Programm 1. Jahreshälfte 2018

„R-Grundlagenkurs“
Zweitägige Veranstaltung

Termin und Ort:
Freitag, 23. Februar, 9-18 Uhr s.t.; Raum B 121 (PC-Pool)
Freitag, 2. März, 9-18 Uhr, s.t.; Raum C 106d (Eingang durch die Bibliothek, C Gebäude)
Leitung: Dr. Florian Ertz

Der Kurs richtet sich an Interessierte ohne R-Vorkenntnisse, die im Rahmen ihrer Promotion die statistische Programmierumgebung R zur Datenauswertung verwenden möchten. Es werden Grundlagen in den folgenden Bereichen vermittelt:

1. Geschichte, Vorteile und Informationsquellen
2. Programmoberfläche und Pakete
3. Datenstrukturen, Funktionen, Berechnungen und Manipulationen
4. Visualisierungen
5. Schleifen und apply-Funktionen
6. Einfache lineare Modelle
7. Sonstiges

Die Inhalte der Veranstaltung werden im kontinuierlichen Wechselspiel zunächst vom Dozenten vorgestellt und anschließend von den Teilnehmer_innen praktisch umgesetzt.

Max. Teilnehmerzahl: 15


 „Auffallen im Posterdschungel. Die Gestaltung wissenschaftlicher Poster“


Termin und Ort: Montag, 19. März, 9-17 Uhr c.t.; Raum BZ 11a (Schulungsraum der Bibliothek).
Leitung: Dr. Andrea Diederichs (Dipl.-Des.)

Wissenschaftliche Poster dienen der Vorstellung Ihrer Arbeit und müssen mitunter komplexe Inhalte kommunizieren und vermitteln. Um hier zum einen der Überbordung mit Informationen vor-zubeugen, zum anderen jedoch gleichzeitig auch Aufmerksamkeit zu erregen, bedarf es einer sehr gezielten und klug gewählten Einbindung gestalterischer und typografischer Elemente. Der Workshop wird Sie in die Grundlagen der grafischen Gestaltung einführen, Ihnen wichtige Details und Grundlagen zu wissenschaftlichen Postern vermitteln und Sie mit der Software zur Postererstellung vertraut machen (hier mit Fokus auf Microsoft Publisher). Sie sollten Erfahrung im Umgang mit der Standardsoftware (z.B. Microsoft Office) haben. Kenntnisse gängiger Grafikprogramme (InDesign, Photoshop oder Inkscape) sind darüber hinaus hilfreich. Gerne können Sie Materialien zur Erstellung eines Posters (Logos, Textfragmente, Bildmaterial etc.) oder auch bereits entstandene Poster mitbringen. Es kann die Möglichkeit geboten werden, ein im Workshop erstelltes Poster in der universitätsinternen Druckerei drucken zu lassen.

Max. Teilnehmeranzahl: 15


„Die akademische Konferenz – Ein Wegweiser für Anfänger und Fortgeschrittene“
Kooperationsprojekt des IRTG Diversity und des Graduiertenzentrums

Termin und Ort: 20. April, 8-18 Uhr c.t.; Raum C 2.
Leitung: Dr. Lutz Schowalter (Anglistik, North American Studies, Canadian Studies)

Ab wann ist es sinnvoll, an Konferenzen teilzunehmen? Lohnen sich Konferenzteilnahmen, wenn ich keinen Vortrag halte? Wie weit sollte ich mit meinen Forschungen sein, bevor ich sie der Öffentlichkeit präsentiere? Wie finde ich Konferenzen, die für mich interessant sind? Wie viele Konferenzen sollte ich besuchen? Wie bewerbe ich mich, und wie verfasse ich ein Abstract? Wie bereite ich mich auf meinen Vortrag vor? Wie verhalte ich mich auf der Konferenz selbst? Wie kann ich eine Teilnahme finanzieren? Wie kann ich meinen Konferenzbeitrag veröffentlichen und meine Teilnahme ansonsten produktiv nachbereiten? Der Workshop befasst sich mit all diesen Fragen und richtet sich an Promotionsanfänger_innen und Fortgeschrittene. Dialogische Elemente des Workshops laden zum Erfahrungsaustausch ein.

