Aktuelle Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

Donnerstag, 26.01.2012: Buchvorstellung des AK Chimaira "Human-Animal Studies – Über die gesellschaftliche Natur von Mensch-Tier-Verhältnissen"

Das Verhältnis des Menschen zum Tier stellt eine der großen Debatten der Gegenwart dar. Mit dem jungen Forschungsfeld der Human-Animal-Studies leisten die Kultur- und Sozialwissenschaften einen wertvollen Beitrag zu dieser Frage der Zeit und weisen auf die Gesellschaftlichkeit der herrschenden Mensch-Tier-Verhältnisse hin. Dieser Band versammelt als einer der ersten deutschsprachigen Veröffentlichungen transdisziplinäre Beiträge, die nicht nur theoretische Fragen der Konstitution von Mensch und Tier erörtern, sondern auch daran anschließende Diskussionen über Geschlecht, Identität und politische Praxis aufzeigen. Thesen bekannter Denker/-innen wie Foucault und Haraway sowie aktuelle Ansätze, u.a. aus der Intersektionalitätsforschung und den Queer Studies, werden neu rezipiert und durch eigene theoretische und empirische Analysen ergänzt. (mehr)

Dienstag, 24.01.2012: Vortrag "Das Mensch-Tier Verhältnis"

Das Mensch-Tier-Verhältnis: Über unsere widersprüchliche Beziehung zu anderen Tieren und dessen Verbindung zu menschlichen Diskriminierungsmechanismen.

Wie entstand das heutige Mensch-Tier-Verhältnis? Wo liegen die sozialgeschichtlichen Ursprünge für die Rechtfertigung unserer Herrschaft über nicht-menschliche Tiere? Wieso essen wir Schweine und keine Hunde? Welche versteckten psychologischen und soziologischen Spuren finden sich in unserer Sprache und in den Argumenten der Fleisch essenden Menschen? Was vereint die gesamte westliche Menschheits-, Wissenschafts-, Religions- und Philosophiegeschichte in Bezug auf unser heutiges Verständnis von Tier und Mensch, Natur und Kultur? Wieso gibt es nicht "das Tier" und "den Menschen"? Welche eindeutig zusammenhängende Verbindungen gibt es zwischen der Ausbeutung von Tieren und der Diskriminierung von Menschen? Wo liegt der Schlüssel für ein endgültiges Verständnis der Entstehung von Rassismus, Sexismus, Heterosexismus und anderer Diskriminierungsformen? Und was hat der Fleischkonsum mit Sexualisierung, Frauenunterdrückung und hegemonialer Männlichkeit zu tun? (mehr)

Mittwoch, 18.01.2012: Vortrag "Dirty Coal - Defending the Douglas Valley"

Aus dem Veranstaltungstext der Referent*innen:

"In February and March we’ll be touring the UK with the Beehive Collective’s True Cost of Coal banner to mobilise against new coal in South Lanarkshire and linking up with local struggles to strengthen our campaigns. [...]" (mehr)

Dienstag, 17.01.2012: Vortrag "Veganismus"

Vegan: Argumente, Fakten und Bilder aus Umweltschutz, Nahrungsgerechtigkeit, Gesundheit und Tierrechten.

Vegetarismus, Veganismus und ihr Gegenteil Karnismus werden immer mehr zum Thema politischer, medialer und gesellschaftlicher Diskussionen. Spätestens seit dem Erscheinen der Bestseller "Eating Animals" von Jonathan Safran Foer und "Anständig essen" von Karen Duve ist die Debatte entbrannt. Der Vortrag will die Hauptargumente aus Umweltschutz, dem Kampf gegen den Welthunger, Gesundheit und Tierrechten aufgreifen und mit wissenschaftlichen Fakten untermauern, sowie Grundlage für weitere Anregungen und Kritik sein. Behandelt werden dabei u.a. folgende Aspekte: (mehr)

Dienstag, 10.01.2012: Vortrag "Wem gehört die Natur und das Wissen der Welt?"

Patente auf Pflanzen, Tiere, Saatgut, Gene, Software. Gemeingüter (Commons), Tragik der Allmende oder Anti-Allmende?

