„Mikrokredite und informeller Sektor – Ansätze für eine erfolgreiche Armutsbekämpfung?“

Bei Mikrokrediten handelt es sich um niedrige Darlehen an Kleinstunternehmer in wirtschaftlich schwachen Regionen, die sonst keinen Zugang zum Banken- und Finanzsektor und somit traditionellen Krediten hätten, da sie aufgrund ihrer Armut keinerlei Sicherheiten vorweisen können. Befürworter dieses Konzeptes nutzen als wichtigstes Argument, dass Mikrokredite ein Instrument zur Selbsthilfe seinen, um sich mit eigener Kraft aus extremster Armut befreien zu können. Neben eben dieser positiven Betrachtungsweise, ist die Diskussion, inwieweit Mikrofinanz zur Armutsreduktion beiträgt auch in eine vermehrt kritische Betrachtung übergegangen. Bisher ist es nicht oder nur begrenzt gelungen, eindeutig nachzuweisen, dass Mikrofinanz einen signifikanten Armutsreduktionseffekt hat. Daher wird sich die Projektstudie mit dieser Frage beschäftigen und das Ziel verfolgen, mögliche Zusammenhänge von Mikrofinanz und Armutsbekämpfung aufzudecken.

 

Die speziellen Forschungsfelder unserer Feldstudie in Kenia sind:

 

Mikrofinanz und Erneuerbare Energien

Mikrofinanz und Public Private Partnership

Evaluation bestehender Mikrofinanzprojekte

Mikrokredite in der kulturellen Wirklichkeit Afrikas