07.09.2017 - 15:09

Uni Trier intensiviert den Kontakt zu den Schulen

Voller Audimax bei der Vorstellung der Lehramtsstudiengänge

Andrang vor den Beratungsständen: Der Informationsbedarf zum Studium ist hoch.

Etwa 2500 Schüler nutzen das Informationsangebot zum Studium

Einfach informieren und fragen. Das ermöglicht der Infotag an der Universität Trier Schülern aus der Region. Rund 2.500 angehende Abiturienten beschafften sich in diesem Jahr allgemeine Informationen, aber auch individuelle Tipps und Anregungen für ihre Wunsch-Studienfächer und alles Wichtige rund ums Studium. Campus-Atmosphäre schnuppern und Mensa-Essen testen natürlich inklusive. Die Schüler starten mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen und Erwartungen in den Studientag. „Einige wissen noch gar nicht, was sie nach der Schule machen wollen, andere haben schon konkrete Pläne“, weiß Stefan Geisen, der mit seinen Lehrerkollegen Simone Hees und Frank Fuhrmann sowie mehr als 100 Schülern der 12. Klassenstufe des Peter-Wust-Gymnasiums Wittlich nach Trier gekommen ist. Zu den Schülern mit präzisen Lebensplänen gehört Kilian Haoues. Für den Zwölftklässler des Stefan-Andres-Gymnasiums in Schweich steht fest: „Ich will in England Chemie studieren.“ Auch wenn er dafür ins Ausland wechselt, kann er doch aus dem Vortrag über das Chemiestudium wertvolle Informationen mitnehmen. „Mir ist jetzt klarer, in welche Richtung ich innerhalb der Chemie gehen möchte und was ich dafür benötige.“ Marina Steimers´ erste Wahl ist Psychologie. Dennoch will sie die Gelegenheit beim Schopf packen und sich auch andere Fächer anschauen. Wie auch ihre Mitschüler vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Daun, Laura Willems und Lul Metzgeroth, dem es gut gefällt, dass er „hier an der Universität mit Informationen vollgeballert wird“. Bei Laura Willems steht Medizin ganz oben auf der Wunschliste. Obwohl man das Fach in Trier nicht studieren kann, wird das Medizinstudium beim Infotag dennoch präsentiert. „Wir wollen den Schülern kompakt an einem Ort eine große Bandbreite von Studienmöglichkeiten vorstellen. Gleichzeitig ist der Infotag eine gute Gelegenheit, Studien- und Berufsberatung miteinander zu verbinden“, sagt Dominique Gottwald vom Hochschulteam der Agentur für Arbeit Trier, das den Infotag gemeinsam mit der Studienberatung der Universität organisiert. Wie die Schulen nimmt auch die Universität ihren Auftrag, Schüler über Studienangebote und Berufswege zu informieren, ernst. Darauf wies Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel hin. „Wir werden den Kontakt zu den Schulen künftig noch verbessern. Ein weiteres Feld für Kooperationen wird sich durch die neuen Lehr-/Lernlabore erschließen“, kündigte er an. Lehrerin Petra Dettki weiß diese Form der Zusammenarbeit zu schätzen. Sie hat bereits mit ihren Schülern im BioGeoLab der Universität experimentiert: „Eine sehr gute Verknüpfung von Schule und Universität, die ich nur empfehlen kann“, sagt die Lehrerin des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Schweich. „Alles prima gelaufen“, kann Dr. Frank Meyer, Leiter der Zentralen Studienberatung der Universität, am Ende des Infotags feststellen. Was nicht heißt, dass er Schüler erst in zwölf Monaten wiedersieht. Das ganze Jahr über steht er mit den Schulen in der Region im Kontakt. Sei es, dass er mit seinem Team in den Schulen unterwegs ist oder die Schüler zur Universität kommen: „Wir finden immer ein passendes Angebot oder Programm, das dem Bedarf gerecht wird“, verspricht Frank Meyer. Für einen Besuch auf dem Campus außerhalb des Infotags gibt es übrigens noch einen weiteren Grund: Das Mensa-Essen wird es bei diesen Gelegenheiten für die Schüler künftig gratis geben, kündigte Studierendenwerk-Geschäftsführer Andreas Wagner an.

Weitere Informationen: www.infotag.uni-trier.de 

Kontakt:
Dr. Frank Meyer
Universität Trier/Zentrale Studienberatung
E-Mail: meyerfruni-trierde
Tel. 0651/ 201-4205