Im Zuge der wachsenden Bedeutung der Gentechnik findet ein Wettlauf um Patente auf Pflanzen, Tiere, Saatgut, Medikamente, Gene, aber auch Software statt. Sie ermöglichen dem Patentinhaber, anderen die Benutzung der Erfindung und möglicher Verwendungen zu untersagen oder Lizenzgebühren zu verlangen. Mittels gentechnischer Unterstützung gezüchtete Pflanzen und Tiere bis zu höheren Säugetieren einschließlich deren Nachkommen sind neben dem Zühtungsverfahren häufig als technische Erfindung patentfähig. Patentinhaber sind meist Organisationen mit großen Forschungsabteilungen und entsprechendem Kapital. Patente stellen hierbei ein strategisches Wettbewerbs- und Marktinstrument dar. (mehr)

Dienstag, 13.12.2011: Vortrag "Plastic people - Die gesundheitlichen Gefahren von Weichmachern & Co."

Andrea Kockler vom BUND referiert über  die gesundheitlichen Auswirkungen und Gefahren von in Kunststoffen verwendeten Inhaltsstoffen, wobei der Fokus auf Weichmachern liegt. Das Ziel ist es, auch fachfremden Laien die Problematik verständlich zu machen.

Der Vortrag findet am 13. Dezember um 16 Uhr im Seminarraum A12 statt!

Dienstag, 8.11.2011: Vortrag "Das Geschäft mit dem Wasser - Historie und aktueller Stand der Debatte um die Privatisierung und Liberalisierung der Wasserwirtschaft in Deutschland und in der EU - Wer sind die Treiber - und wie sieht erfolgreicher Widerstan

Der Vortrag skizziert ehemalige und aktuelle Debatten um Wasserprivatisierung und den gesellschaftlichen Widerstand gegen diese. Es werden anhand ökonomischer und ökologischer Kriterien Gründe aufgezählt, die gegen den propagierten Nutzen (der Markt regelt die Verteilung knapper Güter effektiver) von Wasserprivatisierung sprechen. Letztendlich geht es auch im die Rolle der Kommunen und Bürger*innen innerhalb der Wasserversorgung. (mehr)

Donnerstag, 27.10.2011: Vortrag "Alter Hunger, neuer Hunger"

Somalia, Äthiopien, Kenia, Sudan…
„Der Hunger ist zurück!“ War er denn je weg? - Natürlich nicht. Es sollen aber mehr Menschen denn je vom Hungertod bedroht und neue Gründe hinzugetreten sein: In China wird mehr gegessen; EU-Exportsubventionen ruinieren afrikanische Subsistenzbauern; der Klimawandel führt zu extremen Dürreperioden; das Spekulationsgewerbe geht weltweit verstärkt in Lebensmittel und setzt auf höhere Preise...(mehr)

Montag, 4.07.2011: Vortrag "Krieg um Ressourcen? Militäreinsätze statt Nachhaltigkeit – Klimawandel, Rohstoffsicherung und westliche Militärinterventionen"

Militäreinsätze unter deutscher Beteiligung haben in den letzten Jahren sowohl im Rahmen der NATO als auch der Europäischen Union sprunghaft zugenommen. Begründet werden diese Einsätze über Bedrohungsanalysen, die den Einsatz westlichen Militärs als sicherheitspolitische und/oder moralische – jedenfalls in ihrer Art nicht-interessengeleitete – Unterfangen präsentieren. Der Vortrag setzt sich kritisch anhand zweier Beispiele, die zunehmend in den Fokus militärplanerischer Überlegungen geraten, mit diesem Rechtfertigungskonstrukt auseinander – dem Klimawandel und der Rohstoffsicherung. (mehr)

Ökowoche 2011 - Kleider machen Leute (27. Juni - 1. Juli)

Vom 27. Juni bis zum 1. Juli wird an der Universität die diesjährige Ökowoche unter dem Titel "Kleider machen Leute" stattfinden. Die Veranstaltungen setzen sich aus je zwei Vorträgen, zwei  Ausstellungen, mehreren Filmvorführungen und einem Brunch zusammen. Thematisch wird die Woche über Fair Trade, die sozialen und ökologischen Folgen der Textilindustrie sowie Kinderarbeit informieren. (mehr)

Montag, 6.06.2011: Exkursion zum Entsorgungs- und Verwertungszentrum Mertesdorf

Recycling und Mülltrennung sind vollkommen sinnlos... oder doch nicht?! Für all jene Menschen, die sich Gedanken über ihren Müll machen und wissen wollen, wie die Abfallentsorgung hier im Raum Trier funktioniert, organisierten wir einen Ausflug zum Entsorgungs- und Verwertungszentrum (EVZ) Mertesdorf.

