Seit heute (dem 01.03.21) geht Jun.-Prof. Dr. Katharina Zahner-Ritter an Bord der Trierer Phonetik. Sie bereichert das Spektrum des Faches u.a. um das Themenfeld „Spracherwerb“ und bringt gleichzeitig Expertise in Statistik in Forschung und Lehre ein. In den vergangenen Wochen hat sie sich bereits auf vielfältige Weise im Fach und für das Fach engagiert, ab heute gehört sie auch offiziell zum Team. Herzlich willkommen! Wir freuen uns alle sehr auf die Zusammenarbeit! Leider ist dieser Willkommensgruß wie so vieles in diesen Zeiten digital, aber wir hoffen, ihn spätestens im Herbst mit einer ganz und gar analogen Feier nachholen zu können.

Dies ist ein guter Tag für die Phonetik in Trier, und wir möchten die Gelegenheit nutzen, dem Fachbereich und der Universitätsleitung dafür zu danken, dass sie die Phonetik-Professur in den Kreis der Wanka-Professuren aufgenommen haben. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Berufungskommission, die unter sicherlich nicht einfachen Umständen schnell und effizient gearbeitet hat.

Ein praktischer Hinweis: Katharina Zahner-Ritter ist in Raum B 301 erreichbar; Angelika Braun residiert ab sofort in Raum B 361.

Was ist Phonetik?

© Elke Janssen

Phonetik ist die Wissenschaft von der gesprochenen Sprache.

Sie beschäftigt sich im Kern mit den Prozessen der Produktion, Übertragung sowie Wahrnehmung von Sprachschall. Untersuchungsgegenstand ist nicht nur die „normale“ deutsche Hochsprache, sondern auch pathologisches Sprechen, Fremdsprachen und Dialekte. Darüber hinaus beschäftigt sich die Phonetik mit Fragestellungen der analogen und digitalen Signalverarbeitung und setzt sich mit Problemen computergestützter Sprachanalyse auseinander.

 

Die Phonetik vereint Bereiche geisteswissenschaftlicher Disziplinen wie Linguistik, Soziologie und Psychologie mit naturwissenschaftlichen Elementen aus Anatomie, Physiologie und Akustik.

An der Universität Trier ist die Phonetik eine überwiegend experimentelle Wissenschaft, in der das eigene empirische Arbeiten im Vordergrund steht.

Dies wird durch eine umfassende Laborausstattung sowie viele praktische Übungen ermöglicht. Des Weiteren zeichnet sich die Trierer Phonetik als traditionell kleines Fach durch ein gutes Betreuungsverhältnis, einen direkten unkomplizierten Zugang zu Dozenten, kleine Kursgrößen und engagierte Studierende aus.