Wie Buffalo Bill nach Trier kam...

Vortragsreihe der Universität Trier zum "Mythos Wilder Westen"

Seit seinen Anfängen war das Kino ein Ort der populären Massenunterhaltung. Schon sehr früh hatte man damit begonnen, Spielfilme zu drehen und hierbei Genres zu entwickeln. Eines davon war das Genre des Westernfilms. Es entstand im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts, als einer seiner Erfinder, der amerikanische Showstar William F. Cody, genannt „Buffalo Bill“, mit seinem Wild-West-Zirkus durch Europa tourte. Vor etwas mehr als 110 Jahren, am 16. Juni 1906, kam die Show auch nach Trier und präsentierte vor einem begeisterten Publikum ein echt amerikanisches Markenprodukt, den Wilden Westen. Dass dieser keine historische Epoche war, sondern eine Erfindung der Unterhaltungsindustrie, erläutert die Vortragsreihe „Mythos Wilder Westen“, indem sie die historischen Wurzeln dieser Erfindung im Amerika des 19. Jahrhunderts aufzeigt.

Die Vortragsreihe von und mit Dr. Heribert J. Leonardy ist Teil der „Allgemeinen Bildungsangebote“ der Universität Trier. Dieses Programm umfasst insgesamt 25 Veranstaltungen für alle neugierigen Menschen, die Freude daran haben, sich gemeinsam mit Gleichgesinnten neues Wissen anzueignen. Weitere Voraussetzungen sind nicht erforderlich. Alle Informationen zu den Veranstaltungen stehen im Internet unter www.weiterbildung.uni-trier.de (--> Allgemeine Bildungsangebote). Individuelle Fragen beantwortet die Koordinierungsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung (Herr Hewera / Frau Krein-Jäger, Tel.: 0651/201-3229, -3249, Email: weiterbildunguni-trierde).