Es diskutierten (von links) Ralf Hertel (Universität Trier), Hubert Spiegel (FAZ), Eva-Maria Windberger (Universität Trier) und Martin Genetsch (Studienseminar Trier).

Das Literaturgespräch in einem neuen Format präsentiert

Das als "Beste amerikanische Romane" etablierte jährliche Literaturgespräch weckte auch in neuer Aufmachung großes Interesse beim Publikum.

Unter dem Titel „Englische Lieblingsromane 2018“ fand das jährliche Literaturgespräch in der Stadtbibliothek Weberbach statt. Das neue Format der Universität Trier, des Trierer Centrums für Amerikastudien, des Zentrums für Kanada-Studien und der Stadtbibliothek fand großen Anklang.

In den vergangenen zehn Jahren war die Stadtbibliothek an einem Freitag im Januar voller Menschen, die gespannt auf die Vorstellung der besten amerikanischen Romane des vergangenen Jahres wartete. Dieses Jahr warteten ebenfalls knapp 150 Menschen in der ausgebuchten Stadtbibliothek. Es wurden jedoch nicht, wie gewohnt, die besten amerikanischen Werke, sondern die besten englischsprachigen Romane vorgestellt und diskutiert. Das Spektrum reichte vom kanadischen Autor Michael Ondaatje („Kriegslicht“) über die schottische Autorin A. L. Kennedy („Süßer Ernst“) bis hin zum englischen Autor David Mitchell („Slade House“).

Auf dem Podium diskutierten Hubert Spiegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ralf Hertel, Eva-Maria Windberger (beide Universität Trier) und Martin Genetsch (Studienseminar Trier). Nach einer kurzen Einführung in jeden Roman und einigen – zum Teil humorvollen – Einschätzungen der Diskutanten stieg das Publikum rege in die Diskussion ein. Der offizielle Teil endete mit weiteren Literaturempfehlungen von Studierenden der Universität Trier, bevor beim Empfang munter weiter diskutiert wurde.