Wenn nicht ich, wer dann?

Zivilcourage-Workshop am 25./26. Januar 2013

Überall wo Menschen zusammen leben und agieren, können Situationen entstehen, die mit unguten Gefühlen, Beleidigungen, Diskriminierung, Gewalt einhergehen. Sei es im privaten Umfeld, in Beruf oder Ehrenamt, auf der Straße, im Bus… jede(r) hat wahrscheinlich schon solche Momente erlebt, in denen er oder sie gerne eingegriffen oder deutlich Stellung bezogen hätte, es aber nicht getan hat.

Sich äußern und sich selbst behaupten, sich einmischen und eingreifen – das erfordert Zivilcourage. Aber: Wie kann ich meine eigene Unsicherheit und meine Hemmungen überwinden, wie hilfreich eingreifen, ohne mich selbst dabei zu gefährden? In einem zweitägigen Zivilcourage-Training werden hierzu an der Universität Trier Verhaltensweisen geübt, die zivilcouragiertes Eingreifen in Konflikt-, Gewalt- oder Diskriminierungssituationen ermöglichen. Mut, innere Ruhe und das Erkennen eigener Grenzen als Grundlage für überlegtes Handeln werden reflektiert. Im Mittelpunkt stehen dabei stets persönliche Erfahrungen und persönliche Handlungsalternativen, die mit praktischen und situativen Übungen erprobt werden.

Der Workshop findet am Freitag, 25. Januar 2013, 15 bis 18 Uhr, und am Samstag, 26. Januar 2013, 10 bis 17 Uhr, an der Universität Trier statt. Jede(r) Interessierte mit Spaß an neuen Erfahrungen und einem intensiven Gedankenaustausch ist herzlich eingeladen. Die Kosten betragen 50,-- Euro pro Person. Eingeschriebene Gasthörer/Innen, Seniorenstudierende und Mitarbeiter/innen der Universität Trier zahlen nur die Hälfte (25 €), Studierende lediglich ein Viertel (12,50 €). Anmeldungen bitte formlos über das Servicebüro Seniorenstudium (Tel.: 0651/201-3229, -3249; Email: seniorenstudium@uni-trier.de) oder über unser Online-Anmeldeformular im Internet (http://www.uni-trier.de/index.php?id=41667).

Der Workshop wird von Dr. Sibylle Rahner geleitet. Geboren 1958 hat sie sich nach Ausbildung, Studium der Geographie und Promotion als Organisationsberaterin und Trainerin einen Namen gemacht. Zur Zeit ist sie als Frauenreferentin der Universität Trier, aber weiterhin auch freiberuflich tätig. Ihr besonderes Interesse liegt auf den beiden Schwerpunkten "Arbeit und Leben" sowie "Sozialkompetenz und Gewaltprävention".