Dirigent Mariano Chiacchiarini und der Konzertmeister des WDR Sinfonieorchesters Slava Chestiglazov führen das Universitäts-Orchester virtuos durch den zweiten Konzertabend des Jubiläums 50 Jahre Universität Trier.

Zweites Jubiläums-Konzert

Das Orchester der Universität Trier spielte zum 50. Geburtstag im ausverkauften Audimax. Gefeierter Konzertmeister des WDR Sinfonieorchesters intonierte überraschend ein Solo.

Auf die Uraufführung der Misa Tango des Universitäts-Chors mit einem Pariser Orchesterfolgte das zweite Geburtstagskonzert für die Universität Trier zu Beginn ihres Jubiläumsjahres. Fast 80 Instrumentalisten der des Collegium musicum der Universität unter Leitung von Mariano Chiacchiarini spielten mit Leidenschaft Werke von Mussorgsky, Brahms und Saint-Saëns. Die Aufführung der „Introduction et Rondo capriccioso“ von Camille Saint-Saëns unterstützte der Konzertmeister des WDR Sinfonieorchesters, Slava Chestiglazov, an der Violine. Die Begeisterungswellen im Publikum ebbten nach dem Stück nicht ab, sodass der Gast-Instrumentalist sich spontan entschied, zusätzlich ein Solo zu intonieren.

Von der Begeisterung überzeugt und der Spiellust gepackt, nahm Slava Chestiglazov auf einem Hocker eines Konzertflügels Platz und begleitete das Universitäts-Orchester nach seinem Auftritt durch den Konzertabend.

Er wagte sich an eine Caprice von einem der berühmtesten Geigenvirtuosen, Niccolò Paganini. Sein Solo gelang und das Auditorium wollte Chestiglazov nicht mehr von der Bühne lassen. Von der Begeisterung überzeugt und der Spiellust gepackt, nahm der Instrumentalist auf einem Hocker eines Konzertflügels Platz, der bei der Aufführung nicht zum Einsatz kam und begleitete das Universitäts-Orchester auch durch den restlichen Abend. Sie spielten gemeinsam die 3. Sinfonie von Johannes Brahms.

Großes Kompliment des Konzertmeisters

Das dritte Stück des Abends war die „Night on Bald Mountain“, das einzige größere Orchesterwerk von Modest Mussorgsky. Durch die sinfonische Dichtung reiste das Orchester mit den Zuhörerinnen und Zuhörern in die slawische Mythologie. Aufregend war die volle Besetzung des Orchesters, die das Werk erforderte und die Musik durch das Audimax wirbelte.

Wieder mit einem tosenden Applaus endete der Konzertabend. Noch auf der Bühne sprach sich Solist Chestiglazov für eine Fortsetzung aus: „Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass wir das wieder machen sollten.“ Strahlend nahm die erste Geige des Orchesters, Valentina Hansjosten, das große Kompliment an: „Der Auftritt mit Slava Chestiglazov war ist eine beeindruckende Erfahrung.“

Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel hielt die Grußworte für das Jubiläumskonzert und zeigte ein neues Video über die Universität Trier.
Das neue Video gibt in zwei Minuten einen ersten Eindruck, wie es ist, an der Universität Trier zu studieren, zu forschen und zu arbeiten. Neugierige finden es auf der Webseite, YouTube, Facebook, Twitter und Instagram.
Drei Orchesterwerke standen auf dem Programm. Los ging es mit "Eine Nacht auf dem kahlen Berg" von Modest Mussorgsky.
Aufregend war die volle Besetzung des Orchesters, die das Werk erforderte.
Dirigent Mariano Chiacchiarini führte wieder virtuos das Universitäts-Orchester durch den Konzertabend.
Besonders schön erklangen die Flöten, gespielt von Fabia Neuerburg, Lea Feldhaus und Analena Dux sowie die Klarinetten und Oboen.
Für das zweite Stück „Introduction et Rondo capriccioso“ von Camille Saint-Saëns betrat Solist und Konzertmeister des WDR Sinfonieorchesters, Slava Chestiglazov, die Bühne.
Stille im Audimax der Universität Trier. Voller Bewunderung werden der Dirigent Mariano Chiacchiarini und der Solist Slava Chestiglazov beobachtet.
Nachdem die Wellen des Applauses des Publikums nicht abebbten, intonierte Slava Chestiglazov ein Solo. Er wagte sich an eine Caprice von einem der berühmtesten Geigenvirtuosen, Niccolò Paganini.
Das Audimax hat sich als Konzertsaal unter Beweis gestellt. Auch das zweite Jubiläumskonzert 50 Jahre Universität Trier endete unter tosendem Applaus.
Stolz auf die musikalische Leistung bedankte sich Dirigent Mariano Chiacchiarini bei der ersten Geige, gespielt von Valentina Hansjosten.
Unter dem Jubel des Auditoriums erhoben sich nach und nach die Musikerinnen und Musiker. Noch ein Jubiläumskonzert und ein akademischer Festakt in der Konstantin-Basilika erwarten in diesem Jahr Musikliebhaberinnen und -liebhaber.

Mehr Konzerte des Collegium musicum

Als wundervolle Möglichkeit, die Universität Trier durch Musik kennenzulernen, haben sich die Konzerte des Collegium musicum unter dem erfolgreichen musikalischen Leiter Mariano Chiacchiarini etabliert. Auch die nächsten Konzerte des Jubiläumsjahres sind vielversprechend. Im Sommer kann ein weiteres Jubiläumskonzert mit der 7. Sinfonie von Antonín Dvořák und Bob Chilcotts Little Jazz Mass auf dem Campus besucht werden. Im November kommt die Universität Trier zum Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres in die Konstantin Basilika zum Festakt 50 Jahre Universität Trier. Dort wird von Johannes Brahms die Akademische Festouvertüre Schicksalslied zu hören sein.

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Konzerttermine des Collegium musicum

Jubiläumskonzert
Antonín Dvořák 7. Sinfonie und Bob Chilcott Little Jazz Mass

Datum: 18.06.2020
Ort: Universität Trier (Audimax)

Festakt 50 Jahre Universität Trier
Johannes Brahms Akademische Festouvertüre Schicksalslied

Datum: 25.11.2020
Ort: Konstantin-Basilika Trier

Kontakt

Collegium Musicum
Mail: collmusuni-trierde