14.02.2018 - 09:36

Lust auf Forschen und Entdecken wecken

Eine Leonardobrücke konstruieren und gesundheitsbewusste Ernährung – nur zwei Beispiele aus dem Mentoring-Programm für Schülerinnen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung.

Schülerinnen mit Migrationshintergrund erkunden die MINT-Welt

Seit 1. Dezember bietet die Universität Trier in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt ein Mentoring für Schülerinnen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. Jeden Freitagnachmittag trifft sich eine kleine Gruppe von Schülerinnen der Klassenstufen fünf bis acht mit zwei Lehramtsstudentinnen. Während der Betreuung werden die Schülerinnen von den Mentorinnen angeleitet und führen spannende praktische Mitmachangebote durch, wie den Bau der Leonardobrücke, Basteln von leuchtenden Grußkarten oder das Programmieren von Roberta. Sie lernen ebenso den Algorithmus kennen, der hinter einem Zauberwürfel steckt und lösen den kniffligen Würfel, an dem sich so mancher Erwachsener die Zähne ausbeißt.

Die Schülerinnen begleiten das Projekt mit einem Lerntagebuch, in dem sie ihre Erlebnisse festhalten und Erfahrungen reflektieren. Gemeinsame Unternehmungen sollen Erlebnisse außerhalb des Seminarraums schaffen und die Gruppe enger zusammenschweißen. So besuchten die Schülerinnen einen Kochkurs der AOK und kochten gemeinsam mit Ernährungsberaterin Bettina Ballat-Klein neue Rezepte zu gesundheitsbewusster Ernährung.

Das Projekt läuft bis Ende März 2018 und hält noch weitere interessante Themen und Erlebnisse für die Schülerinnen bereit.

Finanziert wird das Mentoring für Schülerinnen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz.

Kontakt:
Vera Lorenz
Fachbereich IV/Mathematik
E-Mail: lorenzvuni-trierde