Studium

Die Studiengänge des Fachs Computerlinguistik und Digital Humanities eignen sich in besonderem Maße für alle, die sich sowohl für Sprache bzw. Geisteswissenschaften wie auch für technische und naturwissenschaftliche Methoden interessieren.

Computerlinguistik:

Die Bachelor und Master Computerlinguistik-Studiengänge vermitteln Inhalte und Techniken, die die Absolventen auf qualifizierte Tätigkeiten in weiten Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnik vorbereiten. Die Studierenden lernen die für die automatisierte Sprach- und Informationsverarbeitung relevanten Gebiete aus mehreren Wissenschaften, darunter Linguistik, Informatik, Psychologie (Kognitionswissenschaft), Mathematik, Sprachphilosophie und Kommunikationswissenschaft kennen und sammeln Erfahrungen mit den wichtigsten Werkzeugen, in Analysetechniken sowie in Methoden der Umsetzung von Lösungskonzepten in technische Systeme. Ein Spezifikum der Studiengänge ist die Betonung quantitativer Modelle und Methoden.

 

Digital Humanities:

Der Masterstudiengang Digital Humanities wird in enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften (Trier Center for Digital Humanities) und dem Fach Informatik unter Beteiligung geistes- und kulturwissenschaftlicher Fächer (insbesondere Germanistik, Anglistik, Phonetik und Kunstgeschichte) angeboten. Er vermittelt fundierte Kenntnisse der Methoden und Techniken an der Schnittstelle zwischen Informatikwissenschaften und Geisteswissenschaften.
Der Studiengang ist offen für (Bachelor-)Absolventen aus allen informatiknahen und geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen. Die Studierenden erwerben und vertiefen aufbauend auf ihren Vorkenntnissen aus dem Bachelorstudium fundierte Kenntnisse in beiden Bereichen sowie auch im Kernbereich der Digital Humanities. Der Studiengang vermittelt insbesondere Wissen zur Repräsentation, digitalen Aufbereitung, Visualisierung und Analyse und Präsentation geisteswissenschaftlicher Daten. Solche Daten können textueller aber auch nichttextueller, z.B. audio-visueller, Natur sein (z.B. digitalisierte Bilder von Artefakten, Radio- und Filmaufnahmen).
Der Verarbeitung von textuellen Daten kommt jedoch eine besondere Bedeutung
zu, da auch nicht-textuelle Daten typischerweise über textuelle Metadaten erschlossen
und zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Flyer zum Master-Studiengang Digital Humanities.