Infoveranstaltung für Leitungskräfte der Universität Trier, am 03.07.2007 in den Kliniken Daun

Im Rahmen der Gesundheitswoche besuchten 12 Leitungskräfte aus verschiedenen Abteilungen der Universität Trier, am 03.07.2007, die Fachklinik „Am Rosenberg“.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus folgenden Bereichen: Technische Abteilung, Rechenzentrum, Stabsbereich, Hausverwaltung, Bibliothek und Personalrat. Organisiert und begleitet wurde der Tag vom Suchtberater der Universität, Herrn Peter Behles. Die Leitung der Veranstaltung hatte Frau Andrea Ehses, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit in den Kliniken Daun.

Nach der Begrüßung der Besucher, durch den Chefarzt der Kliniken Daun, Herrn Dr. Walter Roeb-Rienas, stellte Frau Ehses zunächst das Tagesprogramm und anschließend das Behandlungsangebot der Kliniken Daun vor.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um die Themen:

Genuss – Missbrauch – Abhängigkeit

An diesem Punkt der Veranstaltung wurde vielen bewusst, wie eng die Grenzen hier sind und wie es über Gewohnheit und missbräuchlichem Trinken zu einem schädlichen Gebrauch kommen kann und der Weg in eine Abhängigkeitserkrankung für mache Betroffene dann nicht mehr weit ist.

Frau Ehses und Herr Behles stellten immer wieder heraus, dass ein Suchtmittelmissbrauch am Arbeitsplatz kein Tabuthema sein darf und Vorgesetzten hier eine besondere Rolle im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht zukommt. Dass gefährdete oder bereits abhängige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Weg in eine Suchtberatungsstelle in der Regel nicht alleine finden und ein gewisser konstruktiver Druck im Umgang mit den Betroffenen notwendig ist, war für einige Teilnehmer neu.

Nach einer kleinen Pause erläuterte Frau Ehses kurz die Inhalte einer Entwöhnungsbehandlung und beantwortete Fragen zu den Themen Wartezeiten, Finanzierung, Therapiedauer, Abstinenzquote und Rückfallgefahren.

Hieran schloss sich eine Klinikführung an, bei der sich die Teilnehmer ein Bild von den Räumlichkeiten der Fachklinik machen konnten und einen Eindruck von den Möglichkeiten bekamen, die ein Patient hier im Rahmen einer 12 bis 16 wöchigen stationären Therapie geboten bekommt.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Speiseraum der Klinik endete die Informationsveranstaltung. Aus Sicht der Teilnehmer und Veranstalter, war es eine sehr aufschlussreiche und interessante Veranstaltung, aus der viele neue Erkenntnisse und Anregungen mitgenommen werden konnten.

Peter Behles
Suchtberater