei auch auf qualitative Verfahren wie Leitfadengespräche und Experteninterviews eingehen, der Schwerpunkt der Übung liegt aber auf standardisierten (Online-) Fragebögen und ihrer Auswertung.

 

Journalistisches Rollenverständnis in Zeiten von Digitalisierung und politischer Polarisierung (Master)

Die Einstellungen von Journalisten zu ihrer eigenen Rolle werden als wichtiger Erklärungsfaktor ihres beruflichen Handelns angesehen. Das Forschungsfeld hat durch die Digitalisierung, die journalistische Arbeitsweisen verändert, und wachsende politische Polarisierung, in der von Journalisten verlangt wird, eine ‚Haltung‘ einzunehmen, seit einiger Zeit neue Brisanz erhalten. Wie Journalisten in diesem Spannungsfeld ihre Rolle definieren und wie sich dies auf ihre Arbeit auswirkt, ist Thema des Seminars. Es ist geplant, das Seminar mit einer Journalistenbefragung zu verbinden, in die die Teilnehmer*innen projektförmig eingebunden werden.

 

Veranstaltungen von

Nina Fabiola Schumacher, B.A.

Einführung in die empirische Medienforschung mit SPSS (Bachelor) 

Das Seminar ist eine Begleitübung der Medienwissenschaft zu den Vorlesungen „Quantitative Empirische Sozialforschung I & II“. Ziel ist es, Grundkenntnisse der empirischen Datenanalyse mit SPSS zu vermitteln. Nach einer kurzen theoretischen Einführung und Wiederholung wird zunächst die Software SPSS vorgestellt.

Die vor einer Datenauswertung notwendigen Schritte, wie z.B. das Anlegen einer Datenmaske, das Definieren von Variablen und die Dateneingabe werden geübt. Es werden verschiedene Verfahren der univariaten und bivariaten Datenanalyse sowie Verfahren der schließenden Statistik erlernt und in ihrer Anwendung geübt. Die Übung verwendet dafür Beispieldatensätze und medienwissenschaftliche Fragestellungen.

 

Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Seminar Fotografie und Gesellschaft (Bachelor)

FAKE Images – „Bilder die lügen“?

Auch im digitalen Zeitalter besitzt das Medium Fotografie noch große Wirkungsmacht bei der Vermittlung von ‚Wirklichkeit‘. Doch was sehen wir auf einer Fotografie? Das Abbild einer Person oder Gruppe, die Momentaufnahme einer historischen Situation oder die wahrheitsgetreue Wiedergabe eines Bauwerks? Welche Rolle spielen Technik, Auftraggeberschaft und Publikationskontext? Die Manipulierbarkeit von Fotografie hat eine lange Geschichte: von Schere und Retuschepinsel, über Inszenierung und Auslassung bis zu Bildunterschriften, Framing und digitaler Bildbearbeitung. Und auch ohne direkte Manipulation können wir die Wirklichkeit hinter der Fotografie oft nur erahnen und bestenfalls bruchstückhaft rekonstruieren. Im Seminar werden anhand von Fallbeispielen Fragen zu Authentizität und Manipulationspotential von Fotografien behandelt.

 

Seminar Medienentwicklung und Mediengeschichte (Bachelor)

Als Begleitveranstaltung zur Vorlesung ‚Medienentwicklung und Mediengeschichte‘ bietet das Seminar die Gelegenheit zur Vertiefung und Diskussion der Vorlesungsinhalte anhand von Einzelfallstudien und Übungen.

 

Vorlesung Mediengeschichte (Bachelor)

Die Vorlesung bietet einen Überblick über historische und technologische Entwicklungen und reflektiert verschiedene Ansätze der Mediengeschichtsschreibung, tradierte und neue Methoden der historischen Medienanalyse sowie die Einbindung und Darstellung historischer Medien in aktuellen Medienformaten. Darüberhinaus werden insbesondere Entwicklungen im strategischen Gebrauch von Medien anhand verschiedener zeithistorischer Kontexte und Diskurse thematisiert.


Lehrveranstaltungen (Winter 2019/20)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Vorlesung Medienstrukturen (Bachelor)

Warum gibt es in Deutschland ein großes regionales Presseangebot? Wie entstand eigentlich der kommerzielle Rundfunk? Wie sind die Medienmärkte reguliert? Wie hat sich die Arbeit in den Redaktionen in den letzten Jahren verändert? Wie beeinflussen z.B. Social Media den Journalismus? Wie kann der Journalismus im Internet finanziert werden? Was denken Journalisten und PR-Fachleute über ihren Beruf? Was macht guten Journalismus aus? In dieser einführenden Vorlesung geht es um Medienstrukturen auf verschiedenen Ebenen: Ganz oben stehen die Merkmale ganzer Mediensysteme und Medienmärkte. Dabei werden wir uns primär auf das deutsche Mediensystem konzentrieren. Auf der Mesoebene betrachten wir die Medienorganisationen und Medienunternehmen. Und schließlich geht es auf der Mikroebene um Journalisten und PR-Fachleute.

