Unsere Studiengänge

Das Fach Mathematik an der Universität Trier bietet folgende Studiengänge an:

mit Schwerpunkten in Analysis, Numerik, Optimierung, Operations Research (OR), Statistik und Stochastik.


Hinweis: Bei geeigneter Wahl der Module im Lehramtsstudiengang kann parallel ein Bachelorabschluss in Angewandte Mathematik realisiert werden. Nähere Informationen erhalten Sie gerne bei der Fachstudien- beratung.

BSc/MSc Wirtschaftsmathematik:

Die beiden Bachelor- und Masterstudiengänge Wirtschaftsmathematik an der Universität Trier vereinen Inhalte der anwendungsorientierten Mathematik und der Wirtschaftswissenschaften. Da Wirtschafts-mathematiker und -mathematikerinnen anpassungsfähig sein müssen im Hinblick auf neue berufliche Entwicklungen, ist die Ausbildung auf eine breite Vermittlung der Grundlagen anwendungsorientierter Mathematik ohne zu frühe Spezialisierung ausgelegt.

Die Einbeziehung der Fächer Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Informatik gemäß eines integrierten Studienkonzepts ist ein kennzeichnendes und zentrales Merkmal des Studienganges, wobei der Schwerpunkt jedoch auf der Seite der Mathematik liegt.

Wie die positiven Erfahrungen deutlich zeigen, entspricht diese Kombination den vielfältigen Erfordernissen der heutigen Berufspraxis. Das Ausbildungskonzept für die Trierer Studierenden der Wirtschaftsmathematik, das einen bereits seit vielen Jahren bestehenden sehr erfolgreichen Ansatz weiterentwickelt, fußt auf intensiver persönlicher Kommunikation von Lehrenden und Lernenden. 

BSc/MSc Angewandte Mathematik:

Die beiden Bachelor- und Masterstudiengänge Angewandte Mathematik an der Universität Trier sind mathematische Kernstudiengänge mit spezifischer Ausrichtung auf die Disziplinen der anwendungsorientierten Mathematik. Auch wenn die Mathematik den wesentlichen Teil des Studiums ausmacht, ist entsprechend unseres integrierten Ansatzes die Einbeziehung eines der Anwendungsgebiete Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Soziologie, Informatik oder Geowissenschaften ein kennzeichnendes Merkmal dieses Studienganges.

Die hervorragenden Berufsaussichten unserer Absolventinnen und Absolventen belegen, dass damit den Erfordernissen der Praxis an ein modernes Berufsbild von Mathematikerinnen und Mathematikern in vielfältiger Weise Rechnung getragen wird.

Das Ausbildungskonzept für die Trierer Studierenden der Angewandten Mathematik, das einen bereits seit vielen Jahren bestehenden sehr erfolgreichen Ansatz weiterentwickelt, fußt auf intensiver persönlicher Kommunikation von Lehrenden und Lernenden.

Darüber hinaus bieten wir die Studiengänge Bachelor und Master Angewandte Mathematik auch als Nebenfach an. Diese können mit jedem beliebigen Hauptfach kombiniert werden. Die Pflicht- und Wahlpflichtmodule im Einzelnen können dem Studienverlaufsplan (BSc und MSc) entnommen werden.

B.Ed./M.Ed. Mathematik für Lehramt:

Konzeption

Die B.Ed./M.Ed.-Studiengänge Mathematik für das Lehramt an Gymnasien und Lehramt an Realschulen plus sind Studiengänge, die auf der Grundlage der Curricularen Standards für das Fach Mathematik konzipiert sind. Neben einem weiteren Fach aus dem Spektrum der Lehramtsfächer an der Universität Trier ist ein bildungswissenschaftliches Studium integriert.Darüber hinaus beinhaltet das Lehramtsstudium in beiden Fächern einen Fachdidaktikanteil. Durch die im rheinland-pfälzischen Reformmodell vorgesehene Ausweitung und frühzeitige Einbindung der Bildungswissenschaften, der Fachdidaktik sowie der schulpraktischen Studien in der Lehramtsausbildung wird eine gezielte Vorbereitung auf den Beruf des Lehrers angestrebt.

