Datenbank dblp knackt 2,5-Millionen-Marke

Die weltweit größte frei zugängliche Bibliographie-Datenbank der Informatik "dblp" hat bereits am Mittwoch, 15. Januar 2014, ihre 2.500.000-te Fachpublikation aufgenommen. Somit verstetigt die Datenbank ihre Rolle als ein Exportschlager aus Deutschland, welcher unter internationalen Informatikforschern in aller Munde ist.

Die Datenbank dblp hat sich in den vergangenen Jahren zu einem mächtigen Werkzeug entwickelt, das Informatikforscher weltweit zur Suche nach Grundlagen, Ideen und Experten nutzen. Dabei legt das dblp-Team großen Wert auf die Verlässlichkeit und die Qualität der Einträge. Über seine Webseite dblp.org/db/ erlaubt dblp einen einzigartigen Einblick in die komplexen Zusammenhänge der internationalen Informatikforschung. Täglich erfolgen mehr als eine Million Zugriffe aus aller Welt auf die Sammlung; jedes Jahr wächst die Datenbank um mehr als 300.000 Einträge.

Dr. Michael Ley (Universität Trier) reagierte bereits 1993 mit der Gründung von dblp auf die spezielle Publikationskultur in der Informatik, in der die oft schwer zu recherchierenden Konferenzbeiträge ein höheres Gewicht als Veröffentlichungen in Fachjournalen haben. Um die thematische Breite der dblp-Datenbank zu vergrößern und um das Angebot langfristig zu verstetigen, kooperiert die Universität Trier seit 2011 mit dem Leibniz-Zentrum für Informatik – Schloss Dagstuhl, das insgesamt drei Wissenschaftler stellt. Diese Kooperation wurde im Januar um weitere drei Jahre verlängert. Bereits seit der Gründung sah dblp sich dabei dem Ideal der „offenen Daten" verpflichtet, indem die Datenbank zum allgemeinen Nutzen der internationalen Forschung frei zur Verfügung steht. Dabei genießt dblp ein hohes Ansehen und wurde mit mehreren Preisen wie dem "ACM SIGMOD Contributions Award" ausgezeichnet.

Weitere Informationen: http://dblp.uni-trier.de und www.schlossdagstuhl.de

Kontakt:

 

Dr. Michael Wagner

 

Telefon: 0651/201-2095

 

E-Mail: michael.wagner@dagstuhl.de