 

Einführung in die PR-Forschung (Bachelor)

Nicht nur der Journalismus, sondern auch die PR bringt Themen in den öffentlichen Diskurs ein: Aber was ist PR genau? Wie können ihre Tätigkeit, ihre Ziele, ihre Arbeitsweisen, ihr Verhältnis zum Journalismus sowie ihre Leistungen und Funktionen gefasst werden?
Und wie wird PR praktisch umgesetzt? Wer macht PR und welche Formen von PR gibt es?
 
In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur PR-Kommunikation auseinandersetzen. Dabei werden die entsprechenden Theorien und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen. Im späteren Verlauf werden wir in Form von „Case Studies“ einzelne Kampagnen, PR-Strategien und typische Probleme genauer betrachten.

 

Journalisten und ihre Netzwerke (Master) 

Im Seminar und der zugehörigen Übung sollen Journalist*innen und ihre Netzwerke in digitalen Kontexten untersucht werden. Innerhalb des Forschungsseminars wird ein empirisches Projekt geplant und durchgeführt. Außerdem wollen wir uns mit Erklärungsansätzen der Netzwerkbildung und der Koorientierung im Journalismus befassen und gemeinsam Texte besprechen. Mit welchen anderen Journalist*innen und mit welchen Akteur*innen finden Interaktionen statt? Welche Rolle spielen das Geschlecht, die Redaktion, das Ressort und der Arbeitsort? Lassen sich journalistische Interaktionen mit dem Phänomen einer ‚Filter bubble‘ in Verbindung bringen?

Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Seminar Medienstrukturen (Bachelor)

In diesem Begleitseminar zur Vorlesung „Medienstrukturen“ werden zum einen Inhalte der Vorlesung vertieft und an weiterführenden Beispielen illustriert. Zum anderen erfolgt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Schwerpunkten und aktuellen Fragestellungen der gegenwärtigen Forschung zu Medienstrukturen: Wie entwickelt sich der Stellenwert des traditionellen Journalismus im Zeitalter des Internets? Wie verändern die zunehmenden Partizipationsmöglichkeiten die Rolle der Mediennutzer? Wie kann man Mediensysteme international vergleichen? Welche aktuellen Entwicklungstrends lassen sich im Bereich der Medienmärkte erkennen (z.B. smarte und mobile Kommunikation, Streaming-Dienste …)?
 


Lehrveranstaltungen (Sommer 2019)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Politikjournalismus und politische Berichterstattung (Bachelor)

Wie arbeiten politische und journalistische Akteure zusammen? Wie berichten Politikjournalisten über ihre Quellen? Was hat es mit der Personalisierung politischer Kommunikation auf sich? Was versteht man unter Strategy und Game Frames? Wie verändert die digitale Öffentlichkeit den Politikjournalismus? All dies sind Fragen und Szenarien, die wir gemeinsam im Kurs thematisieren und diskutieren wollen. Zunächst werden Grundlagen zum politikjournalistischen Feld erarbeitet und im weiteren Seminarverlauf vertieft. Spezielle Bereiche sind die Wahlkampfberichterstattung, der Umgang mit Populisten, die Hauptstadt-Elite im Journalismus sowie der lokale Journalismus.

 

Medienvertrauen und Medienkritik (Bachelor)

Die gesellschaftliche und die wissenschaftliche Diskussion über Medienvertrauen und das Vertrauen in den Journalismus und seine Berichterstattung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In diesem Seminar soll es darum gehen, den Forschungsstand und theoretische Grundlagen zum Thema Medienvertrauen und Medienkritik aufzuarbeiten. Das Seminar behandelt im Schwerpunkt Fragen der Medienrezeption und der Mediennutzung im digitalen Kontext. Die veränderten medialen Randbedingungen können Einfluss darauf haben, wie Menschen journalistischen Medien vertrauen. Uns interessiert darüber hinaus die Frage, welche Verbindung zwischen Medienvertrauen und Medienkritik bzw. artikulierter Medienskepsis besteht.

 

Influencer und Gatekeeper in der Netzwerköffentlichkeit (Master)

Die kommunikationwissenschaftlichen Konzepte zu Gatekeeping und zur Rolle von Meinungsführern bedürfen unter veränderten medialen Randbedingungen einer kritischen Diskussion. Dieser Aufgabe widmet sich das Masterseminar. Aufbauend auf den ursprünglichen Grundlagen der Meinungsführerforschung sowie der Gatekeeper-Forschung unter den traditionellen medialen Randbedingungen werden wir schrittweise Weiterentwicklungen in den Blick nehmen. Beleuchtet werden dabei neue Ansätze wie kollektives Gatekeeping, Social Navigation und Networked Gatekeeping in einer digitalen Öffentlichkeit. So wollen wir ein besseres Verständnis davon gewinnen, wo Theorien diskussionsbedürftig werden und wo wir spezielle Weiterentwicklungen der Forschung brauchen. Im letzten Drittel des Seminars werden die zusammengetragenen Befunde noch einmal in Workshops aufgearbeitet und in Gruppen Möglichkeiten der Anschlussforschung identifiziert.

 

Forschungskolloquium (Bachelor)

Veranstaltungen von 

Verena Bläser, M.A.

