Modul 13: Vertiefungsmodul

ModulnummerMA6BIO1552 (Gymnasium)
Empfohlenes FS3 und 4
Moduldauer2 Semester
Angebotshäufigkeitjedes Jahr (Teil 1 im WiSe, Teil 2 im SoSe)
Leistungspunkte/ETCSPräsenzstudium: 60 h; Selbststudium: 390 h; Arbeitsaufwand: 450 h
Semesterwochenstunden4
ZeitaufwandPräsenzstudium: 60 h; Selbststudium: 120 h; Arbeitsaufwand: 180 h
PrüfungProjektbericht; Nummer P1621M0005

Lehrveranstaltungen

Teil 1 im Wintersemester

  • Projektseminar “Modul 13: Fachspezifische Forschungsmethoden und Forschungsprojekte (Vertiefungsmodul), Teil 1” (2 SWS); Nr. 16953778

Teil 2 im Sommersemester

  • Projektseminar “Modul 13: Fachspezifische Forschungsmethoden und Forschungsprojekte (Vertiefungsmodul), Teil 2” (2 SWS); Nr. 16954100

Projektseminar "Modul 13: Fachspezifische Forschungsmethoden und Forschungsprojekte (Vertiefungsmodul), Teil 1 und 2"

Parallelgruppe BioGeoLab: Molekulargenetik eDNA

Zur interdisziplinären Beantwortung von Biodiversitätsfragen sind moderne Fachmethoden der molekularen Ökologie nicht wegzudenken, sodass Lernende der Sekundarstufe II – nicht zuletzt aus propädeutischen Gründen (Scientific Literacy & Species Literacy & Digital Literacy) – einen theoretisch und praktisch verzahnten Einblick in entsprechende Fachmethoden erhalten sollten. Hierbei ist das DNA-Metabarcoding zu nennen, mit dem auf Basis der in einer Umweltprobe enthaltenen eDNA (environmental DNA) bis zu tausende Individuen bis auf Artebene gleichzeitig bestimmt werden können, wobei lehrplanrelevante Fachmethoden zum Einsatz kommen: DNA-Isolierung, Polymerase-Kettenreaktion, Agarose-Gelelektrophorese, DNA-Sequenzierung. Im Verlauf von Modul 13 (Teil I & II) sollen Biologie-Lehramtsstudierende einen schulgängigen DNA-Metabarcoding-Workflow unter pädagogisch-didaktisch-methodischen sowie kontext-, problem- und handlungsorientierten Gesichtspunkten erproben, weiterentwickeln und evaluieren.

Parallelgruppe Bee.Ed

Honigbienen und Wildbienen sind einerseits populär – und andererseits als „Angsttiere“ gefürchtet. Manche Menschen sind sich im Klaren, dass in Zeiten eines massiven Rückgangs an Biodiversität Bestäuber im Allgemeinen und Bienen im Speziellen geschützt werden müssen. Andere wollen von ihnen nichts wissen und am liebsten die Flucht ergreifen, wenn eine Biene auf der Terrasse erscheint. Dies alles macht Bienen zu einem wichtigen Thema im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, hier besonders im Kontext von SDG 15 „Leben an Land“.
Aber wie bringen wir Menschen das Thema Bienen nahe? Wo finden wir Bezüge zum Biologieunterricht mit seinen Kompetenzbereichen? Im vorliegenden Seminar sollen hier didaktisch fundierte Möglichkeiten der Vermittlung entwickelt und im folgenden Sommersemester erprobt werden. Sie schulen – so der Plan – also nicht nur Ihre
fachwissenschaftlichen Kompetenzen (im Sinne eines Wissens über Biologie und Ökologie von Bienen sowie über die Imkerei), sondern auch ihre didaktischen. Dabei fokussieren wir nicht nur auf klassische Bildungsklientel, sondern auch im Sinne eines Service Learning auf außerschulische Stakeholder rund ums Thema Biene.
Was ist nun Ihre Aufgabe im Kurs? Neben fleißiger Mitarbeit übernehmen Sie alleine einzelne Referatsthemen im oben genannten Themengebiet. Daneben bereiten Sie
sozialwissenschaftliche bzw. biologiedidaktische Literatur zum Thema auf („Paperclub“). Und schließlich erarbeiten Sie in Kleingruppen ein Lehr-Lernarrangement, welches Sie im Sommersemester mit Lernenden erproben. Auch die Akquise und Organisation der Lerngruppen bzw. der Klassen gehört zum Kursinhalt. Abschließend verfassen Sie zu Ihrer Station bzw. zu den von Ihnen erhobenen Daten ein Paper für eine Ausgabe „Unterricht Biologie“.