Dr. Elisa Müller-Adams

Kontakt:

Raum A 408

Sprechstunde: Donnerstag 10-11 Uhr

Feriensprechstunde: siehe Aushang

Universität Trier
FB II Germanistik
Neuere deutsche Literaturwissenschaft

D-54286 TRIER

Tel.: +49-651-201-2308
Fax: +49-651-201-3909

E-mail: madamsuni-trierde

Schwerpunkte Lehre und Forschung:

Gender Studies, Interkulturelle Germanistik, Literatur von Frauen um 1800 und im 19. Jahrhundert, europäische Rezeption deutschsprachiger Autorinnen, Reiseliteratur, Kulturtransfer und Interkulturalitätsforschung.

Vita:

Studium der Fächer Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Englische Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, und am University College Dublin, Irland. 2001 Promotion im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes, 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Landeskunde im Saarland (IfLiS), Saarbrücken. 2001-2006 DAAD-Lektorin, Department of Germanic Studies, University of Sheffield, GB. 2008 Lehrkraft für besondere Aufgaben, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Universität Trier. 2009 – 2010 und 2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Koordination Forschungsförderung) am HKFZ Trier. 2010 - 2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Andrea Geier (Gender Studies, Neuere deutsche Literaturwissenschaft) und Koordinatorin des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) Trier, seit SoSe 2018 Lehrkraft für besondere Aufgaben, Neuere deutschen Literaturwissenschaft, Universität Trier.

Lehrveranstaltungen:

Bachelorseminare:

• Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft

• Einführung in die Analyse von Erzähltexten

• Literarische Gattungen

• Literaturtheorien und Methoden

• Englisch-deutsche Literaturbeziehungen

• Literatur und Monstrosität (mit Dr. Nikolas Immer)

• Autorinnen um 1900

• Undine und ihre Schwestern

• Geschlechterkonstruktionen in der Literatur um 1900

• Narration und Gender

• Narratologie

• Romantische Frauen

• Erzählungen der Romantik

• Literatur von Frauen im „langen“ 19. Jahrhundert

• Kunstmärchen

• Literatur von Frauen um 1800

• Frauenbilder in der deutschen Literatur

Masterseminare:

• Der künstliche Mensch in der Literatur

• Jugendbuch (mit Prof. Dr. Andrea Geier)

• Der Kriminalroman

• Seemannsgarn

• Reiseromane der Gegenwart (mit Prof. Dr. Andrea Geier)

• Science Fiction – Hörspiel und Prosa seit 1945 (mit Prof. Dr. Andrea Geier)

• Interkulturelle Lektüren

• Einführung in die Gender Studies und Interkulturalitätsforschung

• Poetische Inseln

• Eheromane

• Reiseliteratur

• Orientbilder in der deutschen Literatur

• Heimat und Literatur

Publikationen:

Monographien/ Herausgeberschaften

„...daß die Frau zur Frau redete“ – Das Werk der Caroline de la Motte Fouqué als Beispiel weiblicher Literaturproduktion der frühen Restaurationszeit. St. Ingbert: Röhrig 2003 (Saarbrücker Beiträge zur Literaturwissenschaft. Hrsg. v. Karl Richter, Gerhard Sauder und Gerhard Schmidt-Henkel, Bd. 74).

Theorien der Kultur. Ein kulturwissenschaftliches Studienbuch. Hrsg. von Anett Csorba, Tibor Dobis, Andrea Horváth und Elisa Müller-Adams. Ersch. Debrecen University Press 2017.

Wege aus der Marginalisierung: Geschlecht und Erzählweise in deutschsprachigen Romanen von Frauen 1780-1914. Hrsg. von Elisa Müller-Adams und Kerstin Wiedemann. Nancy: Presses universitaires de Nancy 2013.

Schwellenüberschreitungen. Politik in der Literatur von deutschsprachigen Frauen 1780-1918. Hrsg. v. Caroline Bland und Elisa Müller-Adams. Bielefeld: Aisthesis 2007.

Frauen in der literarischen Öffentlichkeit 1780-1918. Hrsg. v. Caroline Bland und Elisa Müller-Adams. Bielefeld: Aisthesis 2007.

Aufsätze

Gender, Gedächtnis und Grenzräume in Reisetexten von Ida Hahn-Hahn und Ida von Düringsfeld. In: Konstruktion – Verkörperung – Performativität: Genderkritische Perspektiven auf Grenzgängerinnen in Literatur und Musik. Hrsg. von Andrea Horváth und Karl Katschthaler. Bielefeld: transcript, 2015, S.139-162.

