ArTriSa – Arten entdecken im Raum Trier-Saarburg
Projektbeschreibung:
Naturerfahrungen und Artenkenntnis stellen zentrale Voraussetzungen für das Verständnis biologischer Vielfalt und deren Schutz dar. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Rückgangs der Biodiversität gewinnt die Vermittlung von Artenwissen im Bildungs- und Regionalkontext zunehmend an Bedeutung.
Im Raum Trier-Saarburg existieren bereits zahlreiche Angebote zur Naturerfahrung sowie zur Natur- und Biodiversitätsbildung. Diese sind jedoch bislang häufig nur begrenzt sichtbar und für interessierte Zielgruppen nicht immer leicht zugänglich. Das Projekt ArTriSa – Arten entdecken im Raum Trier-Saarburg – setzt an dieser Stelle an und untersucht, wie regionale Angebote, fachliche Expertise und verschiedene Nutzergruppen besser zusammengeführt werden können.
Dazu werden bestehende Bildungs- und Exkursionsangebote in der Region erfasst sowie Bedarfe unterschiedlicher Zielgruppen analysiert. Dazu zählen unter anderem Bürgerinnen und Bürger, Schulklassen, Lehrkräfte, außerschulische Bildungseinrichtungen sowie weitere Interessierte aus der Region. Auf dieser Grundlage wird eine digitale Plattform entwickelt, die Informationen bündelt und den Zugang zu Angeboten im Bereich Artenkenntnis, Naturerfahrung und Biodiversitätsbildung erleichtert.
Ziele des Projekts:
Ziel des Projekts ist es, regionale Angebote zur Natur- und Biodiversitätsbildung sichtbarer und leichter zugänglich zu machen. Die digitale Plattform soll als zentrale Informations- und Vermittlungsstelle dienen, über die unterschiedliche Zielgruppen passende Angebote, Exkursionen und Ansprechpersonen finden können.
Damit richtet sich ArTriSa insbesondere an Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Bildungseinrichtungen und weitere Interessierte, die Naturerfahrungen ermöglichen oder Artenwissen erwerben möchten. Langfristig soll das Projekt die Artenkenntnis in der Region stärken und einen Beitrag zur Förderung der Biodiversitätsbildung leisten.
Projektzeitraum & Förderung:
Juni 2026 bis Mai 2028
Gefördert durch die Nikolaus Koch Stiftung und aus Eigenmitteln
Ansprechperson
Carmen Altmeier (altmeieruni-trierde)
Weitere beteiligte Personen