Einführung in die empirische Medienforschung mit SPSS

In der Begleitübung zu den Vorlesungen „Quantitative Empirische Sozialforschung I & II“ sollen die Studierenden die erlernten Empirie-Kenntnisse erstmals anhand medienwissenschaftlicher Fragestellungen anwenden und den Umgang mit der Statistik-Software SPSS erlernen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung und Wiederholung wird zunächst die Software SPSS vorgestellt. Im Anschluss daran werden die verschiedenen vor der Datenauswertung notwendigen Schritte, wie z.B. das Anlegen einer Datenmaske, das Definieren von Variablen und die Dateneingabe geübt. Im letzten Teil der Veranstaltung werden anhand medienwissenschaftlicher Fragestellungen und passenden Beispieldatensätzen schließlich verschiedene univariate sowie bivariate Datenauswertungs-Verfahren mit SPSS erlernt.

 


Lehrveranstaltungen (WS 2018/19)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Einführung in die PR-Forschung (Bachelor)

Nicht nur der Journalismus, sondern auch die PR bringt Themen in den öffentlichen Diskurs ein: Aber was ist PR genau? Wie können ihre Tätigkeit, ihre Ziele, ihre Arbeitsweisen, ihr Verhältnis zum Journalismus sowie ihre Leistungen und Funktionen gefasst werden? Und wie wird PR praktisch umgesetzt? Wer macht PR und welche Formen von PR gibt es? In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur PR-Kommunikation auseinandersetzen. Dabei werden die entsprechenden Theorien und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen. Im späteren Verlauf werden wir in Form von „Case Studies“ einzelne Kampagnen, PR-Strategien und typische Probleme genauer betrachten.
 

Vorlesung Medienstrukturen (Bachelor)

Warum gibt es in Deutschland ein großes regionales Presseangebot? Wie entstand eigentlich der kommerzielle Rundfunk? Wie sind die Medienmärkte reguliert? Wie hat sich die Arbeit in den Redaktionen in den letzten Jahren verändert? Wie beeinflussen z.B. Social Media den Journalismus? Wie kann der Journalismus im Internet finanziert werden? Was denken Journalisten und PR-Fachleute über ihren Beruf? Was macht guten Journalismus aus? In dieser einführenden Vorlesung geht es um Medienstrukturen auf verschiedenen Ebenen: Ganz oben stehen die Merkmale ganzer Mediensysteme und Medienmärkte. Dabei werden wir uns primär auf das deutsche Mediensystem konzentrieren. Auf der Mesoebene betrachten wir die Medienorganisationen und Medienunternehmen. Und schließlich geht es auf der Mikroebene um Journalisten und PR-Fachleute.
 

Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen von Mediennutzern oder Kommunikatoren in Erfahrung bringen will, bietet sich eine Umfrage an. Aber wie geht das? Die Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert häufig auch wichtige Erkenntnisse für die Marktforschung, die PR und die Werbung. In dieser Veranstaltung betrachten wir zunächst verschiedene Befragungsmethoden und führen dann ein eigenes Übungsprojekt vom Entwurf des Untersuchungsinstruments bis zur Auswertung durch. Wir werden dabei auch auf qualitative Verfahren wie Leitfadengespräche und Experteninterviews eingehen, der Schwerpunkt der Übung liegt aber auf quantitativ-systematischen Befragungen, d.h. auf der Konstruktion von (Online-) Fragebögen und der statistischen Auswertung von Umfragedaten.
 

Inhaltsanalyse (Bachelor)

Welche Quellen werden in Zeitungsbeiträgen verwendet? Unterscheiden sich Nachrichtensendungen im Fernsehen bei der Themenwahl? Berichten bestimmte Medienangebote negativer über ein politisches Vorhaben als andere Medien? Worüber twittern politische Journalisten und Politiker? Um solche Forschungsfragen beantworten zu können, bietet sich als Methode die systematische und standardisierte Inhaltsanalyse an, mit der wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden lernen, Beiträge für unsere Untersuchung auszuwählen und ein Codebuch als Untersuchungsinstrument der Inhaltsanalyse zu entwickeln. Mit den Codebüchern werden wir Merkmale von Beiträgen in Zahlen überführen (=Codierung) und im Anschluss statistisch auswerten.

 

Veranstaltungen von 

Verena Bläser, M.A.

Seminar Medienstrukturen (Bachelor)

In diesem Begleitseminar zur Vorlesung „Medienstrukturen“ werden zum einen Inhalte der Vorlesung vertieft und an weiterführenden Beispielen illustriert. Zum anderen erfolgt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Schwerpunkten und aktuellen Fragestellungen der gegenwärtigen Forschung zu Medienstrukturen: Wie entwickelt sich der Stellenwert des traditionellen Journalismus im Zeitalter des Internets? Wie verändern die zunehmenden Partizipationsmöglichkeiten die Rolle der Mediennutzer? Wie kann man Mediensysteme international vergleichen? Welche aktuellen Entwicklungstrends lassen sich im Bereich der Medienmärkte erkennen (z.B. smarte und mobile Kommunikation, Streaming-Dienste …)?