Die Mitglieder des neu gewählten Vorstands des Freundeskreises Trierer Universität (von links) Wolfgang Müller, Dr. Hubert Schnabel, Katharina Brodauf und Dr. Peter Späth mit Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel.

Führungswechsel im Freundeskreis Trierer Universität

Helmut Schröer und Dr. Jürgen Grabbe wurden nach langjähriger Tätigkeit aus dem Vorstand des Fördervereins verabschiedet.

Nach zwölf Jahren trat der ehemalige Trierer Oberbürgermeister Helmut Schröer nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden des Freundeskreises Trierer Universität an. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder Dr. Hubert Schnabel. Eine noch längere Amtszeit von beinahe 25 Jahren endete für Geschäftsführer Dr. Jürgen Grabbe, der ebenfalls nicht erneut kandidierte. Dieses Amt bekleidet künftig Wolfgang Müller. Das neue Vorstandsteam komplettieren Dr. Peter Späth als Schatzmeister und Katharina Brodauf als Schriftführerin.

Helmut Schröer und Dr. Jürgen Grabbe betonten übereinstimmend, dass sie die Zeit für einen Stabswechsel in der Führungsriege des Vereins für gekommen hielten. „Ich habe diese Aufgabe sehr gerne ausgeführt. Die Universität ist für Trier von enormer Bedeutung und der Freundeskreis kann dazu beitragen, dass die Universität attraktiv ist“, sagte Helmut Schröer. „Wir können mit dem zufrieden sein, was wir als Freundeskreis erreicht haben“, richtet er sich mit einem bilanzierenden Rückblick an die Vorstandskollegen und Vereinsmitglieder.

„Die Universität hat die Stadt gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich geprägt. Insofern habe ich es als einen besonderen Auftrag gesehen, mit dem Freundeskreis eine gute Entwicklung der Universität zu fördern“, betonte auch Dr. Jürgen Grabbe die nach wie vor wichtige Funktion des Fördervereins für die Universität.

Diesem Auftrag fühlen sich die beiden neuen Vorstandsmitglieder ebenfalls verpflichtet, wie sie in ihrer persönlichen Vorstellung betonten. Dr. Hubert Schnabel, pensionierter Direktor der Vereinigten Hospitien Trier, ist der Universität seit langem verbunden. Er promovierte hier in Betriebswirtschaftslehre und war unter anderem Dozent. Der ebenfalls einstimmig gewählte Wolfgang Müller war bis zu seiner Pensionierung beim Bistum für die kirchlichen Hochschulen und Schulen zuständig.

Der Freundeskreis kann seine erfolgreiche Arbeit auf einem stabilen Fundament fortsetzen. Die Zahl der Mitglieder bewegt sich mit aktuell 402 auf einem kontinuierlichen Niveau. Dennoch appellierte Helmut Schröer an Trierer Bürger und Unternehmen, Mitglied des Freundeskreises zu werden. Neben der Förderung der Wissenschaft sieht der Verein die Vernetzung der Universität mit der Stadt und der Region Trier als eine zweite zentrale Aufgabe.

Wie dem Bericht des Schatzmeisters Dr. Peter Späth zu entnehmen war, ist die finanzielle Basis anhaltend solide. Der Freundeskreis ist daher weiter in der Lage, verschiedenste Projekte zu unterstützen. Allein im Rahmen der Förderpreise für den wissenschaftlichen Nachwuchs konnten seit 1981 rund 350 Personen ausgezeichnet und 570.000 Euro an Dotierung vergeben werden.

Nach 25 bzw. 12 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit schieden Dr. Jürgen Grabbe und Helmut Schröer (von links) aus dem Vorstand des Freundeskreises Trierer Universität aus, verabschiedet von Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel.

Aktuell hat der Freundeskreis ein neues Förderprogramm aufgelegt, das Initiativen zur Internationalisierung der Universität unterstützt.

Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel dankte Helmut Schröer und Dr. Jürgen Grabbe für ihre verdienstvolle Arbeit, aber auch den Mitgliedern des Freundeskreises für die Unterstützung der Universität. Schon am 27. November wird die gute Kooperation wieder sichtbar werden, wenn beim akademischen Feiertag „Dies academicus“ die Nachwuchs-Förderpreise 2019 vergeben werden.

Kontakt

Freundeskreis Trierer Universität
Mail: brodaufuni-trierde
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