Zum Uni-Jubiläum gab es die Ersti-Tüte mit dem Wichtigsten für den Studienstart – in Corona-Zeiten natürlich auch eine Maske.

Studierende entdecken die Universität und den Campus für sich

Die Orientierungswoche hält ein breites Informationsangebot für einen guten Einstieg ins Studium bereit.

Wie viele Veranstaltungen finden in Präsenz statt? Welche Corona-Regeln gelten auf dem Campus? Unsichtbar und doch allgegenwärtig prägt die Pandemie auch die Orientierungswoche. Mit diesem bewährten Veranstaltungsformat unterstützt die Universität Trier in dieser und der nächsten Woche ihre neuen Studierenden bei einem erfolgreichen Einstieg in das Studium.

Nach dem digitalen Sommersemester kommen an diesen Tagen wieder Studierende auf den Campus. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass der Anteil der Präsenzveranstaltungen insbesondere für unsere Erst- und Zweitsemester im Wintersemester relativ hoch ist. Wir planen nach Stand der Dinge etwa 25 Prozent der Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen. Wir wissen aber um die Schwierigkeit der Situation und haben uns darauf eingerichtet“, sagte Prof. Dr. Michael Jäckel.

Geringe Platzkapazitäten

Der Universitätspräsident kann die neuen Studierenden in diesem Jahr allerdings nur per Video begrüßen. Die üblichen Großveranstaltungen zur Semestereröffnung im Audimax sind aktuell nicht möglich. Corona lässt die mehr als 500 Plätze im größten Hörsaal der Universität auf 74 schrumpfen. Hannah Thommessen, die aus Nordrhein-Westfalen zum Jura-Studium nach Trier gekommen ist, freut sich darüber, dass es Präsenz-Veranstaltungen geben wird. „Auf den Campus kommen zu können und Leute aus dem Studium zu treffen, ist mir sehr wichtig.“

Im Wintersemester wird die umfunktionierte Sporthalle der größte Hörsaal sein. Hier lernten sich zum Auftakt der Orientierungswoche die Studierenden des neu eingerichteten Grundschullehramt-Studiengangs kennen. 120 Einsteiger haben sich für diesen Studien- und Berufsweg entschieden. Damit gibt es an der Universität Trier Studienangebote für alle gängigen Schulformen. Mit insgesamt etwa 500 Erstsemestern ist das Lehramt nach wie vor ein stark nachgefragter Studienbereich.

Echte Campus-Atmosphäre

Ausdrücklich willkommen geheißen werden in der Orientierungswoche auch die Studierenden des zweiten Semesters, die bislang digital und ohne echte Campus-Atmosphäre studiert haben. Ihr Informationsbedarf ist zwar nicht mehr so ausgeprägt wie bei den Studienanfängern. Aber auch für sie haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung, die Studienberater der Fächer und die Studierenden der Fachschaften in der Orientierungswoche viele hilfreiche Anregungen und Hinweise parat.

Detailfragen zur Organisation des Studiums werden in individuellen Veranstaltungen für alle Fächer geklärt. Wichtige Einrichtungen wie die Bibliothek, das Rechenzentrum ZIMK oder der Hochschulsport stellen ihre Services in digitalen Formaten vor. Die Jura-Erstsemester Selina Vural und Yaren Kest haben diese digitalen Infoangebote vorab ausgiebig wahrgenommen. Die einführenden Veranstaltungen der Orientierungswoche nutzen sie, um optimal auf den Studienbeginn vorbereitet zu sein und auch den Campus kennenzulernen. „Ich finde die Uni schön und gemütlich beispielsweise mit den Sitzmöglichkeiten hier auf dem Forum“, sagt Yaren Kest.    

Präsident Jäckel lud die neuen Studierenden ein, die Universität und den Campus für sich zu entdecken: „Schauen sie rein, was sie in diesem Wintersemester erwartet. Herzlich willkommen und viel Erfolg beim Beginn ihres Studiums.“  

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