Projekt "Kompetenz- und Organisationsentwicklung als Faktor erfolgreicher Wissensarbeit"

Projekt "Kompetenz- und Organisationsentwicklung als Faktor erfolgreicher Wissensarbeit"
Universität Trier
Laufzeit: 01.04.2010-31.05.2011

Projektleitung: Prof. Dr. Rita Meyer, Prof. Dr. Conny Antoni, Prof. Dr. Axel Haunschild
Drittmittelförderung: Hans-Böckler-Stiftung
Projektdurchführung: Dipl.-Volksw. Stefanie Hiestand
Studentische Hilfskraft: Dipl.-Päd. Petra Köster

Das Projekt ist ein interdisziplinäres Projekt der Professur für Berufliche und Betriebliche Weiterbildung (Prof. Dr. Rita Meyer), der Professur für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie (Prof. Dr. Conny Antoni) und der Professur für Arbeit, Personal und Organisation (Prof. Dr. Axel Haunschild) und der Hans-Böckler Stiftung.

Individuelle Kompetenzentwicklung und betriebliche Organisationsentwicklung sind Schlüsselfaktoren zur erfolgreichen Bewältigung der Innovationsanforderungen an Betriebe.
Wissensintensive Tätigkeiten nehmen diesbezüglich eine Vorreiterstellung ein, da Anforderungen, Qualifikationsprofile sowie Arbeits- und Organisationsstrukturen einer stärkeren Dynamik unterliegen als in anderen Arbeitsbereichen und es zum Teil auch weniger institutionalisierte Berufsbilder gibt.
Kompetenzentwicklung findet unter diesen Rahmenbedingungen in hohem Maß selbstgesteuert, informell und organisationsübergreifend statt. In Hinblick auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen ergibt sich daraus ein komplexer Wirkungszusammenhang, da Betriebe abhängig von den Kompetenzen und der Bereitschaft der Mitarbeiter sind, diese dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Erst das Zusammenwirken von individueller Kompetenzentwicklung und betrieblicher Organisationsentwicklung schafft die Voraussetzung für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.
Der Zusammenhang zwischen individueller Kompetenzentwicklung und Organisationsentwicklung ist bislang kaum empirisch untersucht. Das Forschungsvorhaben zielt auf die Schließung dieser Lücke. Insbesondere ist die Wechselwirkung zwischen individuellen und organisationalen Interessen, Zielen und Handlungsstrategien am Beispiel wissensbasierter Arbeit von Interesse.
Die interdisziplinäre Herangehensweise mit Perspektiven der Wirtschaftswissenschaften, Pädagogik und Psychologie ermöglicht hierbei einen strukturierten, detaillierten und vielschichtigen Blick auf die Prozesse und Strukturen der Unternehmen.