Max. Teilnehmerzahl: 15


„Auftritt vor Publikum“
Zweitägiger Workshop Kooperationsprojekt des Mentoring-Programms des Referats für Gleichstellung und des Graduiertenzentrums

Termin und Ort:
Donnerstag, 3. Mai, 10-17.00 Uhr s.t.; Räumlichkeiten der ESG
Freitag, 4. Mai, 10-17 Uhr s.t.; Räumlichkeiten der ESG
Leitung: Dipl.-Schauspielerin Susanne Engelhardt

Schon während der Promotion spielt das „Auftreten vor Publikum“, der Einsatz von Körpersprache und Präsenz, eine zentrale Rolle. Das kann die Kurzpräsentation im Kolloquium, der Vortrag auf einer Fachtagung, die Lehrveranstaltung oder das Arbeitsmeeting sein. Ein authentischer, nicht auswendig gelernter, individueller Ausdruck verleiht dabei Sicherheit und Präsenz.
Wer sich die folgenden Fragen stellt, ist in dem Workshop richtig:
• Was mache ich mit meinem Körper während der Kopf spricht?
• Wie trete ich so vor Leuten auf, dass mir zugehört wird?
• Gibt es Techniken, um meine Nervosität zu kontrollieren?
Diesen Fragen gehen wir ganz individuell und in einem geschützten Rahmen nach. Dabei trainieren wir vor Publikum (wir schauen uns gegenseitig zu), wie wir unseren Körper als Instrument nutzen, damit unsere Inhalte besser gehört werden. Ziel des Seminars ist es, den Weg zum eigenen, authentischen Ausdruck zu finden und kraftvoll und mühelos die eigene Präsenz zu vergrößern.
Professionelles Auftreten und souveränes Präsentieren sind karriererelevant. In dem geschützten Rahmen des Seminars wollen wir auch die Frage stellen, ob Männer und Frauen unterschiedliche Präsentations- bzw. Kommunikationsformen nutzen, welche Erfahrungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits gemacht haben und ob das Wissen um mögliche Unterschiede beiden Geschlechtern neue Perspektiven eröffnet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten Texte mitzubringen, die vielleicht sogar demnächst präsentiert werden sollen, mit denen sie im Workshop gerne arbeiten möchten.
Außerdem bitte eine Decke oder eine Matte mitbringen.

Max. Teilnehmerzahl: 12


“Täuschen, Stehlen, Sabotieren – Wie können wir ehrlich bleiben im wissenschaftlichen Alltag? Ein Workshop zur Guten Wissenschaftlichen Praxis.”
Zweitägiger Workshop

Termin und Ort:
Donnerstag, 17. Mai, 9.30-18 Uhr s.t.; DM 54/56
Freitag, 18. Mai, 9.30-13.30 s.t.; DM 54/56
Leitung: Dr. Michael Gommel

Seit dem Beginn wissenschaftlichen Arbeitens in der Antike gibt es Berichte über wissenschaftliches Fehlverhalten wie Ideenklau, Datenfälschung und Sabotage. Auch einige aktuelle Fälle zeigen, dass Wissenschaftler_innen Schwierigkeiten haben können, die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. Im Workshop beschäftigen wir uns anhand konkreter Fallbeispiele unter anderem aus den Bereichen Datenmanagement, Autorschaft und Publikationsprozess, Betreuung, wissenschaftliche Kooperation und Interessenskonflikte mit folgenden Fragen: Was ist gute wissenschaftliche Praxis? Wie zeigt sich und wie entsteht Fehlverhalten im Alltag der Wissenschaft? Wie sehen die Grauzonen fragwürdiger Praxis aus und wie schnell kann jeder von uns an ihre Grenzen geraten? Welche Folgen kann wissenschaftliches Fehlverhalten haben? Wie können Universitäten und Forschungseinrichtungen Hilfestellungen bei Konfliktsituationen in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit geben? Die Teilnehmenden lernen, angemessene Lösungen für schwierige Situationen des Wissenschaftsprozesses zu finden und dementsprechend zu handeln. Sie werden ermutigt, mit Kolleg/-innen über Fehler und Probleme zu sprechen.

Max. Teilnehmerzahl: 15

Anmeldung zu den Kursen unter Angabe des Namens und des Promotionsfaches bitte per E-Mail an gutuni-trierde. Sollte sich herausstellen, dass Sie an einem Kurs, für den Sie sich angemeldet haben, nicht teilnehmen können, bitten wir Sie uns RECHTZEITIG Bescheid zu geben, sodass wir Ihren Platz an eine Per-son auf der Warteliste vergeben können! Vielen Dank!

Bitte beachten Sie:

Die Auflistung ist stets als vorläufiges Programm zu verstehen. Programmänderungen werden hier bekannt gegeben.

Hochschuldidaktik
Die Stabsstelle Qualitätssicherung (QS) bietet regelmäßig allen Lehrenden Workshops zur hochschuldidaktischen Weiterbildung an. Diese sind auf der Seite www.hochschuldidaktik.uni-trier.de abrufbar.

Weiterbildungsangebote des Referats für Gleichstellung
Das Gleichstellungsreferat der Universität Trier bietet regelmäßig Veranstaltungen für Promovendinnen und Postdocs an. Das Programm „Perspektiven und Praxis“ ist auf der Webseite des Referats www.gleichstellung.uni-trier.de abrufbar.

Mailingliste
Es besteht die Möglichkeit, durch einen Mailverteiler über aktuelle Veranstaltungen informiert zu werden. Wenn Sie in die Mailingliste aufgenommen werden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an gutuni-trierde.