Gender, Memory, and Interculturality in Caroline de la Motte Fouqué Historical Novel Die Vertriebenen. In: Romantik: Journal for the Study of Romanticisms, 3, 2015, S. 111-128.

„Welch spaßhafte Reise! [...] Sind die Koffer gepackt, oder gibt es noch etwas zu träumen?“ Zur Funktion des Reisenarrativs in Annette Kolbs Das Exemplar. In: Werkstatt. Internet Zeitschrift für germanistische und vergleichende Kultur- und Literaturwissenschaft. 89/2014, S.58-73.

Raumerfahrung und Identitätskonstruktion in Ida von Düringsfelds Esther. (1852). In: Wege aus der Marginalisierung. Geschlecht und Schreibweisen in deutschsprachigen Romanen von Frauen 1780-1914. Hrsg. von Elisa Müller-Adams und Kerstin Wiedemann. Nancy: Presses universitaires de Nancy 2013, S.163-190.

Gender and the City. Urban narratives in travel writing about London by German-speaking women in the 19th century. In: Narrations genrées. Ecrivaines dans l’histoire européenne jusqu’au début du XXe siècle (Proceedings of the Bochum conference May 2009). Hrsg. von Lieselotte Steinbrügge und Suzan van Dijk. Louvain u.a.: Peeters, 2014, S.218-232.

A German Jane Eyre? – Amely Bölte and the English governess novel. In: Readers, Writers, Salonnières: Female Networks in Europe, 1700-1900. Hrsg. von Hillary Brown und Gillian Down. (Women’s Writing Vol 18 No 1, February 2011), S.103-120.

„Ein bischen Sünde, ein bischen Unglück macht die Frauen erst reizvoll“ Caroline Fouqués Eheromane Die Frau des Falkensteins und Resignation. In: Blätter öffentlich in die Welt. Caroline de la Motte Fouqué und Sophie Tieck-Bernhardi-von Knorring, Schriftstellerinnen in Preußen. Hrsg. von Wolfgang de Bruyn und Barbara Gribnitz. Hannover: Wehrhahn 2011, S.107-129.

„Das gigantische England und meine kleine Feder“ - Gender und Nation in Reiseberichten von Fanny Lewald und Emma von Niendorf. In: Wege in die Moderne. Reiseliteratur von Schriftstellerinnen und Schriftstellern des Vormärz. Hrsg. von Christina Ujma. Bielefeld: Aisthesis 2009 (Forum Vormärz Forschung Jahrbuch, Bd. 14), S. 147-158.

Vater Rhein und seine Tochter. Die Loreley in Clemens Brentanos Rheinmärchen als nationaler Mythos. In: Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft Forum für die Erforschung von Romatik und Vormärz. Bd. 20/21, 2008/2009. Hrsg. von Wolfgang Bunzel u.nd Uwe Lemm, Berlin 2009, S. 59-70.

Loreley geht. Fremdheit und Autoreflektion in Loreley-Texten von Frauen. In: Wasser – Kultur – Ökologie. Beiträge zum Wandel im Umgang mit Wasser und zu seiner literarischen Imagination. Hrsg. von Axel Goodbody und Berbeli Wanning. Göttingen: V&R unipress 2008, S.265-283.

mit Caroline Bland: Weibliche Beteiligung an der literarischen Öffentlichkeit 1789-1918. In: Frauen in der literarischen Öffentlichkeit 1780-1918. Hrsg. von Caroline Bland und Elisa Müller-Adams. Bielefeld: Aisthesis 2007, S. 9-25.

„Ich fühlte, daß ich immer auf Glas stand.“ Fremdheit bei Amely Bölte. In: Schwellenüberschreitungen. Politik in der Literatur von deutschsprachigen Frauen 1780-1918. Hrsg. von Caroline Bland und Elisa Müller-Adams. Bielefeld: Aisthesis 2007, S. 227-247 .

mit Caroline Bland: Einleitung. In: Schwellenüberschreitungen. Politik in der Literatur von deutschsprachigen Frauen 1780-1918. Hrsg. von Caroline Bland und Elisa Müller-Adams. Bielefeld: Aisthesis, 2007, S. 7-25.

„De nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris “ - Zur Verwendung eines Motivkreises in Texten von Michael Fritz, Julia Schoch und Karen Duve. In: Pushing at Boundaries: Approaches to Contemporary German Women Writers from Karen Duve to Jenny Erpenbeck. Hrsg. von Elizabeth Boa und Heike Bartel. Amsterdam, New York: Rodopi (German Monitor, Bd.64), 2006, S.73-88.