Ausstellung "Der zapatistische Aufstand" vom 16. - 27. Mai 2011

Am 01.01.1994 erhob sich eine bis dahin nicht bekannte indigene Organisation in mehreren Städten in Chiapas/Mexiko, um ihre Rechte in der mexikanischen Gesellschaft einzufordern. Zugleich war das gewählte Datum ihres Aufstandes, der Tag, an dem das "North Atlantic Free Trade Agreement" unterzeichnet wurde, eine Stellungnahme gegen den in ihren Augen menschen- und umweltzerstörenden Neoliberalismus. In den letzten 16 Jahren hat sich nicht viel getan. Noch immer werden die Rechte der indigenen Bevölkerung zugunsten riesiger Tourismus- und Infrastrukturprojekte missachtet und die Umwelt im Zuge dieser Projekte zerstört. Die mexikanische Regierung reagiert auf den Widerstand der indigenen Bevölkerung mit Repression. Seit mittlerweile 12 Jahren gehen deshalb Freiwillige als Menschenrechtsbeobachter*innen nach Mexiko, um für die Rechte der indigenen Bevölkerung einzutreten.

Eine Kooperation vom Referat für Ökologie und dem AK Lateinamerika

Montag, 9.05.2011 & 16.05.2011: Filmvorführung "Gift - Unser tägliches Risiko"

Täglich werden die Verbraucher*innen mit einer Vielzahl von Giften konfrontiert, sei es in Lebensmitteln, in Textilien, in Spielzeug oder Möbeln. Trotz aller Verbote, Grenzwerte und Kontrollen gibt es keinen ausreichenden Schutz, denn immer neue Giftstoffe gelangen auf den Markt, deren Nachweis immer schwieriger wird. Die Dokumentationen zeigen zum einen die Gefährlichkeit gebräuchlicher Giftstoffe auf, präsentieren zum anderen aber auch Möglichkeiten, ein Leben ohne Gifte zu führen. (mehr)

Donnerstag, 12.05.2011: Vortrag "(Super) E10 - Klimakiller oder Retter?"

Dr. Eckert beschäftigt sich mit Ethanolkraftstoff E10, setzt sich mit der Frage auseinander, wie nachhaltig E10 wirklich ist und was Otto/Otta Normalverbraucher*in beim Gebrauch von E10 wissen und beachten sollte. (mehr)

Donnerstag, 5.05.2011: Filmvorführung "Rebellen im Namen der Erde"

Am Donnerstag, den 5. Mai 2011 führen wir um 20 Uhr die Dokumentation "Rebellen im Namen der Erde" von Philippe Borrel vor. Stattfinden wird die Vorführung im Studierendenhaus. (mehr)

Donnerstag, 14.04.2011: Vortrag "Fukushima 2011 - Noch eine Nuklearkatastrophe, die nichts und niemanden ändert"

Nukleare Katastrophen gab es schon mehrmals, stets entbrannte danach eine Debatte über die Sicherheit der offenbar unbeherrschbaren Technologie. Zur Abschaltung der Atomkraft hat aber noch kein GAU geführt. (mehr)

Dienstag, 16.11.2010: Vortrag "Unity Of Oppression und Intersektionalität: Verbindungen von Speziesismus, Rassismus, Sexismus und Kapitalismus"

In den frühen 1990ern hielten in der radikalen Linken Überlegungen über die Mehrfachunterdrückung (durch Sexismus, Rassismus und Kapitalismus) Einzug, die Mitte der 1990er durch die Tierrechtsbewegung um die Kategorie “Spezies” bzw. “Nicht-Mensch” im Unity of Oppression Konzept erweitert wurden. Während dieser Ansatz in den letzten 10 Jahren an Gewicht verloren hat, boomt inzwischen eine ähnlich gelagerte Diskussion in wissenschaftlichen Kreisen, die Parallelen zur Unity of Oppression These der Tierrechtsbewegung aufweist, die Intersektionalität. (mehr)