Angelika Sichma, M.A.

Angelika Sichma (M.A.)

Ich studierte Soziologie und Erziehungswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Meine theoretischen und empirischen Schwerpunkte bildeten die Mikro- und Familiensoziologie sowie die Fallrekonstruktive Familienforschung, Objektive Hermeneutik und Genogrammanalyse. Mein Masterstudium absolvierte ich in Soziologie mit dem Schwerpunkt Sozialpsychologie an der Goethe Universität Frankfurt. In meiner Masterarbeit mit dem Titel: „Individuation und Bezogenheit bei heutigen Studierenden – Veränderungen der Eltern-Kind-Beziehung während des Bildungsaufstiegs. Eine qualitative Untersuchung“ untersuchte ich mit Hilfe der Grounded Theory wie die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung den Bildungsprozess beeinflusst und, vice versa, wie der Bildungsprozess die binnenfamilialen Beziehungen zu verändern vermag. Hierzu nutzte ich die Ablösungstheorie von Helm Stierlin, die Anerkennungstheorie von Axel Honneth und die Bildungstheorie von Winfried Marotzki. 

Nach dem Studium arbeitete ich von 05/2016-03/2019 am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt a.M. in verschiedenen nationalen (z.B. SensoMot – sensorische Erfassung von Motivationsindikatoren zur Steuerung von adaptiven Lerninhalten) sowie internationalen Projekten wie PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) und SGS (Strengthening German-supported Schools in Kabul). 

2019 wechselte ich an die Universität Trier und bin wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt PARTNER (Gute Partnerschaften in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (PARTNER). Das Zusammenspiel von Organisationen, Praxen und Akteuren als Grundlage für eine ungleichheitssensible Qualitätsentwicklung).


Forschungsschwerpunkte

Familiensoziologie, Sozialisation in der Familie

Prozesse des Erwachsenwerdens, der Anerkennung und Bildung

Qualitative Forschung, Objektive Hermeneutik, Rekonstruktives Fallverstehen, Genogramm-Analyse, Grounded Theory