Präsentation beim Campus Dialog Forschung.

Wenn Forschung Zeit benötigt

Beim „Campus Dialog Forschung“ geht es um Langzeitprojekte. Am 9. Mai präsentieren sich Forschungsprojekte der Universität Trier der Öffentlichkeit, Studierenden und Mitarbeitenden.

Wissenschaft ist kein Arbeitsfeld für Ungeduldige. Forschung braucht vielmehr häufig „einen langen Atem“. Dieser Aspekt ist das zentrale Thema des diesjährigen „Campus Dialog Forschung“ am 9. Mai an der Universität Trier. Dieses über Jahre etablierte Veranstaltungsformat rückt Wissenschaftler und ihre Arbeit in den Mittelpunkt und regt zum Austausch innerhalb der Universität, aber auch mit der Öffentlichkeit an.

Beim Blick in die Wissenschaftslandschaft der Universität Trier zeigt sich, dass hier möglicherweise überproportional viele Projekte und Forschungsvorhaben auf lange Dauer angelegt sind. Seien es die Erforschung der antiken Kaiserresidenz Trier, die Untersuchung von Leben und Werk des Nikolaus von Kues, die Arbeit an einem Mittelhochdeutschen Wörterbuch, die Stress- und Kognitionsforschung oder Regionale Mikrosimulationen im Bereich der Bevölkerungsstatistik.

Vor welche spezifischen Herausforderungen sich Wissenschaftler in ihren Disziplinen durch die Langzeitkomponente gestellt sehen, darüber diskutieren in zwei Gesprächsrunden Vertreter unterschiedlicher Fächer zunächst aus den Geisteswissenschaften und anschließend aus den Naturwissenschaften. Um zwei Langzeitprojekte im Bereich der Arktis- und Klimaforschung geht es in einem Kurzvortrag des renommierten Trierer Umweltmeteorologen Prof. Dr. Günther Heinemann.

Welchen Grundstein das Programm der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zu geisteswissenschaftlicher Langzeitforschung legt, darüber informiert deren Generalsekretär Prof. Dr. Claudius Geisler.

Projekte und Forschungsvorhaben, die einen langem Atem erfordern, werden auch zum Abschluss des „Campus Dialog Forschung“ 2019 an Infoständen vorgestellt.

Campus Dialog Forschung 2019: „Forschung braucht einen langen Atem.“

Datum: Do, 09.05.2019, 16:00–19:00 Uhr
Ort: Universität Trier (Gebäude A, Raum A9/10 und im Foyer)
Kosten: Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung: nicht erforderlich

Kontakt

Katharina Brodauf
Forschungsreferat
Mail: brodaufuni-trierde
Tel. +49 651 201-4251