Übung für Fortgeschrittene

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Übung für Fortgeschrittene sind nach § 11 TStudPO:

  • die bestandenen Leistungskontrollklausuren zur Zwischenprüfung in dem jeweiligen Fachgebiet
  • und eine bestandene Hausarbeit in den Übungen für Anfänger in einem der Fachgebiete.

Die Übung für Fortgeschrittene im Zivilrecht und im Öffentlichen Recht finden sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester statt. Die Übung für Fortgeschrittene  im Strafrecht wird nur im Sommersemester angeboten.

In jeder Übung werden mindestens zwei Klausuren angeboten. In der im Jahresturnus stattfindenden Übung (Strafrecht) werden zwei Hausarbeiten (eine vor und eine nach der Vorlesungszeit) und in den im Semesterturnus stattfindenden Übungen wird jeweils eine Hausarbeit (vor der Vorlesungszeit) ausgegeben.

Bei erfolgreicher Teilnahme stellt der Übungsleiter, der die Klausuren ausgegeben hat, einen Übungsschein ("großer Schein") aus. Die Teilnahme war erfolgreich, wenn eine Hausarbeit und eine Klausur mit mindestens "ausreichend" bewertet worden sind. In den Übungen im Zivilrecht und im Öffentlichen Recht wird der Schein auch dann erteilt, wenn die Hausarbeit der Folgeübung bestanden worden ist.

Hausarbeit
Gegenstand der Hausarbeit ist die methodengerechte Lösung eines mittelschweren Falles unter Ausschöpfung der einschlägigen Rechtsprechung und Literatur. Die Hausarbeiten werden in der vorlesungsfreien Zeit angeboten. Die empfohlene Bearbeitungszeit (auch bei großzügigerer Bemessung der Gesamtausgabezeit) beträgt drei Wochen.

Klausuren
Die Bearbeitungszeit für Klausuren soll drei Zeitstunden nicht überschreiten.

Die Regelungen zur Übertragbarkeit von Teilleistungen finden Sie in der Übungsrichtlinie hier.