Sommerfest 2019: Das Programm hatte Besuchern jeden Alters etwas zu bieten.

Ein Premiere-Sommerfest unter guten Nachbarn

Studierende, Mitarbeitende und Gäste feierten das Uni-Sommerfest in diesem Jahr erstmals mit und in dem benachbarten „Treff“.

„Es ist sehr gemütlich hier.“ Für Leonie Heim und Paul Dreher war das Uni-Sommerfest Neuland. „Wir sind eher spontan und ohne besondere Erwartungen hierhergekommen, aber unser Eindruck ist positiv“, meinten die beiden Studierenden, die das Fest mit Freunden besuchten. Positiv überrascht war auch Florian Valerius, Filialleiter der Buchhandlung Stephanus im „Treff“. „Ich arbeite seit 13 Jahren hier und kann mich kaum daran erinnern, die Ladenpassage einmal so voller Menschen gesehen zu haben.“

Die Eindrücke der Studierenden und des Geschäftsmanns bestätigen, dass die Ziele der Premiere des gemeinsamen Sommerfestes erreicht wurden. Die Besucher erlebten unterhaltsame Stunden bis in den späten Abend, und die beiden Nachbarn Universität und „Treff“ rückten näher zusammen. Florian Valerius hofft, dass es nicht bei einer Momentaufnahme bleibt. „Dieses Fest ist eine gute Sache, um bekannter zu werden. Denn obwohl wir der Uni so nahe sind, scheinen viele Studierende den Treff nicht zu kennen.“

Der AStA lockte mit selbst gemachten und frischen Smoothies bei Sonnenschein und 29 Grad.

Der Umzug des Sommerfestes vom Uni-Forum in die Ladenpassage brachte auch eine neue „Flanier-Atmosphäre“ mit sich. Die Besucher konnten sich an einer langen Kette von Ständen und Bühnen informieren, mit leckerem Essen und Trinken versorgen, Musik hören oder Vorführungen anschauen. Dazu luden die Geschäfte des „Treff“ zum Bummel ein und verteilten Stempel für die Tombola, die mit reizvollen Preisen lockte. Und zwischendurch bot sich immer mal wieder die Gelegenheit zu einem Plausch mit Kollegen oder Kommilitonen.

Neu war auch das auf die späten Abendstunden ausgedehnte Musikprogramm. Ab 19 Uhr rockten die beiden lokalen Bands SteilFlug und Fred Barreto die Bühne.

Wer am Mittwoch nicht zum Sommerfest kommen konnte, wird wohl eine zweite Chance bekommen. Nicht unbedingt im nächsten Jahr, wenn die Universität ihr Jubiläum feiert, vielleicht aber 2021. Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel, der auch als Moderator und mit Professor Karl-Heinz Pohl als Sänger auf der Bühne stand, hält das neue Sommerfest für ein Modell, das man fortführen sollte.

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