Zukunft der elektronischen Dokumentlieferung in Gefahr

Die Zukunft der elektronischen Dokumentlieferung ist in Gefahr. Möchten Sie zukünftig 30 Euro und mehr für die Bereitstellung eines Zeitschriftenartikels zahlen?
Die Gesetzesvorlage zur Änderung des Urheberrechts sieht vor, dass eine elektronische Lieferung durch Bibliotheken nur noch dann erlaubt ist, wenn die Verlage nicht selbst über das Internet liefern können. Hierbei können Sie zwar auf Artikel sofort zugreifen, aber nur, wenn Sie, meist per Kreditkarte, gezahlt haben. Die Preisgestaltung der Verlage überschreitet den bisherigen Kostenrahmen um ein Vielfaches, hierbei sind 20-30 Euro pro Aufsatz die Regel!
Die zentrale Dokumentlieferung - bisher komfortabel organisiert durch die Bibliotheken - zerfällt in Einzelsplitter. Kunden, die bis dato auf einen Blick (im zentral bereit gestellten Konto) eine Übersicht der Dokumentbestellungen abfragen konnten, werden sich zukünftig mit einer Vielfalt von Lieferanten auseinandersetzen und individuelle Konten bei verschiedenen Verlagen selbst verwalten müssen.
Wenn Sie dieser Gesetzesänderung entgegentreten wollen, erhalten Sie auf dieser Seite weitere Informationen.