Der fachwissenschaftliche Teil des 3-jährigen, für Gymnasium und Realschule plus einheitlichen Bachelorabschnittes beinhaltet die für den Lehrerberuf notwendigen mathematischen Grundlagen in reiner und angewandter Mathematik. Die Vermittlung des fachlichen Basiswissens erfolgt dabei in enger Verzahnung mit der Fachdidaktik. Die Einrichtung von kleinen Übungs-, Tutoriums- und Praktikumsgruppen ist ein zentrales Merkmal bei der Umsetzung des Ausbildungskonzeptes.

Der fachwissenschaftliche Teil des 2-jährigen Masterabschnittes im Falle des Gymnasiums dient sowohl der Vertiefung der im Bachelorprogramm erworbenen theoretischen Kenntnisse als auch insbesondere der Erweiterung der Fähigkeiten im Umgang mit Methoden und Techniken der praktischen Mathematik. Dadurch kommt u.a. das Gesamtprofil der Abteilung Mathematik der Universität Trier zum Ausdruck.

Der fachwissenschaftliche Teil des 1-jährigen Masterabschnittes im Falle der Realschule plus dient der Ergänzung und punktuellen Vertiefung der im Bachlorprogramm erworbenen theoretischen Kenntnisse und praktischen Methoden.


Studienverlauf

Das Bachelorstudium ist auf 6 Semester angelegt, das Masterstudium für Gymnasium auf 4 und für Realschule plus auf 2 Semester.

Im ersten Semester des Bachelor-Studienganges werden durch die Module 1 (Fachdidaktische und fachwissenschaftliche Voraussetzungen) und 2 (Grundlagen der Mathematik A: Lineare Algebra) die wesentlichen Grundlagen gelegt. Anschließend sollte im zweiten Semester auf jeden Fall das Modul 3 (Grundlagen der Mathematik B: Analysis) gewählt werden, da dieses inhaltlich sehr eng mit dem Modul 1 verzahnt ist.

Die weiteren Module können relativ unabhängig voneinander belegt werden. Zu beachten ist dabei jedoch, dass die Module 5 (Fachdidaktische Bereiche) und 7 (Mathematik als Lösungspotenzial B: Einführung in die Stochastik) sich jeweils über zwei Semester erstrecken und daher die Normverteilung der Leistungspunkte (vgl. Anhang) nur realisiert werden kann, wenn diese beiden Module parallel in einem Studienjahr belegt werden. Damit die Fachdidaktik nicht zu früh im Studienverlauf angesiedelt wird, empfiehlt sich hierfür eher das dritte Studienjahr. In diesem Fall sollte das zweite Studienjahr den beiden Modulen 4 (Grundlagen der Mathematik C: Geometrie, Elementare Algebra und Zahlentheorie) und 6 (und Mathematik als Lösungspotenzial A: Modellieren und Praktische Mathematik) vorbehalten bleiben. Anderenfalls werden diese auf das dritte Studienjahr verschoben.

Im Masterstudiengang für Gymnasien müssen die Module 8 (Themenmodul A: Mathematik im Wechselspiel zwischen Abstraktion und Konkretisierung) und 9 (Themenmodul B: Mathematik als fachübergreifende Querschnittswissenschaft) belegt werden. Da diese inhaltlich unabhängig voneinander sind, besteht die Möglichkeit, im ersten Semester entweder Modul 8 oder Modul 9 zu wählen. Das im ersten Semester nicht belegte Modul sollte dann im zweiten Semester absolviert werden. Damit bietet sich dann die Möglichkeit, das auf Modul 8 bzw. Modul 9 aufsetzende Modul 10 (Vertiefungsmodul) im dritten Semester zu platzieren.

Das Modul 12 (Fachdidaktische Bereiche) ist gemäß Normverteilung der Leistungspunkte im ersten Semester zu absolvieren, von der Sache her besteht hier jedoch durchaus eine zeitliche Flexibilität. Damit genügend Freiraum für die Masterarbeit gegeben ist, sollte auf das vierte Semester lediglich das verbleibende Modul 11 (Entwicklung der Mathematik in Längs- und Querschnitten) gelegt werden.

Im Masterstudiengang für Realschulen plus gestaltet sich das erste Semester wie im entsprechenden Studiengang für Gymnasien, d. h. neben dem Modul 12 sollte eines der Module 8 oder 9 belegt werden.

Aktuelles

Aktuelles

    Mathe zum Anfassen 2014

    Mathe zum Anfassen 2014