Die Hochschulgruppe der Jungen Europäischen Föderalisten erhält den 1. Preis im Europa-Fotowettbewerb. V.l. Prof. Manfred Schmitt, Präsident der Universität des Saarlandes und Vizepräsident der UniGR; Frédérique Seidel, Generalsekretärin der UniGR; Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes; Aljoscha Bechthold und Albana Tërstena, stellvertrend für die Gruppe Junge Europäische Föderalisten (JEF) Trier.

Universität der Großregion feierte Europatag

Der saarländische Ministerpräsident lobte die Partnerschaft der Universität der Großregion (UniGR) als europäisches Erfolgsmodell.

Mit einem Sport- und Kulturprogramm beging die Universität der Großregion (UniGR) gemeinsam mit 150 Gästen den diesjährigen Europatag am 9. Mai auf dem Campus der Universität des Saarlandes. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Institut français Saarbrücken organisiert.

Sechs Universitäten in vier Ländern gehören zur Universität der Großregion (UniGR), die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert. Im Frühjahr hat sich der Hochschulverbund bei der Europäischen Kommission um den Titel „Europäische Universität“ beworben. Nun haben die beteiligten Universitäten ihr Engagement mit einem gemeinsamen Fest zum Europatag am 9. Mai betont. Parallel zu der Sitzung der Präsidenten und Rektoren der Mitgliedsuniversitäten mit politischen Gästen aus der Partnerregionen der Großregion fand die sechste Ausgabe des UniGR-Sporttages statt. Bei den sportlichen Wettkämpfen für die Angehörigen der UniGR sorgten alle Beteiligten in einer interkulturellen und internationalen Atmosphäre trotz Regenwetter für Stimmung auf dem Campus. Während die Studierenden einen Fitnessparcours auf dem Campus absolvierten, nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Campus-Rallye teil, die ihnen die Möglichkeiten bot, den Campus der Saar-Uni zu entdecken. UniGR-Präsident Pierre Mutzenhardt und UniGR-Vizepräsident Manfred Schmitt gratulierten den Teams bei der Siegerehrung.

Preisverleihung Europa-Fotowettbewerb

Die anschließenden Feierlichkeiten in der Aula wurden von Ministerpräsident Tobias Hans eröffnet, der in seiner Rede die Universität der Großregion als Erfolgsmodell lobte: “Der aus sechs Partneruniversitäten bestehende Hochschulverbund, dessen Strahlkraft weit über die Großregion hinaus reicht, gilt mit seinen grenzüberschreitenden Studienprogrammen und international ausgerichteten Forschungskooperationen als Wegbereiter für die Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Hochschul- und Forschungsraums.“

Der Ministerpräsident nahm auch die Preisverleihung des UniGR-Fotowettbewerbs mit dem Motto „Experiencing Europe – bis an die Grenze und darüber hinaus“ vor und bedankte sich bei allen Teilnehmern: „Die engagierten Fotografinnen und Fotografen haben in der Großregion besondere Momente eingefangen, die ein gelebtes Europa eindrucksvoll dokumentieren. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag, unseren Blick auf Europa - seine Schönheiten und Stärken – im Alltag zu stärken.“ Der erste Preis ging an die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Trier, auf dem zweiten Platz landete Daria Chernyak von der Universität Trier und den dritten Preis bekam Leon Brünnette, ebenfalls Student an der Universität Trier. Die Preisträger konnten sich über einen Gutschein für eine Übernachtung in außergewöhnlicher Umgebung in Lothringen, Büchergutscheine und Reiseführer freuen. Eine Ausstellung der zahlreichen eingegangenen Fotos wird demnächst in jeder Partneruniversität der UniGR organisiert, um für Sichtbarkeit der europäischen Dimension der Großregion zu sorgen.

 

Studierende der Universitäten Lüttich und Luxemburg im Parcours.

Mehrsprachiges Theater und Podiumsdiskussion

Am Abend fand unter der Überschrift „Die Großregion: Herz Europas und Treffpunkt der Kulturen“ ein Kulturprogramm mit mehrsprachigem Theater und einer Podiumsdiskussion statt. Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums Saarbrücken präsentierten das „Europäische Schülerparlament“, Studierende der Saar-Uni stellten das von der Französischen Botschaft initiierte Projekt „Utopie Europa Preis“ vor. Schauspieler des Theaters Trier führten einen zweisprachigen Dialog aus dem Theaterstück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Eric-Emmanuel Schmitt auf Französisch und Deutsch auf.

In der abschließenden Podiumsdiskussion debattierten sechs Theaterexperten über „Mehrsprachiges Theater als bürgerschaftliches Engagement in der Großregion: ein ‚Pass‘ für Europa“. Sport, Kultur und Mehrsprachigkeit: Die UniGR hat sich in all ihren Facetten gezeigt, um Europa zu feiern.

► Mehr Infos: www.unigr.uni-trier.de

Kontakt

Frédérique Seidel
Zentrale Geschäftsstelle der UniGR a.s.b.l.
Mail: frederique.seidel@uni-gr.eu
Tel: +49 681 30140802