Antike Welt. Archäologie, Sprachen und Kulturen

Der BA-Studiengang „Antike Welt: Archäologie, Sprache und Kulturen“ wird von den im ZAT zusammengeschlossenen Fächern als interdisziplinär orientierter Studiengang angeboten.

Der Studiengang ist ein Kernfach-Studiengang und auf 6 Semester angelegt, in denen eine Studienleistung von insgesamt 180 ECTS zu erbringen ist.

Sein Grundgedanke ist es, eine altertumskundliche Allgemeinbildung mit individueller Schwerpunktsetzung zu verbinden. Darum stehen im Studienaufbau neben einem verbindlichen Pflichtbereich, der für alle Studierenden gleich ist, zwei zunächst gleichwertige Wahlpflichtbereiche (je 60 ECTS), die aus untenstehender Liste gewählt werden können. Der Pflichtbereich verschafft einen Einblick in die Gegenstände, Methoden und Hilfsmittel sämtlicher beteiligten Disziplinen und soll so die Grundlage für interdisziplinäres problemorientiertes Arbeiten schaffen. Die beiden Wahlpflichtbereiche dienen der Vertiefung mit selbstgewählter Ausrichtung; in einem von ihnen ist dann auch am Ende des Studiums die Bachelor-Arbeit zu schreiben.

Durch erfolgreichen Abschluß des Studiengangs wird der akademische Grad eines „Bachelor of Arts“ erworben. Ein Master-Studiengang zur Fortführung und zum Erwerb eines „Master of Arts“ wird von allen beteiligten Teildiziplinen angeboten, zu denen als weiteres Fach die Papyrologie tritt, die am BA-Studiengang bereits mit einer Einführung vertreten ist. Ein hieran anschließendes Promotion ist ebenfalls möglich. 

Der BA-Studiengang „Antike Welt“ ist durchgehend modularisiert, was bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen zu Gruppen zusammengefasst sind, die mit einer gemeinsamen Prüfung abgeschlossen werden („Module“). Das Modulhandbuch zum Studiengang beschreibt Inhalt und Umfang der Module und damit der geforderten Studien- und Prüfungsleistungen im Detail. Eine Modulprüfung kann erst abgelegt werden, nachdem sämtliche zum betreffenden Modul gehörigen Studienleistungen erbracht worden sind. Sie findet darum i.d.R. nach dem Ende der Vorlesungszeit eines Semesters statt. Prüfungen sind durch die Allgemeine Prüfungsordnung (APO) und die Fachprüfungsordnung (FPO) geregelt und werden über das System PORTA verwaltet.

Für die Beratung in den Wahlpflichtbereichen sind die Studienberater der jeweiligen Fächer zuständig. Es wird dringend geraten, rechtzeitig vor geplantem Studienbeginn eine Beratung wahrzunehmen!

Ferner sei darauf hingewiesen, daß in allen Fächern die Möglichkeit besteht, nach Absprache mit den Dozenten vor Studienbeginn bei geeigneten Lehrveranstaltungen zu hospitieren! Auch hierbei helfen die Studienberater.