Förderprogramm ‚Promovieren mit Kind‘

Das Förderprogramm ‚Promovieren mit Kind‘ zielt darauf ab, Promovendinnen, die durch Kindererziehung und Promotion einer Mehrfachbelastung ausgesetzt sind, dadurch zu unterstützen, dass ihnen eine Hilfskraft zur Seite gestellt wird. Diese unterstützt die geförderte Doktorandin durch hilfswissenschaftliche Tätigkeiten, wie etwa Bibliotheksausleihen, Laborarbeiten, Materialsichtungen oder Korrekturlesearbeiten. Das Programm wird aus Mitteln des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen finanziert. Die Ausschreibung richtet sich an Doktorandinnen mit Kind, die an der Universität Trier promovieren.

Seit Beginn des Förderprogramms im Jahr 2011 konnten insgesamt 17 Doktorandinnen mit Kind auf diese Weise unterstützt werden. Aus einer internen Evaluation des Graduiertenzentrums ging hervor, dass alle Promovendinnen diese Fördermaßnahme äußerst hilfreich fanden und darin eine große Unterstützung bei ihrer jeweiligen Forschungsarbeit gesehen haben. Die Geförderten gaben zudem an, dass die Vereinbarkeit von Kind und Promotion durch die Unterstützung durch eine HiWi maßgeblich verbessert wurde.

Im Förderzeitraum des Jahres 2017 wurden sechs Promovendinnen mit Kind durch das Programm gefördert. Vorbehaltlich der Zusage neuer Fördermittel wird das Programm auch 2018 wieder ausgeschrieben.

 

Einige Stimmen geförderter Promovendinnen:

„Ich habe sehr von dieser Unterstützung profitiert. Nicht alleine die Zeitersparnis, sondern auch der persönliche Kontakt war sehr anregend und erhellend. Ich halte das Programm für ein äußerst sinnvolles Mittel zur strukturellen Unterstützung Promovierender mit Kind/ern.“

„Sehr hilfreich, und auch wenn das Kind mal krank ist und man normalerweise kein bisschen mit der Arbeit weiterkommen würde, kann man mit der HiWine telefonieren und Dinge besprechen, die sie erledigen kann, und sich danach freuen, dass wieder ein kleines Stückchen des großen Textes weiter voran kommt.“

„Speziell bei promovierenden Eltern kommt es sehr oft darauf an, Aufgaben, die keine wissenschaftliche Qualifikation verlangen, an jemanden abgeben zu können, um die gewonnene Zeit mit den Kindern zu verbringen.“